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    Serviceangebot auch für andere Krankenhäuser: Emma Klinik eröffnet modernste Sterilisationsabteilung der Rhein-Main-Region

    Die Emma Klinik Seligenstadt (www.emma-klinik.de) hat ihre zentrale Sterilisationsabteilung ausgebaut. Auf rund 300 Quadratmetern entstand damit die derzeit modernste Anlage dieser Art in der Rhein-Main-Region. In die neue Anlage, in der chirurgische Instrumente und andere medizinische Geräte nach dem Gebrauch aufbereitet werden, investierte die Emma Klinik rund eine Million Euro. Die Kapazität ist so groß, dass auch andere Krankenhäuser die Anlage nutzen können. Entsprechend beeindruckt zeigten sich bei der Eröffnung Regierungspräsident Johannes Baron und Seligenstadts Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams.

    „Bereits in der jetzigen Ausbaustufe 1 unserer neuen zentralen Sterilisation können wir bis zu 12.000 Sterilguteinheiten jährlich verarbeiten“, erläuterte Dr. med. Robert Porcher, Ärztlicher Direktor der Emma Klinik bei der Eröffnung. Sterilguteinheiten, so der Mediziner, sind Behälter, in denen mehrere chirurgische Instrumente und andere medizinische Geräte gleichzeitig sterilisiert werden können.

    „Die Anlage ist modular aufgebaut, sodass sie bei Bedarf ohne großen Aufwand um weitere 6.000 Sterilguteinheiten aufgestockt werden kann“, so Dr. Porcher weiter. „Rein rechnerisch könnten wir ein Krankenhaus mit 150 Betten versorgen“, ergänzt Joachim Sieger, Geschäftsführer der Emma Klinik. „Somit können wir die hochkomplexe Tätigkeit der Sterilisation und Aufbereitung von medizinischen Materialien künftig auch als Dienstleistung für andere Gesundheitsversorger in der Region anbieten.“ Eine dafür erforderliche Zertifizierung der Anlage sei bereits geplant.

    „Die Emma Klinik trägt auf diese Weise dazu bei, den Gesundheitsstandort Seligenstadt auch für andere Akteure im Gesundheitswesen interessant zu machen“, freute sich Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams. Auch Regierungspräsident Johannes Baron begrüßte es, dass die Emma Klinik zur Dienstleistung für andere Gesundheitseinrichtungen im Regierungsbezirk bereit ist. „Gerade im Gesundheitswesen sind wir in Zukunft auf Kooperationen angewiesen. Die Initiative der Emma Klinik auf diesem wichtigen Gebiet ist deshalb vorbildlich“, so Baron.

    Hygienemanagement erfüllt höchste Anforderungen
    Die Sterilisation ist für eine operativ ausgerichtete Klinik wie die Emma Klinik mit ihren zahlreichen Facharztpraxen in der gesamten Region sehr wichtig. Schließlich fallen bei der täglichen Arbeit große Mengen medizinischer Materialien an, die für den erneuten Gebrauch sorgfältig sterilisiert werden müssen. „Dabei müssen selbstverständlich strenge Hygienevorschriften und Qualitätsstandards berücksichtigt werden“, betonte Dr. Porcher bei der Präsentation der Anlage. „Durch ein umfangreiches Qualitäts- und Hygienemanagement können wir sicherstellen, dass die Abläufe innerhalb der Sterilisationsabteilung immer nach dem gleichen Muster ablaufen und gleichbleibend gute Ergebnisse erzielt werden können.“

    Auch bei der Ausstattung der zentralen Sterilisationsabteilung war Qualität das oberste Gebot: Dies gilt für Spezialgeräte namhafter Hersteller ebenso, wie für die eingesetzte Software, mit der alle Prozesse dokumentiert und zurückverfolgt werden können. „Das gibt allen Beteiligten Sicherheit in Bezug auf die Qualität der Aufbereitung und schafft eine wichtige Voraussetzung für die angestrebte Zertifizierung unserer neuen Anlage“, so Sieger.

