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    Die AVA zum Antibiotikaeinsatz bei Tieren in Deutschland – was bedeuten die Zahlen?

    Ganz aktuell veröffentlichte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin die vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ausgewerteten Daten zum Einsatz der im Jahr 2011 verschriebenen Antibiotika bei Tieren. Auf den ersten Blick sehen die Zahlen „ungeheuerlich“ aus, wie auch NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel in der Pressemeldung seines Ministeriums bemerkt. „Die Zahlen seien Horrorzahlen und in diesem Ausmaß nicht erwartet worden“, so Minister Remmel weiter.
    Rund 1.730 Tonnen Antibiotika wurden 2011 bei Tieren in Deutschland durch Tierärzte verschrieben. Davon waren rund 70% altbewährte Arzneimitteln wie Tetrazyklin und Amoxicillin (immer noch wirksam, also wohl kaum Resistenzen!), die von den Veterinären seit Jahrzehnten verschrieben werden. Die Reserveantibiotika der Humanmedizin, wie Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation, haben kaum Bedeutung (0,7% Anteil). Diese Substanzen kommen in der Regel, wenn überhaupt, meist im Kleintierbereich zum Einsatz

    1.730 Tonnen Antibiotika? Was sagt die Zahl?
    In Deutschland haben im Jahre 2011 insgesamt rund 875 Mio. Tiere gelebt (Quelle: Tiergesundheit im Blickpunkt, BfT26, Juni 2012 /+ 30 Mio Mastschweine – 3 Mastschweine pro Platz u. Jahr). Setzt man diese Tierzahl in Relation zu den genannten verbrauchten Tier-Antibiotikamengen, erhielt 2011 jedes Tier im Durchschnitt nicht einmal 2 g Antibiotikum. Bezogen auf ein (hochgerechnetes) durchschnittliches Körpergewicht entspricht das einer gesamten jährlichen Behandlungsmenge mit Antibiotika von 12,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Die Gesamtsumme von1.730 Tonnen Antibiotika pro Jahr relativiert sich auf eine Behandlungsmenge pro Tier von 12,5 mg pro kg Körpergewicht und Jahr.
    Zum Vergleich: Es liegen europäische Zahlen vor, die beim Menschen von einer Behandlungsmenge von 342 mg Antibiotika pro Kilogramm Körpergewicht und Jahr bei durchschnittlich 51 Behandlungstagen ausgehen (FEDESA 1999/2001).

    Natürlich ist jeder antibiotische Einsatz zu hinterfragen und sollte durch entsprechende Managementmaßnahmen in den Griff zu bekommen sein; jedoch müssen kranke Tiere behandelt werden – dies steht außer Frage. Präventivmedizin heißt das Stichwort, was auch das Ziel der Fortbildungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer ist, wie der Gründer und Leiter der Tierärzte-Fortbildungsakademie, Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, betont. Über 6.000 Fachleute aus Tiermedizin und Landwirtschaft hat die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im Jahr 2011 fortgebildet. Die Präventionsmedizin zur Erhaltung der Tiergesundheit, die die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) seit nunmehr über 10 Jahre propagiert und in ihren Fortbildungen „lebt“, dient dem Tierschutz, dem Verbraucherschutz und der Ökonomie des Landwirtes. AVA – Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen!

    Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA)
    Dorfstr. 5
    48612 Horstmar-Leer
    Tel.: 02551-7878
    Fax: 02551-834300
    Mail: info@ava1.de
    www.ava1.de

    Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

    »Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten.«
    Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

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