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    Darmkrebs-Vorsorge - Abgeordnete für Einladungsverfahren

    "Die niedergelassenen Gastroenterologen begrüßen die Empfehlung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, die immer noch zu niedrige Teilnahme an der Darmkrebs-Vorsorge durch ein bundesweites Einladeverfahren zu verbessern", erklärt Dr. Arno Theilmeier.

    Auch der nationale Krebsplan der Bundesregierung stellt in seiner aktuellen Fassung fest, dass die Steigerung der Teilnahmerate an der Darmkrebsfrüherkennung ein wesentlicher Faktor zur Senkung von Neuerkrankungen und Todesfällen bei Darmkrebs ist und erwägt ein organisiertes Screening mit einem bevölkerungsbasierten Einladungsverfahren. Der Petitionsausschuss knüpft daran an und fordert, alle Bürger ab 50 Jahren gezielt zu einem Beratungsgespräch und einer Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung einzuladen.

    Die niedergelassenen Gastroenterologen setzen sich seit Jahren über ihren Berufsverband für eine umfassende Anwendung der Darmspiegelung im Kampf gegen die zweithäufigste tumorbedingte Todesursache in Deutschland ein. Seit 2002 ist das Verfahren ein Bestandteil des Darmkrebs-Screenings, auf den jeder gesetzlich Versicherte über 55 Jahre alle zehn Jahre einen Anspruch hat. "Wenn alle anspruchsberechtigten Bürger zur Untersuchung kämen, ließen sich mehr als 95 Prozent aller Darmkrebserkrankungen vermeiden", betont der bng-Experte Dr. Arno Theilmeier.

    "Wir sehen dies auch als einen Erfolg der regionalen Projekte, die unter Beteiligung der Gastroenterologen gezeigt haben, dass sich die Teilnahme an Vorsorge-Untersuchungen tatsächlich durch gezielte Information der anspruchsberechtigten Versicherten steigern lässt", sagt Dr. Theilmeier. "Die Motivierung zum rechten Zeitpunkt, trägt offenbar dazu bei, den Menschen den nötigen Antrieb für eine unzweifelhaft sinnvolle Untersuchung zu geben."

    Angebot an die Redaktionen: Wir bieten kompetente Gesprächspartner zu den Themen Darmkrebs, Hepatitis, Morbus Crohn und allen anderen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Die Mitglieder des Berufsverbandes engagieren sich mit zahlreichen Projekten zur Versorgungsforschung für die Verbesserung der Behandlungsqualität der Patienten. Es gibt umfangreiche Datenerhebungen zu Darmkrebs, Hepatitis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Gerne beantworten wir bei Bedarf Fragen für Ihre Berichterstattung. Regelmäßige Informationen finden Sie auch auf unserer Internet-Seite: www.gastromed-bng.de.

    Pressekontakt: Dr. Holger Böhm, Tel.: 0231/92527-905, bng@skriptstudio.de

    Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland e.V.
    Holdergärten 13, 89081 Ulm, Telefon: 0700 26426426, Fax:0731 7054711
    eMail: info@gastromed-bng.de, Internet: www.gastromed-bng.de

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