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    Den Bluthochdruck im Auge: Was der diagnostische Blick Augenärzten verrät

    DÜSSELDORF 09.08.2012 – „Leiden Sie schon lange an Bluthochdruck?“ Über diese Frage sollten sich Patienten nicht wundern, auch wenn sie ihren Augenarzt „nur“ wegen einer neuen Brille aufgesucht haben. Bei der Untersuchung der Netzhaut kann der Augenarzt den Zustand der feinen Blutgefäße am Augenhintergrund beurteilen. Er erkennt, ob sie bereits durch einen langfristig zu hohen Blutdruck geschädigt wurden.

    Hoher Blutdruck ist eine Volkskrankheit, von der in Mitteleuropa mehr als ein Fünftel der Menschen betroffen ist. Da er aber oft jahrelang keine Beschwerden verursacht, wissen die Betroffenen oft nichts davon oder nehmen die Krankheit auf die leichte Schulter. Langfristig nehmen aber die Blutgefäße Schaden – Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen sind mögliche Folgen.

    Rückschlüsse auf Gefäßschäden

    „Nirgends im Körper können Ärzte Blutgefäße so leicht und für den Untersuchten so wenig belastend betrachten wie am Auge“, erläutert Prof. Dr. med. Nicole Eter vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands: „Mit der Funduskopie, der Untersuchung des Augenhintergrunds, gewinnt der Augenarzt wertvolle Erkenntnisse über Gefäßschäden, die durch Bluthochdruck entstehen und das Risiko eines Schlaganfalls steigern.“ Denn wenn die feinen Blutgefäße, die die Netzhaut des Auges versorgen, schon durch den Bluthochdruck geschädigt sind, so kann man davon ausgehen, dass auch Blutgefäße in anderen Organen von den Veränderungen betroffen sind.

    Extremfall hypertensive Retinopathie

    In Extremfällen kann es sogar zu schweren und unumkehrbaren Schäden in der Netzhaut kommen. Nur dann sind eine Abnahme der Sehschärfe und Ausfälle im Gesichtsfeld durch den hohen Blutdruck möglich.

    Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2012

    Die Früherkennung von krankhaften Veränderungen am Auge ist einer der Themenschwerpunkte der elften bundesweiten Woche des Sehens, die vom 8. bis 15. Oktober 2012 stattfindet. „Wir sehen uns!“ lautet das diesjährige Thema. Seit dem Jahr 2002 hebt die Woche des Sehens mit vielfältigen Aktionen bundesweit die Bedeutung guten Sehvermögens hervor und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern auf. Schirmherrin der Aktionswoche ist auch in diesem Jahr die Fernsehjournalistin Gundula Gause. Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und Carl Zeiss Meditec.

    Weitere Informationen: www.augeninfo.de/presse
    Internetseite der Woche des Sehens: www.woche-des-sehens.de

    Bildunterschrift: Gefäßschäden, die auf Bluthochdruck zurückgehen, erkennt der Augenarzt beim Blick auf die Netzhaut. In diesem Auge ist es bereits zu Blutungen gekommen. Der Verschluss feiner Blutgefäße hat auch zur Bildung der weißen „Cotton-wool-Herde“ also zu Schäden in der Nervenfaserschicht, geführt.
    Quelle: AAD/Prof. Eter

    (Das Bild steht unter http://aad-kongress.de/presse/media/aad_2012/Fundus%20hypertonicus.jpg zum Download bereit.)

    Herausgeber: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
    Pressekontakt:
    Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Pressereferat: Dr. med. Georg Eckert,
    Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. +49 (0) 2 11 / 4303700, Fax +49 (0) 2 11 / 4303720,
    presse@augeninfo.de, www.augeninfo.de

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