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    Damit das Kunstgelenk rund läuft: Orthopäden laden zum Patienten-Forum am 25. Februar

    Frankfurt a.M. Gelenke machen den Menschen zu wahren Bewegungskünstlern. Laufen, Springen, Sitzen und viele andere Bewegungen mehr wären ohne die über 100 Gelenke nicht möglich. Wie wertvoll ein reibungsloses Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern ist, wissen viele jedoch erst zu schätzen, wenn die eigene Mobilität durch Entzündungen, Fehlstellungen, Unfälle oder Überlastungen eingeschränkt ist. Teilweise werden die Schmerzen so stark, dass den Betroffenen nur noch durch Gelenkersatz (Endoprothetik) geholfen werden kann. Der Schwerpunkt Orthopädie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, lädt in der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ Patienten, Angehörige und Interessierte zum Patienten-Forum „Damit das Kunstgelenk rund läuft: Wiederherstellung der Biomechanik“ ein. Los geht’s am Dienstag, 25. Februar 2014, um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Als Experten stehen den Gästen der Chefarzt der Orthopädie, Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, sowie seine Oberärzte Dr. med. Patrick Mouret und Dr. med. Wolfgang Schaub Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Die verschleißbedingten Veränderungen an den großen Körpergelenken nehmen altersbedingt kontinuierlich zu. Zur Verbesserung der dadurch bedingten Beeinträchtigung der Lebensqualität werden allein in Deutschland jährlich ca. 200.000 künstliche Hüftgelenke und etwa 170.000 künstliche Kniegelenke operativ implantiert. „Die optimale Versorgung für jeden individuellen Patienten ist zweifelsfrei der Hauptschwerpunkt unserer Klinik. Mit der geschaffenen schmerzfreien Beweglichkeit wird die Grundlage eines aktiven Lebens in Beruf und Freizeit dauerhaft ermöglicht“, so Prof. Daecke.

    Im Klinikum Frankfurt Höchst wird bei der Auswahl der Implantate auf höchste Qualität und Produktsicherheit geachtet. Gleichzeitig soll für jeden Patienten das individuell passende Kunstgelenk Verwendung finden. Durch eine kontinuierliche Anpassung der Prothesentypen an deren wissenschaftliche Bewährung kann so für jeden Patienten das „Maßprodukt“ angeboten werden. Selbst bei großen anatomischen Besonderheiten wird durch 3D-gestützte digitale Bildgebung eine optimale Passform erzielt.

    Biomechanik des Hüft- und Kniegelenks
    Das Hüftgelenk ist nach dem Kniegelenk das zweitgrößte Gelenk des menschlichen Organismus und trägt einen Großteil unseres Körpergewichts. Biomechanisch entspricht das Hüftgelenk einem Kugelgelenk. Bestehen im Erwachsenenalter Hüftschmerzen, die insbesondere in der Leiste und im Oberschenkel (teilweise auch im Knie) empfunden werden, stellt sich die Frage der therapeutischen Möglichkeiten. Bei Formveränderungen des Hüftgelenks ohne relevante Arthrose (Gelenkverschleiß), kann durch korrigierende Operationen (Hüftgelenksspiegelung bis zur Hüftgelenksumstellung) ein gelenkerhaltender Eingriff durchgeführt werden. Ist die Arthrose jedoch deutlich fortgeschritten, besteht bei

    entsprechenden Beschwerden die Indikation zur Implantation eines künstlichen Hüftgelenks.
    Je nach Patientenalter, Knochensubstanz und Aktivitätslevel werden unterschiedliche Prothesentypen implantiert. Im Departement Endoprothetik am Klinikum Frankfurt Höchst werden sieben Schaft- und fünf Pfannensysteme vorgehalten, um eine optimale, der Anatomie des Patienten angepasste Versorgung, zu ermöglichen. Neben der exakten Wiederherstellung der anatomischen Verhältnisse gewinnt die knochen- und weichteil-schonende Operationstechnik im Rahmen der Endoprothesenchirurgie zunehmend an Bedeutung. So sollte es immer das Ziel sein, bei der Prothesenimplantation nur so wenig Knochen wie möglich zu opfern, damit für eventuelle Wechseloperationen noch ausreichend Knochensubstanz zur Verankerung der Folgeprothese zur Verfügung steht. Ebenso gilt es, die Muskulatur als „Motor der Prothese“ zu schonen. So werden vor der Operation digital am Computer auf Basis von Spezialaufnahmen die für den Patienten optimalen Implantate identifiziert und der optimale Prothesensitz geplant.

    Das menschliche Kniegelenk stellt die Verbindung zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbeinkopf dar. Die knöcherne Kniescheibe ist als dritter Knochen des Kniegelenks Anteil des Streckapparates. Die sehr komplexe Biomechanik des Kniegelenks wird durch die Gelenkoberflächengeometrie, die Bandstrukturen, die Kapsel und die Muskulatur gewährleistet. Sichelförmige knorpelige Menisken bilden eine Art Druckpolster zum Ausgleich der Lastüber-tragung zwischen Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf und ermöglichen eine ausgeprägte Gleitbewegung der Gelenkflächen zueinander. Im frühen Stadium einer symptomatischen Arthrose des Kniegelenks hilft in der Regel eine konservative Therapie. In besonderen Fällen kann auch durch eine operative Korrektur der Beinachse eine deutliche Verbesserung der Symptome erzielt werden. Ist die Arthrose jedoch fortgeschritten, besteht bei entsprechenden Beschwerden die Indikation zur Implantation eines künstlichen Knie-gelenks (Knieprothese). Je nach Ausprägung und Verteilungsmuster der Arthrose können nur Anteile des Kniegelenks oder wenn notwendig das gesamte Gelenk ersetzt werden

    Im Bereich der Hüft- und Knieprothetik setzen die Orthopäden des Klinikums auf Prothesen, die sich in der Praxis seit Jahren bewährt haben und die allen Körpergrößen und anatomischen Besonderheiten der Patienten gerecht werden. Dabei ist auch an die möglichen, wenn auch seltenen allergischen Reaktionen auf metallische Implantate gedacht. Nicht zuletzt deshalb, unterstützt das Klinikum Frankfurt Höchst die Qualitätsoffensive "Deutsches Endoprothesenregister", die 2011 von großen Krankenkassen gemeinsam mit den Herstellern von künstlichen Gelenken gestartet wurde. Das Klinikum Frankfurt Höchst ist dabei, weil es Qualitätssicherung im Sinne der Patienten zum Ziel hat.

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst ist spezialisiert auf
    die operative und konservative Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen
    sowie Verletzungen und Verletzungsfolgen der Stütz- und Bewegungsorgane (ambulant und
    stationär). Zur Diagnostik und Befundsicherung stehen fachübergreifend modernste
    bildgebende Verfahren zur Verfügung. Pro Jahr werden im Klinikum Frankfurt Höchst 1.800 Patientinnen und Patienten operiert, darunter mehr als 700 Gelenkprothesen (über 400 Hüft- und 300 Kniegelenksprothesen) implantiert.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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