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    Der Weltalzheimertag in Bad Reichenhall wurde zum Medienevent

    Ausverkauftes Kino und Drehstab des Bayerischen Rundfunks mit 14 Mitarbeitern

    ‚Alt werden’ trifft uns alle und es sind unsere Großeltern und Eltern die diesen Weg vor uns gehen. Damit lässt das Thema auch ‚die Jungen’ nicht unberührt und tatsächlich sind sogar über vier Millionen Angehörige direkt mit dem Thema Demenz konfrontiert. So fand der gestrige Weltalzheimertag (21.09.) in Bad Reichenhall starkes öffentliches Interesse und zum prämierten Kinofilm „Eines Tages …“ waren sogar die prominenten Hauptdarsteller vor Ort. Die Veranstaltung im Park-Kino war bereits Stunden vorher restlos ausverkauft und Kinobesitzer Sepp Loibl hat für den 2. Oktober spontan einen zweiten Termin anberaumt.

    Los ging’s bereits frühmorgens mit der Anreise eines 14-köpfigen Fernsehteams des Bayerischen Rundfunk, das den Alltag in der Reichenhaller Tagespflege der Domus Mea Gruppe aufzeichnete und den Beitrag später in der Abendschau zeigte. Der Film „Eines Tages … „ im Reichenhaller Park-Kino zeigte die Hintergründe, die eine Betreuung von lieben Angehörigen in einer Tagespflege nötig machen. Dabei wurden die Charaktere in drei Familienbildern von Horst Jansen, Annekathrin Bürger, Verena Zimmermann und Herbert Schäfer eindrucksvoll dargestellt. Die Schauspieler waren zu dem Event eigens angereist, Horst Jansen ließ sich entschuldigen, er war noch an einen Drehtermin gebunden.

    Die Besucher vergaben Bestnoten und viele interpretierten die aufopfernde Hingabe der Angehörigen im Umgang mit den Patienten als Ausdruck einer tiefen Verbundenheit. „Der Film ist eigentlich ein Liebesfilm“, war die unter großem Beifall gefundene Interpretation einer Zuschauerin. Selbst Inge König, die ihren Mann seit 15 Jahren intensiv in seiner Demenz betreut, war zu Tränen gerührt und es fehlten ihr die Worte. Dr. med. Klaus Esch, Chefarzt der Kreisklinik Berchtesgaden beruhigte. „Nicht alle gezeigten Lebenssituationen treffen auf alle Betroffene zu. Der Erkrankte behält ja seine eigene Persönlichkeit, auch wenn sie sich im Verlauf der Krankheit verschieden zeigt, doch kann der Lebenspartner in der Regel auch Unvorhergesehenes gut einschätzen.“ Thomas Dietel, Leiter der Domus-Mea Tagespflege in Bad Reichenhall ermutigte zum ‚Netzwerken’. „Der Film macht deutlich, wie die unterschiedlichen Angebote genutzt werden. Von der Tagespflege über ambulante Dienste bis hin zu den Kassen und beratenden Einrichtungen gibt es viele Hilfen für pflegende Angehörige. So ist es möglich, diese Aufgabe, die oft an einen 24-Stundenjob heranreicht, zu bewältigen.“

    Mit Spannung wurde das Resümee der Schauspieler erwartet. Mit den Worten „Film trifft Wirklichkeit“ gab der Moderator des Abends, Peter Michalik, das Mikrofon an Verena Zimmermann weiter: „Ich muss sagen, es ist mir beängstigend leicht gefallen diese Rolle zu spielen. Mir wurde durch den Film klar, es kann jeden, also auch mich, erwischen.“ Annekathrin Bürger verriet Hintergründe zum Film: „Selbst kennt man so eine Lebenssituation ja nicht. In der Regieleitung hatten wir aber jemanden, der persönlich betroffen war und er hat sehr genau auf Authentizität geachtet. Im Übrigen war es ein Vergnügen mit Horst Jansen zu spielen.“ Nachdenkliche Worte fand Herbert Schäfer, der die grundsätzliche Frage stellte, inwieweit man bereit sei, für einen anderen Menschen so viel zu tun, selbst wenn es ein enger Angehöriger ist.

    In der einstündigen Podiumsdiskussion wurde auch schnell deutlich, wie sehr Demenz die Menschen beschäftigt und Joachim Jost von der Caritas-Sozialstation meinte, man müsse Demenz auch erst als Demenz erkennen und begreifen um sie zu verstehen. Und nur so ist ein Zugang zum anderen Menschen möglich. „Loslassen und sich auf den Anderen einlassen“, ist eine zentrale Botschaft des Films. Doch gibt es auch Grenzen und Herbert Schäfer stellte treffend die Frage „wie viel hält eine Liebe aus?“ Inge König jedoch sprach auch von der anderen, der positiven Seite. „Es gibt immer wieder Momente, in denen mein Mann ganz klar ist, die Situation erkennt. In solchen Momenten verzweifelt er fast und meint, wie er mir das antun könne. Er gibt mir aber ganz viel Liebe und Dankbarkeit zurück.“

    „Menschen die unter Demenz leiden haben ein sehr feines Gespür. Man muss sich auf die jeweiligen Situationen konzentrieren und wenn möglich Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, das gibt Sicherheit“, erklärte Dr. Esch. „Sie können einen Menschen, auch wenn er an Demenz erkrankt ist, zu nichts zwingen. Sie brauchen seine Zustimmung und müssen Wege finden, ihm Situationen und Umstände begreifbar zu machen“, so der Mediziner.

    Maria Nitzinger von der AOK ermutigte zum Schluss der Podiumsdiskussion zu einer frühzeitigen Information. „Ob Hilfen im oder außer Haus, ob Hilfsmittel oder Zuschüsse, wir bieten eine ausführliche Beratung.“ Weiterführende Informationen hat auch der Bayerische Rundfunk anlässlich des Weltalzheimertages auf seine Internetseite eingestellt. Und auch die Domus-Mea Tagespflege in Bad Reichenhall steht für Gespräche gern zur Verfügung.

    ***
    Die Domus Mea Unternehmensgruppe bietet für Menschen, die aufgrund von Pflegebedürftigkeit, psychischer Erkrankungen oder anderer Beeinträchtigungen zu einer eigenen Lebensführung nicht mehr oder noch nicht wieder in der Lage sind, Pflege und Betreuung, Versorgung sowie ein wohnliches und geborgenes Umfeld. Aufbau, Organisation, Führung und fachliche Anleitung im Hause sind unter einem fähigkeitsorientierten Menschenbild begründet. Wir achten die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen ohne Ansehen seiner Religion, Kulturzugehörigkeit und des sozialen Standes.

    Kontakt:
    Steffen Waurig (Öffentlichkeitsarbeit)
    Domus Mea Management GmbH
    Luitpoldstr. 17
    D-83435 Bad Reichenhall
    Telefon: +49 8651 9651-250
    Fax: +49 8651 9651-109
    E-Mail: steffen.waurig@domus-mea.de
    Internet: www.domus-mea.de

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