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    Chirurgen des Klinikums Frankfurt Höchst laden zum 4. Frankfurter Coloproktologie Tag (FCPT) am 29./30. November

    Frankfurt a.M. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, lädt am Freitag, 29. November 2013, und Samstag, 30. November 2013, zum 4. Frankfurter Colo Proktologie Tag (FCPT) ins Bildungs- und Kulturzentrum Saalbau BIKUZ (Michael-Stumpf-Straße 2/Gebeschusstraße 6-19, 65929 Frankfurt am Main) ein. Mediziner, Pflegekräfte sowie medizinisches Fachpersonal, die sich mit Hämorrhoidalleiden, dem Beckenboden und Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) und den entsprechenden Störungen befassen, können sich informieren und austauschen. Am Freitag, 29. November, stehen zunächst die Themen anale Fisteln/-Abszesse und Morbus Crohn im Mittelpunkt.

    Wenn es um das Thema Darm und Blasenschwäche geht, sind viele Patienten ängstlich und gehemmt. Durchfälle oder Verstopfung werden lange ignoriert und Beckenbodeninsuffizienzen mit ihren Begleitsymptomen wie Rektum- und Genitalprolaps, Harninkontinenz und v.a. Stuhlinkontinenz tabuisiert, so dass erst bei anhaltenden Beschwerden ein Arzt konsultiert wird. „Hinsichtlich der krankhaften Veränderungen am Beckenboden besteht ein großer Handlungsbedarf sowie eine Versorgungslücke im Frankfurter Westen mit großem Einzugsgebiet. Oft wird man in der Praxis mit Patienten konfrontiert, die schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben, da deren Beschwerden in der Vergangenheit nicht klar eingeordnet bzw. therapeutische Optionen nicht in vollem Umfang angeboten wurden. Es gibt inzwischen jedoch eine Vielzahl moderner Methoden zur Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Rektums und des Beckenbodens. Als Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie, zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V., bietet das Klinikum seinen Patienten eine herausragende Versorgungsqualität“, unterstreicht Prof. Schwarzbach.

    Im Mittelpunkt des diesjährigen FCPT stehen Hämorrhoidalleiden, Erkrankungen des Beckenbodens und das Kolonkarzinom. Zu den renommierten (inter)nationalen Experten der Fachtagung zählen u.a. Prof. Dr. med. F. Aigner, Department für Chirurgie-Sektion Koloproktologie, Universitätsklinik Innsbruck, Prof. Dr. med. H.-P. Bruch, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Chirurgen Berlin, PD Dr. med. E. Bruder, Institut für Pathologie, Universitätsklinik Basel, Prof. Dr. med. A. D`Hoore, Department of Abdominal surgery, University Hospital Leuven (Belgien), PD Dr. med. U. Heuschen, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, St. Vincenz-Krankenhaus Limburg, Prof. Dr. med. T. W. Kraus, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie, Krankenhaus Nordwest Frankfurt am Main, Dr. med. H. Müller-Lobeck, Chirurgie/ Koloproktologie i.R., Deutsche Klinik für Diagnostik Wiesbaden, Prof. Dr. med. H. Krammer, Praxis für Gastroenterologie und Ernährungsmedizin am Deutschen End- und Dickdarmzentrum Mannheim, Prof. Dr. med. V. Paolucci, Klinik für Chirurgie, Ketteler Krankenhaus Offenbach, Prof. W. Padberg, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Gießen, Prof. Dr. med. M. Seelig, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Main-Taunus-Kliniken Bad Soden, Dr. med. L- Marti, Kolorektale- und Proktologische Chirurgie, Klinik für Chirurgie, Kantonspital St. Gallen (Schweiz), sowie vom Klinikum Frankfurt Höchst Prof. Dr. med. K. Haag, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin), Dr. med. N. Lubomierski, Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie/ Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin), Dr. med. P. Dörr, Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie, und Dr. med. M. Schams, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung wurde von der Landesärztekammer Hessen mit 12 CME-Punkten zertifiziert. Die Teilnahmegebühr für die Tagung beträgt 20 EUR. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung telefonisch unter 069 3106-2498.

    Über das Klinikum
    Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden auf ihren
    verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durchgeführt. Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Auszug aus dem Programm:

    Freitag, 29. November 2013, 17 Uhr bis 20 Uhr
    Anales Fistelleiden, M. Crohn und Kolonkarzinom
    • Aktuelle Leitlinien/Standards CED/Abszess/Fistel
    Vorsitz: PD U. Heuschen/Dr. N. Lubomierski
    • Kolonkarzinom
    Vorsitz: Prof. M. Schwarzbach/Prof. T.W. Kraus
    Samstag, 30. November 2013, 9 Uhr bis 17 Uhr
    Beckenbodenschwäche, Obstipation, Inkontinenz, Hämorrhoidalleiden
    • Hämorrhoidalleiden
    Vorsitz: Dr. H. Müller-Lobeck/Prof. H. Krammer
    • Obstipation/ODS/Inkontinenz
    Vorsitz: Prof. K. Haag/Prof. V. Paolucci
    • Beckenboden interdisziplinär/Neue OP-Verfahren
    Vorsitz: Prof. W. Padberg/Prof. M. Seelig

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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