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    DVKC, Uni Wuppertal und zeb/stellen „Krankenhauscontrolling-Studie 2013“ vor

    Neue Ergebnisse und zentrale Erkenntnisse für Krankenhäuser und Psychiatrien

    Münster/Berlin, 19. Februar 2014 – Der Deutsche Verein für Krankenhauscontrolling (DVKC e. V.), der Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal und zeb/rolfes.schierenbeck.associates stellen die Ergebnisse der seit 2011 durchgeführten gemeinsamen Studie zum Controlling im deutschen Krankenhaussektor vor: zentrale Erkenntnisse für strategische Entscheidungen der Krankenhäuser und Psychiatrien.

    „Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass sich die meisten deutschen Krankenhäuser mit Fragen des Berichtswesens, der allgemeinen Unternehmensplanung sowie der Erlös-, Kosten- und Ergebnissteuerung bereits intensiv beschäftigt haben. Dabei wird der Umsetzungsstand insbesondere von der Größe eines Hauses beeinflusst, wobei kleine und mittelgroße Häuser langsam im Vergleich zu den Großen aufholen“, erklärt Dr. Christian Heitmann, Partner bei zeb/ und Leiter des Bereiches Health Care sowie einer der drei Herausgeber der Studie.

    Krankenhäuser sind hohem finanziellen Druck ausgesetzt, befinden sich in starkem Wettbewerb und haben insgesamt mit knappen Ressourcen und reglementierten Rahmenbedingungen zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, mithilfe des Controllings Transparenz über die Ergebnissituation und die Abläufe zu schaffen und so die strategische und operative Steuerung der Einrichtung zukunftssicher aufzustellen. Dies ist eine zentrale Basis für die Abstimmung zwischen medizinischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern.

    „Die Ergebnisse der letzten drei Jahre zeigen: Das Controlling im Krankenhaus entwickelt sich. Es professionalisiert sich und erhält zunehmend einen wichtigeren Stellenwert. Die Controllingabteilungen in zwei Drittel der Krankenhäuser sind allerdings oft nur mit zwei oder drei Vollzeitstellen besetzt. Das ist im Vergleich zur Industrie deutlich weniger“, ergänzt Prof. Dr. Björn Maier (DVKC). Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass Instrumente wie eine fachabteilungsbezogene Deckungsbeitragsrechnung noch immer in weniger als ca. 40 % der Krankenhäuser eingesetzt werden. Planungen gehen außerdem über einen mittelfristigen Horizont von zwei Jahren kaum hinaus. „Besorgniserregend ist die Erkenntnis, dass ca. ein Drittel der Häuser keine operative Liquiditätsplanung implementiert hat. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Risiko-Controlling, das nur von der Hälfte der Häuser in einem standardisierten Prozess erfolgt“, mahnt Prof. Dr. Nils Crasselt (Bergische Universität Wuppertal). Auch sind mögliche Vorteile der Zentralisierung von Controllingaufgaben, z. B. bei der Steuerung von Konzernen und Verbünden, bisher keinesfalls ausgeschöpft.

    Erstmals wurden in der dritten Befragungsrunde der Controllingstudie psychiatrische und psychosomatische Einrichtung zum neuen Entgeltsystem PEPP befragt. Das erstaunliche Ergebnis: Nur ca. 10 % machten bisher von dem Optionsrecht zur Umstellung in das neue System Gebrauch. Auch hat bislang nur ein Drittel der Einrichtungen eine erste Proberechnung des neuen Entgeltsystems durchgeführt. „2014 wird noch ein erheblicher Umsetzungsaufwand auf diese Einrichtungen zukommen“, prophezeit Dr. Christian Heitmann.

    Seit 2011 wird nun regelmäßig der aktuelle Status quo des Krankenhauscontrollings erhoben – eine vergleichbare mehrjährige Studie existiert nicht. Die verantwortlichen Forscher, Prof. Dr. Nils Crasselt, Dr. Christian Heitmann und Prof. Dr. Björn Maier, verfolgen Ziele, die sowohl für die Praktiker in den Krankenhäusern und Psychiatrien als auch für Wissenschaftler und Strategen in der Gesundheitswirtschaft von erheblichem Interesse sind.

    zeb/ ist eine der größten deutschen Managementberatungen mit Hauptsitz in Münster. Mit über 900 Mitarbeitern beraten wir partnerschaftlich Krankenhäuser und Krankenhausträger sowie weitere Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden zukunftsweisende Lösungen und setzen diese nachhaltig um.

    Für eventuelle Nachfragen wenden Sie sich gern an:
    Britta March
    PR-Managerin zeb/ Health Care E-Mail: brittamarch@begegnungen-managen.de
    Tel.: +49.172.280.17.59

    Ihre Ansprechpartnerin bei zeb/:
    Dr. Anne Täubert
    Leiterin Unternehmenskommunikation
    E-Mail: ataeubert@zeb.de
    Tel.: +49.251.97128.220

    Ihr Ansprechpartner beim DVKC e.V.:
    Stefan Frentz
    DVKC Geschäftsstelle Berlin
    E-Mail: info@dvkc.de
    Tel.: +49.30.5480.1581

    Ihr Ansprechpartner an der Bergischen Universität Wuppertal:
    Prof. Dr. Nils Crasselt
    Inhaber des Lehrstuhls für Controlling
    E-Mail: crasselt@wiwi.uni-wuppertal.de
    Tel.: +49.202.439.3842

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