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    Chefarztwechsel am Marienkrankenhaus Hamburg: Kompetenz in Geriatrie und Demenz

    Hamburg, 15.09.2011
    Der Anteil älterer Menschen in Deutschland wächst – und damit auch der Bedarf an spezialisierten medizinischen Angeboten. Begleitet von einem Chefarztwechsel reagiert das Marienkrankenhaus mit dem Ausbau seiner Altersmedizin auf die steigenden Herausforderungen des demographischen Wandels an das Gesundheitswesen.

    In Deutschland leben rund vier Millionen Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Laut Statistischem Bundesamt wird diese Zahl weiter rapide zunehmen. Parallel zur demographischen Entwicklung wächst auch der Anteil älterer Menschen im Krankenhaus. Ungefähr 10.000 der über 77.000 Patienten pro Jahr im Marienkrankenhaus Hamburg sind älter als 65 Jahre – Tendenz steigend.

    Schwerpunkt Altersmedizin
    Um die Bedürfnisse dieser Patienten optimal zu erfüllen, baut das Marienkrankenhaus seine altersspezifischen Diagnose- und Behandlungsangebote nun weiter aus. In einer Feierstunde wurde der langjährige Chefarzt der Geriatrischen Klinik, Dr. med. Heinrich Bünemann, gestern in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurden die neuen Chefärzte Dr. med. Helmut Bühre und Priv. Doz. Dr. med. Daniel Kopf eingeführt, die das Profil der Geriatrischen Klinik weiter schärfen sollen.

    „Das Marienkrankenhaus ist schon heute als altersmedizinischer Versorgungsschwerpunkt über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt“, betont Werner Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung am größten konfessionellen Krankenhaus der Hansestadt. „Dr. Heinrich Bünemann hat das Marienkrankenhaus über 30 Jahre fachlich und menschlich bereichert und in den letzten 13 Jahren die Geriatrie aufgebaut und mit einem engagierten Team zum Erfolg geführt. Er hat die Etablierung des altersmedizinischen Schwerpunkts seit 1998 stetig vorangetrieben und den Bereich seit 2003 erfolgreich als Chefarzt geleitet und ausgebaut. Für seine hervorragende Arbeit sprechen wir ihm ein herzliches Dankeschön aus.“ Die von Dr. Bünemann entwickelten differenzierten Angebote werden auch künftig von einer komplexen Therapie begleitet, die akutmedizinische, gerontopsychiatrische und rehabilitative Maßnahmen in einem innovativen Gesamtkonzept zusammenfasst.

    Ganzheitliche Behandlungsmethoden
    Mit Dr. Helmut Bühre und Priv. Doz. Dr. Daniel Kopf wird die Geriatrische Klinik am Marienkrankenhaus erstmals von einer Doppelspitze geleitet. Neben der gemeinsam betreuten internistischen Geriatrie haben beide Chefärzte besondere Schwerpunkte: Dr. Bühre vertritt zusätzlich die Rheumatologie und die Geriatrie des Bewegungsapparates (Alterstraumatologie), Priv. Doz. Dr. Kopf die Kognitive Geriatrie mit den Bereichen Demenz, Depression und Parkinson sowie die Endokrinologie und Diabetologie.

    Dr. Helmut Bühre, zuvor Leitender Oberarzt der Geriatrischen Klinik am Marienkrankenhaus, betont: „Die Behandlung von Unfallfolgen und Störungen des Bewegungsapparates gehört zu den wesentlichen Handlungsfeldern der Geriatrie. So haben ältere Patienten ein wesentlich höheres Risiko einen Bruch zu erleiden als jüngere Menschen. Dies ist einerseits auf die zunehmende Sturzgefahr im Alter und andererseits auf die erhöhte Knochenfragilität durch Osteoporose zurückzuführen. Mit dem Schwerpunkt Alterstraumatologie bieten wir Patienten altersbezogene, moderne und vor allem individuelle Diagnose- und Therapieformen an. Die medizinische Behandlung ist dabei immer an passende rehabilitative Therapieangebote gekoppelt. Unser Ziel ist es, älteren Patienten beispielsweise nach einem durch einen Sturz verursachten Knochenbruch ein hohes Maß an Selbständigkeit zu ermöglichen. So soll vor allem einer Pflegebedürftigkeit vorgebeugt und die individuelle Lebensqualität verbessert werden.“

