Jetzt kostenfrei veröffentlichen► medcom24 - EINSTELLSERVICE► Auftragsformular zum Download
medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.
Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.
Pressemitteilungen
Benutzeranmeldung
Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!
Beliebte Inhalte
Zuletzt angezeigt:
- Nase klar zur Landung – Was bei Schnupfen im Flugzeug gegen den Ohrendruck hilft
- Knochen stark und belastbar machen – Regelmäßig Calcium plus Vitamin D erhalten gesunde Knochen
- Struktur- und Kostenerhebung - Gastroenterologen wehren sich gegen veraltete Datenbasis der Gebührenordnung
- Cinema for Life gastiert in Winterthur und St. Gallen
- Chronischer Botulismus nicht existent?
Inhalte finden
Media- / Nutzungsdaten

Feed anzeigen und abonnieren► Sitemap anzeigen
Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen
Colon irritabile - Reizdarm
Falsche Ernährungs- und Lebensweise können zum Reizdarm führen. Das Reizdarmsyndrom zählt in der Gastroenterologie zu den häufigsten Diagnosen und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. In den Industrieländern leidet mittlerweile jeder dritte Erwachsene, davon sind weibliche Personen besonders betroffen.
Der Reizdarm ist keine unbekannte Form des Darmleidens, schon seit über 100 Jahren ist die Krankheit bekannt, aber dennoch sind die Ursachen bis heute nicht vollständig geklärt. Man weiß mit Sicherheit zu sagen, dass keine organischen Störungen vorliegen, vielmehr handelt es sich hierbei um eine irritierte Darmfunktion. Betroffene klagen zumeist über Blähungen, krampfartige Bauchschmerzen vor und während der Darmentleerung. Auch die Häufigkeit der Austritte bestimmt den Tagesablauf, der Leidtragenden. Reisen, Autofahren oder nur um die Ecke zum Einkaufen ist nur möglich, wenn zuvor das Wissen vorhanden ist, wo sich die nächste WC-Einrichtung befindet. Der Beweglichkeitsradius ist somit stark eingeschränkt, weil sich die Betroffenen nicht gerne an unbekannte Orte begeben.
Auslöser dieser rätselhaften Krankheit sind oft psychische Belastungen wie Angst, Panikattacken oder Stress. Vor allem der alltägliche Dauerstress in der Schule, im Berufsleben oder sogar in der Freizeit kann den Darm aus dem Gleichgewicht bringen. Die heutige Gesellschaft ist eine leistungsorientierte Gesellschaft, die täglichen Aufgaben zu bewältigen wird zunehmend schwieriger. Der Spruch: „Auf den Bauch geschlagen“, birgt Wahrheit und spiegelt das tatsächliche Empfinden des Reizdarmpatienten wider.
Im menschlichen Darm befinden sich etwa einhundert Billionen Bakterien, sie unterstützen nicht nur die Verdauung, sondern übernehmen wichtige Aufgaben im Bereich der Immunabwehr. Mögliche Ursachen für Störungen der Darmflora sind Infektionen, Einnahme von Antibiotika, Operationen oder Fehlernährung. Die Mikroben, Laktobazillen und Bifidobakterien sind zuständig für den Erhalt des sauren Klimas im Darm, sie wirken gegen Fäulnisbakterien, Salmonellen und anderen Krankheitserregern. Menschen mit einem Reizdarmsyndrom haben oftmals eine geringere Anzahl dieser gesunden Bakterien.
Um den Darm hilfreich zur Seite zu stehen, muss zunächst einmal herausgefunden werden, welche Nahrungsmittel und Stresssituationen die Beschwerden auslösen. Mit Hilfe eines Tagebuches, welches über 4-8 Wochen geführt werden sollte, wird alles genau dokumentiert und anschließend analysiert.
Aber im Vorfeld kann man schon einiges Voraussagen:
Viele Reizdarmpatienten essen zu Ballaststoff- und Kohlenhydratreich (Zucker) in Verbindung mit viel Fett, der Darm kann zum Teil diese großen Unmengen an Getreide, Hülsenfrüchte, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Pommes, Pizza nebst Kuchen, Kekse und anderen diversen süßen Nahrungsmittel nicht gesund verdauen. Vorsicht ist auch bei Vollkornprodukten geboten: Sie enthalten viele Ballaststoffe und bilden ebenfalls Gase im Bauch, denn Kohlenhydrate werden bereits im Mund, mithilfe der Amylase, in Zuckerstoffe umgewandelt und vergären später im Darm, mit den bekannten Folgen.
Gegen Darmgase helfen allerdings schon ein paar kleine Küchentricks: Beim Kochen oder dünsten sollten kritische Gemüsesorten mit Kümmel oder Fenchel gewürzt werden, sie lindern Blähungen. Ebenfalls empfehlenswert, für den aufgeblähten Bauch, sind die Teesorten: Kamille, Fenchel und Pfefferminze.
Um den Darm zu entlasten, bedarf es einer Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarme Kost/ Low Carb. Hierbei handelt es sich nicht auf völligen Kohlenhydratverzicht, es kommt viel mehr darauf an, die richtige Wahl der Kohlenhydrate zu treffen. Reizdarmpatienten sollten außerdem versuchen, die Lebensgewohnheiten zu verändern, Stress zu vermeiden bleibt in vielen Fällen auf der Strecke, aber ihn zu kompensieren durch sportliche Aktivität ist eine Möglichkeit.
Sabine Beuke
Kasseler Str. 46
28215 Bremen
info.beuke@googlemail.com
www.sabinebeuke.de



Web-Browser 










