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    Deutsche Stiftung Organtransplantation und rheinland-pfälzisches Sozialministerium ehren Organspender und ihre Familien

    Danke für das Geschenk des Lebens

    Frankfurt am Main, 26.06.2012. Die Anerkennung des Organspenders und seiner Familie findet in Deutschland bisher noch wenig Ausdruck. Aus diesem Grund würdigte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) Region Mitte gemeinsam mit dem rheinlandpfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie im Rahmen einer Angehörigenehrung im Bildungszentrum Erbacher Hof in Mainz öffentlich die Entscheidung zur Organspende.

    „Für die Angehörigen ist es sehr schwer, zum Zeitpunkt der Todesnachricht eine Entscheidung zur Organspende stellvertretend für die Verwandte oder den Verwandten zu treffen. Angehörige, die sich in dieser Situation für eine Organspende entscheiden, verdienen deshalb unsere ganze Anerkennung“, sagte Dr. Klaus Jahn vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium. Im Rahmen der Ehrung trugen die Familienmitglieder der Verstorbenen deren Namen in ein Erinnerungsbuch ein. Ein transplantierter Patient bedankte sich stellvertretend bei den Familien der Organspender für ihre Entscheidung.

    Wie wichtig es ist, eine Entscheidung zu Lebzeiten zu treffen und sich eingehend über Organspende informieren, brachte Gesundheitsminister Daniel Bahr in einem schriftlichen Grußwort zum Ausdruck: „Ich möchte, dass alle Menschen in unserem Land die Möglichkeit haben sich umfassend mit dieser wichtigen Thematik auseinanderzusetzen. Denn dann sind sie in der Lage, sich für oder gegen die Organspende auszusprechen und eine Entscheidung ohne Druck, aber auf Grundlage guter Informationsangebote, zu treffen.“

    Die DSO-Region Mitte, die Krankenhäuser bei der Durchführung der Organspende Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unterstützt, organisiert neben individuellen Gesprächsangeboten regelmäßige Treffen für Angehörige. Ziel der Veranstaltungen ist, neben dem der Austausch mit anderen Betroffenen und transplantierten Patienten, auch den verstorbenen Organspendern sowie ihren Familien zu danken und ihre Entscheidung öffentlich anzuerkennen.
    „Hinter jeder Organspende steht das Schicksal eines Menschen und seiner Familie“, betont Dr. Undine Samuel, Geschäftsführende Ärztin der DSO-Region Mitte. „Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, den Angehörigen in ihrer Trauer um den Verstorbenen Hilfe und Betreuung anzubieten, sowie sie mit umfassenden Informationen rund um das Thema Organspende zu unterstützen.“ Oft tauchen selbst Wochen nach einer Organspende Fragen auf, die beantwortet werden müssen.

    Wie wichtig eine umfassende Betreuung der Hinterbliebenen ist, zeigt auch die Angehörigenbefragung der DSO-Region Mitte von 2000 bis 2010. Sie beleuchtet die Situation und Bedürfnisse der Spenderfamilien während der Akutsituation und im Nachhinein. Die Umfrage brachte durchweg positive Ergebnisse: Über 90 Prozent würden wieder so entscheiden und ein Drittel gab sogar an, dass die Organspende eine Hilfe war, den Verlust eines geliebten Menschen zu verkraften.

    Ansprechpartner:

    Deutsche Stiftung Organtransplantation:
    Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation
    Christine Gehringer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Deutsche Stiftung Organtransplantation
    Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
    Tel.: +49 69 677 328 9400 oder -9415, Fax: +49 69 677 328 9409,
    E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de, www.fuers-leben.de

    Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz:
    Beate Fasbender-Döring, Pressesprecherin
    Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz
    Bauhofstraße 9, 55116 Mainz
    Tel.: + 49 6131 16 2377, Fax: + 49 6131 162373
    E-Mail: presse(at)msagd.rlp.de, Internet: www.msagd.rlp.de

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