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    Der Schnitt gegen den müden Blick: DGPRÄC-Expertenchat zur Augenlidstraffung

    Berlin – Müde Augen, Tränensäcke – der Alterungsprozess der Augen tritt wegen der zentralen Position besonders deutlich hervor. Augenfältchen und erschlaffte Augenlider können nicht durch Kleidung bedeckt werden und beeinträchtigen das Erscheinungsbild stark. Um die Augen herum ist die Haut besonders dünn, was Falten besonders begünstigt. Fettgewebe wölbt die erschlaffende Haut nach außen, die Lider sinken zunehmend ab und bewirken im Extremfall sogar Gesichtsfeldeinschränkungen. Welche operativen Möglichkeiten gibt es, um gegen die Augenalterung vorzugehen? Priv.-Doz. Dr. Klaus Exner steht am

    Dienstag, 26. März 2013, von 19.00 bis 20.00 Uhr
    unter www.plastische-chirurgie.de

    im Expertenchat der DGPRÄC für sämtliche Fragen rund um die Augenlidstraffung zur Verfügung. Der Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Markus-Krankenhaus in Frankfurt/Main führt seit vielen Jahren Augenlidstraffungen durch und weiß, worauf es bei dem Eingriff ankommt.
    So ist zunächst ein genaues Bewusstsein über die Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffs für eine erfolgreiche Operation wichtig. Die Augenlider sind nach dem Eingriff deutlich glatter, der Blick wird offener und die Augen wirken strahlender. Eine Lidstraffung kann Alterungsprozesse jedoch nicht aufhalten, sondern lediglich für einige Zeit einen jüngeren Hautzustand herstellen. Ist das Oberlid derart erschlafft, dass das Blickfeld bereits eingeschränkt wurde, verhilft die Straffung zu einer verbesserten Sehfunktion. Dies muss vorab von einem Augenarzt untersucht werden.
    Vor dem Eingriff entscheidet der Chirurg über die Schnittführung, die zu einem optimalen Ergebnis führt. Er setzt feine Schnitte in anatomisch gegebene Falten (z. B. Oberlidfalte), damit die späteren Narben möglichst unauffällig sind. Abhängig vom Grund des Eingriffs wird Fettgewebe oder überschüssige Haut mit dem Skalpell entfernt. Genäht wird mit fortlaufenden, extrem dünnen Fäden, die in der Haut versenkt werden und äußerlich nicht sichtbar sind. Bei einer Entfernung der „Tränensäcke“ gibt es eine weitere Operationsvariante, bei der das Fettgewebe nicht von der Außenseite, sondern über die Innenseite des Unterlides entnommen wird.

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