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    Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigt Pankreaskarzinomzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst hervorragende Behandlungsqualität

    Frankfurt a.M. Zertifizierungen sind ein wichtiger Wegweiser der Behandlungsqualität an deutschen Kliniken. Durch sie erfahren Betroffene, wo sie Spezialisten auf dem Gebiet ihrer Erkrankung finden. Das Pankreaskarzinomzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst ist bereits durch die DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V.) zertifiziert und hat nun auch das Siegel der DKG (Deutsche Krebsgesellschaft) erhalten. Das bescheinigt dem Klinikum Frankfurt Höchst gleich zweimal, fachchirurgisch und onkologisch, eine überdurchschnittliche, medizinisch umfassende Versorgungsqualität und gibt den Patienten die Sicherheit, sich hier in die Hände hochqualifizierter Ärzte zu begeben. Auf dem Deutschen Krebskongress 2014 waren sich die über 9.000 Mediziner einig, dass die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen immer wichtiger werde – gerade bei den immer komplexeren Krebserkrankungen. Laut DKG-Experten seien die dort zertifizierten Zentren in den Behandlungserfolgen den anderen weit voraus und böten den Patienten eine interdisziplinäre Versorgung auf dem neuesten Wissensstand.

    „Diese Zertifizierung ist ein weiteres Qualitätsmerkmal unseres Klinikums und zugleich ein Gütesiegel, das den zuweisenden Ärzten aufzeigt, wo sie für ihre Patienten eine gute Weiterbehandlung finden. Auch für Patienten selbst ist sie ein wichtiger Wegweiser auf der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus“, unterstrich Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter, Medizinischer Direktor des Klinikums Frankfurt Höchst. Er bedankte sich bei den Leitern des Pankreaskarzinomzentrums Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral, Gefäß- und Thoraxchirurgie, sowie bei Prof. Dr. med. Klaus Haag, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin, sowie ihren Teams für den Einsatz und die hervorragende medizinische Behandlungsqualität als Ergebnis der interdisziplinären Zusammenarbeit.

    Am Pankreaskarzinomzentrum arbeiten Chirurgen und Gastroenterologen in einem interdisziplinären Team mit Ärzten der Onkologie, Pathologie, Radiologie, Strahlentherapie, Urologie und weiteren Fachabteilungen eng zusammen. Alle medizinischen Disziplinen, die bei einer onkologischen Behandlung gebraucht werden, gehören zum Tumorzentrum Frankfurt Höchst und befinden sich unter einem Dach - sie können jederzeit hinzugezogen werden. Das Tumorzentrum bietet den Patienten neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung auch therapieunterstützende Maßnahmen an. Hier stehen den Patienten die Experten der Ernährungsberatung und des psychosozialen Dienstes (Psychoonkologie, Sozialdienst, Seelsorge, Familieninformationszentrum-Krebs) zur Seite. In Informationsveranstaltungen des Zentrums und durch die enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe der AdP (Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.) bietet das Zentrum Betroffenen und Interessierten weiterführende Informationen über die Erkrankung, Behandlung und therapieunterstützende Maßnahmen. Patienten erhalten am Klinikum Frankfurt Höchst modernste Diagnostik und Behandlungsmethoden durch qualifizierte Ärzte und Pflegekräfte.

    Wird ein Pankreaskarzinom sehr früh festgestellt und behandelt, steigen die Chancen auf eine Heilung. Nur eine onkologisch radikale Operation kann den Pankreaskrebs heilen oder die Lebenszeit betroffener Patienten nachhaltig verlängern. Ein weiterer positiver Effekt nach der Operation ist eine verbesserte Lebensqualität ohne starke Schmerzen oder Unmöglichkeit der Nahrungsaufnahme. Mit der Zunahme von Pankreastumoren, die eine Vorstufe zum Pankreaskrebs darstellen, müssen wir heutzutage umgehen. Die moderne MRT- und CT-Diagnostik bringt vermehrt solche Tumoren als Zufallsbefunde zutage. Zu diesen zählen auch die zystischen Pankreastumoren (sog. IPMN – Intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie), die zumeist Vorstufen von Krebs darstellen. Hier ist besonders die Expertise spezialisierter Zentren gefordert, um die Versorgungsqualität in der Fläche sicherzustellen.

    Die Aufgabe des Zentrums besteht in einer ganzheitlichen, qualitätsgesicherten, evidenz- und leitlinienbasierten Behandlung der Patienten. In wöchentlich stattfindenden prätherapeutischen/postoperativen Fallkonferenzen des Tumorzentrums Frankfurt Höchst werden im Expertenteam patientenindividuelle Behandlungskonzepte, basierend auf dem neusten Stand der Forschung abgestimmt.

    Patienten erreichen die fachärztlichen Sprechstunden wie folgt:
    Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
    Patientenmanagement
    Täglich von 8.30 Uhr bis 14 Uhr (nach Terminvereinbarung)
    Telefon: 069 3106-4611 oder -2437
    Fax: 069 3106-3484
    E-Mail: Patientenmanagement.Chirurgie@KlinikumFrankfurt.de

    und

    Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie/ Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin)
    Donnerstags ab 15 Uhr (nach Terminvereinbarung)
    Telefon: 069 3106-2296

    Über die Erkrankung
    Drei Prozent aller Krebserkrankungen sind Pankreaskarzinome, also Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Pankreastumore sind durch ihre schlechte Prognose sehr gefürchtet. In Deutschland erkranken jährlich rund 13.000 Menschen daran. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen. Als Todesursache rangierte das Pankreaskarzinom Anfang dieses Jahrtausends mit etwa 12.100 Verstorbenen im Jahr an fünfter Stelle. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate beim Pankreaskarzinom war mit vier Prozent die geringste aller Krebserkrankungen. Ursächlich hierfür waren nach Angabe der Deutschen Krebsgesellschaft die späte Diagnosestellung und die schnelle und aggressive Metastasierung.

    „In den letzten Jahren sind jedoch wichtige Fortschritte nicht nur im Verständnis der Entstehung, sondern auch in der Diagnostik und der Therapie des Pankreaskarzinoms erreicht worden“, unterstreicht Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst. Trotz dieser Fortschritte handelt es sich nach wie vor um eine besonders schwierig zu diagnostizierende und zu therapierende Krebserkrankung, die von Operateuren und Therapeuten hohe Qualifikationen und ein Höchstmaß an interdisziplinärer Arbeit verlangt. „Je erfahrener der Operateur ist, desto geringer die Rate möglicher Komplikationen“, so Prof. Schwarzbach.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst gibt es auch im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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