medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Design-Auszeichnung für den Arbeitsplatz der Zukunft

    Anästhesie-Arbeitsplatz vor Kurzem mit red dot award ausgezeichnet – Perseus A500 als „Meilenstein“ für die Medizintechnik – Nutzerfreundliches Design erleichtert Arbeitsabläufe – Backbone-Prinzip sorgt für praktisches Arbeiten im OP

    FÜRTH/FRANKFURT – Wie soll die nächste Generation von Anästhesiegeräten aussehen? Diese Frage war der Ausgangspunkt für die Entwicklung des neuen Anästhesiearbeitsplatzes Perseus A500, den die Fürther Design Agentur Corpus-C in enger Zusammenarbeit mit und im Auftrag der Dräger Medical GmbH entwickelte. Am Ende eines mehrjährigen Prozesses steht nun ein Arbeitsplatz, der für Dräger „einen Meilenstein“ darstellt: intuitiv bedienbar, höchsten Ansprüchen an die Arbeitsplatzergonomie entsprechend und äußerst flexibel. Mit Erfolg: Das Anästhesie-Gerät hat jüngst den Designpreis red dot award „best of the best“ 2013 erhalten.

    Nutzerfreundliches Design erleichtert Arbeitsabläufe
    2007 übernahm Corpus-C das Projekt und führte es gemeinsam mit Dräger zur Serienreife. „Gesucht wurde eine Lösung, die nicht nur die Arbeit des Anästhesisten im OP deutlich erleichtert, sondern ihm auch eine neue Stellung innerhalb des gesamten Arbeitsprozesses verleiht“, beschreibt Sebastian Maier die gestellte Aufgabe. Auf unmittelbare Erfahrungswerte konnte das Design Team dabei zunächst nicht zurückgreifen. Eine intensive Vorbereitungs- und Evaluierungsphase war deshalb unerlässlich. Eine sehr enge Zusammenarbeit und ein ständiger Austausch mit dem Produktmanagement, der Entwicklung sowie dem Marketingbereich von Dräger waren deshalb entscheidend.

    Corpus-C und Dräger Medical investierten viel Zeit in Marktuntersuchungen, Kontext- und Workflowanalysen sowie Nutzerbefragungen, um bestmöglich die Erwartungshaltungen der Anwender zu verstehen. In mehreren Workshops und Kreativübungen wurde herausgearbeitet, welche Ansätze mit dem neuen Anästhesiegerät verfolgt werden sollen. „Dazu gehörten zum Beispiel auch Vergleiche mit völlig anderen Branchen wie dem Automobil-Bereich“, berichtet Michael Wilkening, Head of Product Management Anesthesiology bei Dräger Medical. Ziel der Medical Designer ist es dabei stets, die Komplexität medizinischer Arbeitsabläufe mithilfe eines nutzerfreundlichen Designs zu reduzieren. Basis für die Realisierung des neuen Arbeitsplatzdesigns des Perseus A500 waren deshalb Erkenntnisse, die aus der Beobachtung und Befragung von Anästhesisten und Pflegekräften bei der täglichen Arbeit gewonnen wurden. Nur so konnte letztendlich die gewünschte Anwenderfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit hinsichtlich Hygiene, Ergonomie und Funktionalität erreicht werden.

    Flexibilität im OP durch „Backbone-Prinzip“
    „Im OP herrscht oft Platzmangel. Die Größe eines Gerätes ist deshalb ein entscheidendes Kriterium und geht bei vielen Geräten zu Lasten der Flexibilität. Beim Perseus A500 lassen sich Hardware, Ablageflächen und Stauräume in über 100 Varianten kombinieren, ohne dass der Arbeitsplatz zu viel Raum beansprucht“, erläutert Sebastian Maier. Die Gebrauchstauglichkeit des Arbeitsplatzes wird durch mehrere Faktoren sichergestellt. Wesentliches Alleinstellungsmerkmal und tragendes Element des Perseus A500 ist das „Backbone-Prinzip“ (zu dt. Rückgrat), eine vertikale Gerätesäule, die den schlanken Aufbau des Arbeitsplatzes sicherstellt. Ein horizontales Fahrgestell mit vier Rollen ist einem Doppel-T-Träger nachempfunden und umklammert das untere Ende der Säule. Ein optimales Platzmanagement ist dabei zentral. Während die tatsächliche Arbeitsfläche große Dimensionen zulässt, kann zusätzliches Equipment platzsparend montiert werden. Eine zentrale Bedienung der Atemgase erlaubt ein patientennahes Arbeiten, das ausgefeilte Kabelmanagementsystem verhindert Verzögerungen und beseitigt Fehlerquellen. Unterschiedliche Griffmöglichkeiten erlauben den leichten Transport und eine exakte Justierung. Das erhöht zusätzlich die Betriebssicherheit – gerade in Stresssituationen. Der große, beleuchtbare Arbeitstisch ermöglicht außerdem ein ermüdungsfreies Arbeiten – selbst wenn Operationen mehrere Stunden dauern. Der Anästhesist kann wie an einem gewöhnlichen Schreibtisch Platz nehmen, ohne die Beine seitlich verschränken oder verdrehen zu müssen. Geräte und Instrumente finden ebenso Platz auf der „Werkbank" wie schriftliche Dokumentationsunterlagen bis DIN A3. Eine zusätzliche Schreibfläche kann bei Bedarf ausgezogen werden.

    „Arbeit hat sich ausgezahlt“
    Im Perseus A500 stecken sieben Jahre intensive Arbeit von der Idee bis zur Markteinführung. Am Ende zahlte sich die umfassende Auseinandersetzung aus, sagt Sebastian Maier: „Der Perseus A500 ist das beste Beispiel dafür, dass Medical Design die unverzichtbare Basis für gute Medizintechnik-Produkte ist.“

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet