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    Chirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst informiert über Diagnostik und Therapie bei akuten Schlagaderverschlüssen

    Frankfurt a.M. Die Schlagadern transportieren das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in Arme, Beine, Eingeweide und das Gehirn. Akute arterielle Verschlüsse führen zu einer plötzlichen Minderdurchblutung in den betroffenen Gliedmaßen. Die Lebens- und Gebrauchsfähigkeit des betroffenen Armes oder Beines ist dann akut gefährdet. Patienten, Mediziner und Interessierte können sich beim nächsten Forum der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, am Mittwoch, 2. November 2011, über die verschiedenen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten bei akuten Schlagaderverschlüssen informieren. Das Forum beginnt um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    In Industrienationen liegt die Häufigkeit der Erkrankung bei bis zu 1 von 1.000 Einwohnern. Unbehandelt führen akute Schlagaderverschlüsse in der Regel zum Gewebeuntergang und gefährden im Extremfall sogar das Leben der betroffenen Patienten. Das Krankheitsbild stellt somit einen dringend zu behandelnden Notfall dar. In 85 Prozent der Fälle sind die unteren Extremitäten betroffen. Die Notfallbehandlung muss innerhalb von wenigen Stunden eingeleitet werden, um den Extremitätenverlust (Amputation) zu verhindern. Die betroffenen Patienten sind teilweise betagt und leiden unter Umständen unter zahlreichen Begleiterkrankungen. Über die Entstehung des Krankheitsbildes, die Möglichkeiten der Ultraschall-Diagnostik und die Therapieoptionen wird Jens Andrick, Oberarzt der Klinik für Chirurgie, berichten. Die weitere Diagnostik sowie kathetergestützte Behandlungsverfahren wird Philip Kohler, Assistenzarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, Schwerpunkt Radiologie, vorstellen. Guido Rouhani, Oberarzt der Klinik für Chirurgie, berichtet abschließend über operative Behandlungen, Fallbeispiele und Ergebnisse in der Klinik für Chirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst.

    Über das Klinikum
    Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden auf ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfallchirurgie im Haus ist die Klinik für Chirurgie zur vollen Facharztweiterbildung ermächtigt.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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