    Priv. Doz. Dr. Daniel Kopf, zuletzt Leitender Oberarzt am Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, Geriatrisches Zentrum am Klinikum der Universität Heidelberg: „Eine weitere Besonderheit der Altersmedizin ist, dass ältere Menschen häufig multimorbid, das heißt mehrfach krank, sind. Ein akutes internistisches oder chirurgisch-orthopädisches Krankheitsbild verbindet sich oft mit einer Demenz oder einem Verwirrtheitszustand. Mit speziell geschultem Personal, einer altersgerechten Ausstattung sowie individuellen Therapiekonzepten gehen wir auf die besonderen Bedürfnisse von kognitiv eingeschränkten Patienten ein. Unser Anspruch ist es, die Wechselwirkungen verschiedener Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt der Behandlung zu rücken. Dieser ganzheitliche Ansatz erstreckt sich dabei auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange, die im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Situation der Patienten stehen. So ist es mir auch ein besonderes Anliegen, die Angebote für ergänzende psychotherapeutische Behandlungen auszuweiten. In seiner Gesamtheit wird der Ausbau eines kognitiv geriatrischen Schwerpunktes auch andere Fachabteilungen in der Behandlung dementer oder verwirrter Patienten unterstützen und entlasten.“

    Bundesweit Vorreiter
    Das umfassende geriatrische Angebot am Marienkrankenhaus, dessen internistischer Kernbereich ergänzt wird durch die besonderen Kompetenzbereiche Geriatrie des Bewegungsapparates (Alterstraumatologie), Rheumatologie, Kognitive Geriatrie und Gerontopsychiatrie bis hin zur Behandlung von Diabetes mellitus und Hormonstörungen, ist bundesweit einzigartig. Bereits in den letzten Jahren hat das Marienkrankenhaus gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. die Fachwelt auf den Hamburger Standort aufmerksam gemacht. Ein vorbildliches Demenzlotsen-Projekt sorgte bundesweit für Beachtung und Nachahmung.

    Hintergrund
    Die Geriatrische Klinik am Marienkrankenhaus verfügt über 89 Planbetten und gehört damit zu den größten altersmedizinischen Versorgern Hamburgs. Alle Behandlungen orientieren sich an einer ganzheitlichen sowie individuellen Diagnostik und Therapie. Zielsetzung neben der medizinischen und rehabilitativen Betreuung ist eine Aktivierung der bestehenden und verlorengegangenen Fähigkeiten, um eine größtmögliche Eigenständigkeit des Patienten zu erreichen. Deshalb kooperiert die Geriatrische Klinik eng mit den weiteren Fachabteilungen des Marienkrankenhauses, insbesondere mit der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, dem Zentrum Innere Medizin und der Neurologischen Klinik. Therapeutische Teams der Physio- und Physikalischen Therapie, der Ergotherapie, der Logopädie und der Neuropsychologie haben neben der Pflege und der Medizin einen erheblichen Anteil am fortlaufenden Therapieprozess. Unter anderem steht ein eigenes Bewegungsbad sowie ein vielfältiges Gruppentherapieangebot zur Verfügung.

    In der Geriatrischen Tagesklinik mit 15 Tagesplätzen können geriatrische Patienten mit Hirn- und Gefäßerkrankungen, Frakturen, Gelenkersatz und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates oder internistischen Erkrankungen auch teilstationär behandelt werden. Auf der kürzlich eingeweihten Station Geriatrie 4 sind 14 Betten für geriatrische und vor allem demente Patienten entstanden. Spezielle Farbkonzepte, eine klare Wegeführung und großzügige Aufenthaltszonen orientieren sich an den besonderen Bedürfnissen von Patienten mit einer Demenz.

    Dr. med. Heinrich Bünemann (geboren 1948 in Minden/Westfalen) begann seine internistische Ausbildung 1978 nach dem Studium in Hamburg im Marienkrankenhaus. Als Facharzt für Innere Medizin, Klinische Geriatrie und Physikalische Therapie sammelte er als internistischer Oberarzt außerhalb des Marienkrankenhauses Erfahrung. 1989 kehrte er als Leitender Oberarzt der II. Medizinischen Klinik zurück. Nach zahlreichen Hospitationen in den Folgejahren in geriatrischen Kliniken und Zentren übernahm er 1998 die ärztliche Leitung der Geriatrie am Marienkrankenhaus und überführte sie 2003 als Chefarzt in eine selbständige Fachabteilung.

    Dr. med. Helmut Bühre (geboren 1962 in Hamburg) war seit 2002 Leitender Oberarzt der Geriatrie am Marienkrankenhaus Hamburg und langjähriger Wegbegleiter von Dr. Bünemann. Unter anderem hat Dr. Bühre eine große Ambulanz für schwere rheumatologische Fälle aufgebaut. Der Facharzt für Innere Medizin verfügt über Zusatzbezeichnungen für Geriatrie und Physikalische Therapie und eine Teilgebietsbezeichnung für Rheumatologie.

    Priv. Doz. Dr. med. Daniel Kopf (geboren 1965 in Mannheim) war zuletzt Leitender Oberarzt am Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg. Der Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Klinische Geriatrie ist zusätzlich Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und verfügt über die Schwerpunktbezeichnung Endokrinologie und Diabetologie. Forschungsschwerpunkt: die Zusammenhänge zwischen körperlichen Erkrankungen im Alter und psychischen Belastungen, insbesondere Depressionen.

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