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Deutsche wissen wenig über die Anzeichen einer Thrombose
Einblick in die Patientenbefragung der Thrombose-Initiative e.V. Mainz, 23. April 2009. Die Thrombose-Initiative e.V. hat im Herbst 2008 die erste deutsche Patientenbefragung zur Thrombose-Erkrankung und Lungenembolie gestartet. Ziel ist es, ein umfangreiches Register mit Thrombose- und Lungenemboliepatienten aufzubauen, um Problemfelder aufzuzeigen und eine bessere Versorgung zu ermöglichen. Mittlerweile haben bereits mehr als 100 Betroffen teilgenommen.
Erste Auswertungen der Patientenbefragung der Thrombose-Initiative e.V. zeigen: 60 Prozent der befragten Patienten wissen zu wenig über die Anzeichen einer Thrombose oder Lungenembolie. Sie wären früher zum Arzt gegangen, wenn sie mehr Informationen darüber gehabt hätten. Bei der Auswertung der eingegangenen Fragebögen stellte sich auch heraus, dass nur ein Drittel der Patienten von ihrem Hausarzt auf eine mögliche Thrombose-Erkrankung hingewiesen wurden. Über eine Thromboseprophylaxe vor der Erkrankung sprachen nur 17 Prozent der Ärzte mit ihren Patienten. „Verstärkte Aufklärung über das Krankheitsbild der Thrombose und Lungenembolie ist dringend notwendig“, betont Privat-Dozent Dr. med. Knut Kröger, Stellvertretender Vorsitzender der Thrombose-Initiative e.V. und Direktor der Klinik für Angiologie des Helios Klinikums Krefeld.
Die Auswertungen sind ein erster Einblick in den aktuellen Stand des Thrombose-Registers. „Die bisherige Teilnehmerzahl lässt noch keine validen und repräsentativen Aussagen zu“, erklärt Dr. Kröger, „ist jedoch für die Verbesserung der Datenlage ein wichtiger Anfang.“
Um das Register weiter voranzutreiben und valide Ergebnisse zu erhalten, ruft die Thrombose-Initiative e.V. alle Betroffenen, die in den letzten fünf Jahren eine Thrombose oder Lungenembolie erlitten haben, dazu auf, an der Befragung teilzunehmen. Alle wichtigen Informationen sowie der Fragebogen können online unter www.thrombose-initiative.de abgerufen und ausgefüllt werden. Ebenso kann beides kostenlos beim Organisationsbüro der Thrombose-Initiative e.V. angefordert werden.
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Immer noch sterben in Deutschland täglich Menschen an einer Lungenembolie als Folge einer tiefen Beinvenenthrombose. Viele von ihnen könnten durch eine adäquate Prophylaxe und frühzeitige Behandlung gerettet werden. Der Tod durch Lungenembolie ist grundsätzlich vermeidbar.
Die Thrombose-Initiative e.V. will vorbeugen, indem sie als Plattform über die venöse Thromboembolie (VTE) aufklärt. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Krankheitsbild zu schärfen und zur verbesserten Vorbeugung sowie zur Sicherstellung einer wirksamen Risikoprophylaxe beizutragen.
Weitere Informationen unter: www.thrombose-initiative.de
Pressekontakt:
Thrombose-Initiative e.V.
Presse- und Organisationsbüro
c/o Euro RSCG ABC GmbH
Verena Wachten
Kaiserswerther Straße 135
40474 Düsseldorf
Telefon: 0211/91 49-711
Fax: 0211/91 49-855
Email: info@thrombose-initiative.de



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