    Sterilisation als zentrale Funktionsabteilung
    Der neue „Steri“, wie Mediziner sagen, bietet den räumlichen und funktionalen Rahmen, um alle Qualitäts- und Hygieneanforderungen zu erfüllen, und den Mitarbeitern ein optimales Arbeitsumfeld. Der Sterilisationsprozess beginnt mit der Annahme der benutzen Materialien im Reinigungs- und Desinfektionsbereich (RD-Bereich). Dort werden die Instrumente und Geräte gegebenenfalls im Ultraschallbad vorgereinigt und dann in die Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (RD-Geräte) eingeräumt. Diese sind von zwei getrennten Bereichen aus zugänglich. Nach der vollautomatischen Reinigung und Desinfektion werden die Medizinprodukte von der reinen Seite aus den RD-Geräten entnommen und zu Packtischen gebracht, wo sie aufwändig per Hand kontrolliert, gepflegt, verpackt und zur lückenlosen Dokumentation mit einem Etikett versehen werden. Dann geht es für sie zur eigentlichen Sterilisation mit 134 Grad Celsius heißem Dampf in den Sterilisator. Nach der Sterilisation muss das Sterilgut von einem Mitarbeiter abschließend freigegeben werden. Erst dann wird es wieder zur Patientenbehandlung eingesetzt. Der Transport in den OP oder das Lager erfolgt in verplombten Behältern bzw. geschlossenen Transportwagen.

    Hohe Energieeffizienz
    Die Emma Klinik legte bei der neuen Sterilisationsanlage besonderen Wert auf Energieeffizienz: „Wir haben eine innovative und in dieser Art einzigartige Lösung gefunden“, betonte Dr. Porcher. So wird die innerhalb des Sterilisationsprozesses entstehende Wärme zu 90 Prozent in das Gebäude zurückgeführt und zur Klimatisierung der Räume genutzt. Dies geschieht mithilfe einer hocheffizienten Wärmepumpe und einem modernen Wärmerückgewinnungssystem in der Lüftungsanlage. „Darüber hinaus verbraucht die neue Anlage nur halb so viel Strom wie herkömmliche Anlagen“, so Joachim Sieger. „Das verdanken wir modernsten Gleichstrommotoren in den Ventilatoren und einer der Kühlung dienenden modulierenden Wärmepumpe.“

    Bildunterschrift: Die Emma Klinik in Seligenstadt eröffnete die modernste Sterilisationsabteilung der Rhein-Main-Region. Gleich fünf hochrangige Gäste ließen es sich nicht nehmen, an der Feier teilzunehmen. V.l.n.r.: René Rock (stellv. Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion sowie deren sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher), Dagmar B. Nonn-Adams (Bürgermeisterin der Stadt Seligenstadt), Frank Lortz (Vizepräsident des Hessischen Landtags), Patricia Lips (CDU-Bundestagsabgeordnete), Johannes Baron (Regierungspräsident Darmstadt), Dr. med. Robert Porcher (Ärztlicher Direktor der Emma Klinik).

    Emma Klinik Seligenstadt
    Die Emma Klinik in Seligenstadt ist eine moderne und serviceorientierte private Belegklinik mit angeschlossenen Facharztpraxen, in der sowohl Privatpatienten und Selbstzahler als auch gesetzlich Versicherte behandelt und operiert werden. Pro Jahr führen die Ärzte der Emma Klinik über 6.000 Operationen durch. Das Leistungsspektrum umfasst neben der Unfall-, Hand-, Fuß-, Gefäß- und Viszeralchirurgie auch die Bereiche Neurochirurgie, Plastische Chirurgie, Kinderchirurgie, Endoprothetik, Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie, Urologie sowie Operative Gynäkologie.
    Weitere Informationen: www.emma-klinik.de, www.chirurgie-rhein-main.de

    Pressekontakt:
    Pia Schmidt, FuP Kommunikations-Management GmbH,
    August-Schanz-Str. 80, 60433 Frankfurt am Main,
    Tel.: 069 / 95 43 16 – 0, Fax: – 25,
    Email: pia.schmidt@fup-kommunikation.de
    Internet: www.fup-kommunikation.de

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