medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Demenzkranke: Mithilfe häuslicher Ergotherapie zuhause leben? Studienergebnisse lassen hoffen

    Karlsbad, den 30.10.2012. Auch im Alter unabhängig und selbstbestimmt leben - wer wünscht sich das nicht? Zwar wird dieser Wunsch nicht für alle in Erfüllung gehen, aber die Aussichten scheinen gut, sogar mit Erkrankungen wie etwa Demenz durch eine frühzeitige und gezielte Therapie möglichst lange in der eigenen Wohnung leben zu können. Darauf lässt zumindest eine wissenschaftliche Studie schließen, die unter Federführung der Technischen Universität Dresden entstanden ist und die Effektivität von Ergotherapie im häuslichen Umfeld untersucht hat (ERGODEM-Studie). Die vorläufigen Ergebnisse sprechen dafür, häusliche Ergotherapie bei einer Demenz-Erkrankung als festes Element in der ärztlichen Therapieplanung speziell für Menschen im fortgeschrittenen Alter zu etablieren. Die im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) organisierten Ergotherapeuten stehen einer häuslichen Betreuung aufgeschlossen gegenüber.

    Denn zusätzlich zu der mit zunehmendem Alter stetig abnehmenden geistigen Leistungsfähigkeit sind es vor allem Probleme bei der Bewältigung des Alltags, die Demenzpatienten in ihrer Selbstständigkeit einschränken. Genau da, nämlich beim Erhalt von Alltagskompetenzen, setzt die Ergotherapie an, deren Wirksamkeit in der genannten Studie geprüft wurde. Es geht darum, gemeinsam mit dem leicht oder mittelgradig an Demenz Erkrankten zunächst bestimmte Fähigkeitsstörungen ausführlich zu erfassen: Wo liegen Einschränkungen vor, was ist im individuellen Einzelfall besonders wichtig, welche Betätigungen sind prägend und für einen selbstständig zu meisternden Alltag erforderlich? Dies alles erarbeiten Ergotherapeut und Klient zusammen und erstellen daraus einen Plan mit den angestrebten Zielen. Danach werden genau die Aktivitäten geübt und verbessert, die der jeweilige Betroffene selbst für sein Leben am dringlichsten benötigt. Auch pflegende Angehörige beziehen Ergotherapeuten mit in den Therapieprozess ein.

    Der Erhalt der größtmöglichen Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag ist das erklärte Ziel der meisten Menschen höheren Alters – selbst wenn es Familienmitglieder gibt, die zur Betreuung oder Pflege bereit sind. Im eigenen Interesse und um den eigenen Lebensabend maßgeblich selbst zu gestalten, ist es deshalb wichtig, früh auf Anzeichen von Vergesslichkeit zu reagieren. Denn ein Zwischenfazit der Arbeitsgruppe lautet: „In vorläufigen Auswertungen deutet sich an, dass eine individualisierte, im häuslichen Umfeld durchgeführte Ergotherapie den Verlauf einer Demenzerkrankung positiv beeinflussen kann.“ Man darf also auf die Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse von ERGODEM gespannt sein.

    Hilfreiche Informationen zu diesem und weiteren Themen bietet der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) unter www.dve.info

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet