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Depressionen durch Arbeitsgestaltung vermeiden?
- Informationsveranstaltung am 14. Oktober 2008 in Berlin
Erhöht schlecht gestaltete Arbeit das Risiko von Depressionen oder nehmen Depressive ihre Arbeit "nur" schlechter wahr? Antworten auf diese Frage gibt die gleichnamige Informationsveranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Sie findet am Dienstag, 14. Oktober 2008, zwischen 11.00 und 13.00 Uhr in der BAuA-Berlin statt. Dabei stellt Professor Renate Rau, Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg, neue Ergebnisse aus dem Projekt "Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten depressiver Störungen" vor, das sie im Auftrag der BAuA durchführt.
Psychische Störungen verursachten im Jahre 2006 jeden zwölften Arbeitsunfähigkeitstag in Deutschland. Damit lagen sie noch vor den Krankheiten des Kreislaufsystems. Als Ursache für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit nehmen psychische Störungen die erste Stelle ein. Doch während arbeitsbedingte Ursachen für Herz-Kreislauferkrankungen seit Jahren untersucht werden, besteht hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Arbeitsbedingungen und psychischen Störungen noch ein erheblicher Forschungsbedarf.
Das seit 2005 laufende Forschungsprojekt in Marburg erforscht das Auftreten depressiver Störungen als Folge psychischer Fehlbelastungen und chronischem Stress bei der Arbeit. Dabei untersuchte die Gruppe um Professor Rau mehr als 500 Berufstätige aus verschiedenen Branchen und deren Arbeitsbedingungen. Die bei der Veranstaltung vorgestellten Ergebnisse geben wichtige Hinweise darauf, wie gute Arbeitsgestaltung psychische Fehlbelastungen verhindern kann.
Die Teilnahme an der Veranstaltung „Erhöht schlecht gestaltete Arbeit das Risiko von Depressionen oder nehmen Depressive ihre Arbeit "nur" schlechter wahr?“ ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Kontakt: Heidemarie Teubner, Tel.: 030 51548-4292, E-Mail: teubner.heidemarie@baua.bund.de.
Das BAuA-Projekt "Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten depressiver Störungen" läuft noch bis April 2009.
Pressekontakt:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Tel. 0231 9071-2365
Fax 0231 9071-2362
presse@baua.bund.de
www.baua.de



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