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    Chefarzt der Radiologie des Klinikums Frankfurt Höchst leitet Arbeitsgruppe der DRG

    Frankfurt a.M. Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin und Leiter des Brustzentrums im Bereich Diagnostik am Klinikum Frankfurt Höchst, übernimmt als Vorsitzender der AG Mammadiagnostik zusätzliche Aufgaben bei der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG). Für seine neue Position hat er sich eine Reihe von Aufgaben zur Verbesserung der Diagnostik und zur politischen Intervention der Radiologie gesetzt.

    „Die Brustkrebsdiagnostik umfasst ein weites Feld und wird gerade von der Öffentlichkeit stark verfolgt“, sagt Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle. Problematisch für Patientinnen ist, dass im öffentlichen Raum viele unterschiedliche Betrachtungsweisen von Interessenvertretern mit unterschiedlichsten Kenntnisständen vertreten werden, die Betroffene im schlimmsten Fall verunsichern können. Damit wird riskiert, dass sich Patientinnen sogar emotional gegen eine Behandlung entscheiden könnten („die Wissen ja auch nicht, was gut für mich ist“), obwohl sie davon profitieren würden: „Früherkennung ist weiterhin ohne Wenn und Aber essentiell!“, so Müller-Schimpfle. Eines der Vorhaben von Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle ist es, hier mehr Transparenz zu schaffen und Standardisierungen zu verstärken sowie eine einheitlichere Sprechweise der Mediziner auf den Weg zu bringen. Dabei sollen eine Working-Group gewählter Experten großer Fachorganisationen und regelmäßige Konsensustreffen helfen. Letztere hat Müller-Schimpfle seit 2007 in Frankfurt am Main unter großer Beachtung der in der Brustdiagnostik tätigen Fachgesellschaften etabliert. Das nächste Treffen dieser Art ist für den 13. Juni.2015 in Frankfurt geplant.

    Über das Brustzentrum
    Das Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von bösartigen und gutartigen Brusterkrankungen. Das Zentrum ist sowohl nach europäischen Richtlinien (EUSOMA-Brustzentrum) als auch nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Zudem ist das Brustzentrum Frankfurt Höchst, vertreten durch Prof. Dr. med. Volker Möbus, koordinierende Klinik des DMP Brustzentrums Frankfurt/Rhein-Main und Mitglied des Westdeutschen Brustzentrums (WBC). Das Brustzentrum ist diagnostischer und operativer Partner der Mammographie-Screening-Einheit Frankfurt/Main-Taunus-Kreis sowie Darmstadt. Die Abklärung und Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust erfolgt durch ein spezialisiertes Team von Radiologen, Gynäkologen, Pathologen, Onkologen, Psycho-Onkologen und weiteren Partnern. In wöchentlich stattfindenden präoperativen und postoperativen Fallkonferenzen werden vom Team des Brustzentrums für jede betroffene Patientin individuelle Behandlungskonzepte erarbeitet, die auf dem neuesten und höchsten klinischen und wissenschaftlichen Niveau liegen. Die ausgezeichnete medizinische Ausstattung des Brustzentrums garantiert eine optimale Diagnostik, ebenso wie die operative und medikamentöse adjuvante Therapie. Die externe Qualitätssicherung der Mammachirurgie (GQH, DMP, EUSOMA) und das Benchmarking des Westdeutschen Brustzentrums (WBC) ermöglichen eine stetige Kontrolle und Verbesserung der Behandlungsqualität. Im Rahmen der Diagnostik koopriert das Brustzentrum mit weiteren Partnern, u.a mit der überörtlichen Radiologiepraxis radiomedicum.

    Über das Klinikum Frankfurt Höchst
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken, zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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