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    Chefarzt der Radiologie des Klinikums Frankfurt Höchst übernimmt Vorsitz der Qualitätssicherungskommission Vakuumbiopsie der KV

    Frankfurt a.M. Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Radiologie sowie Leiter des Brustzentrums (Diagnostik) am Klinikum Frankfurt Höchst, übernimmt zusätzliche Aufgaben in der Qualitätssicherung im Bereich der Vakuumbiopsie. Er wurde kürzlich vom Vorstand der KV Hessen als Vorsitzender der dort neu gegründeten Qualitätssicherungskommission Vakuumbiopsie benannt.

    Gemäß Qualitätssicherungs-Vereinbarung sind diejenigen Zentren, die Vakuumbiopsien durchführen, verpflichtet, anonymisierte Fälle bei der KV zur Qualitätssicherung einzureichen. Dort werden die Fälle hinsichtlich Erfüllung der Kriterien geprüft. „Die Ausdehnung der Qualitätssicherung auf die Vakuumbiopsie ist ein wichtiger Schritt in der weiteren Qualitätssteigerung der deutschen Brustdiagnostik, die mittlerweile durch das Zertifizierungsprogramm der Brustzentren, das bevölkerungsbezogene Mammographie-Screening und die Qualitätssicherungs-Vereinbarungen zur Mammadiagnostik eine internationale Spitzenposition erreicht hat“, so Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle zu seinen neuen, ehrenamtlichen Aufgaben. Er ist als ausgewiesener nationaler sowie internationaler Experte auch einer von zwei Radiologen im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Mammographie-Screenings, einem unabhängigen Sachverständigengremium, das die Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen bundesweit in der Umsetzung der Maßnahmen sowie der Qualitätssicherung berät und unterstützt.

    Pro Jahr werden allein im Klinikum Frankfurt Höchst ca. 200 stereotaktische Vakuumbiopsien durchgeführt, einem nach Auffassung von Prof. Dr. Müller-Schimpfle „essentiellen Fortschritt für die Frauen, bei denen in der Vergangenheit insbesondere für die Mikrokalk-Diagnostik offene Operationen notwendig waren.“ Die Vakuumbiopsie-Technik wurde dort 2003 durch Prof. Müller-Schimpfle eingeführt, der Erfahrungen auf diesem Gebiet seit mehr als 15 Jahren hat. Auch werden Vakuumbiopsien unter MRT-Steuerung in Kooperation mit der Praxis radiomedicum angeboten, so dass Brustzentren in Hessen und Rheinland-Pfalz zu den Zuweisern für die Patientinnen gehören, die einen unklaren MRT-Befund der Brust haben.

    Über das Klinikum Frankfurt Höchst

    Das Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von bösartigen und gutartigen Brusterkrankungen. Das Zentrum ist sowohl nach europäischen Richtlinien (EUSOMA-Brustzentrum) als auch nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Zudem ist das Brustzentrum Frankfurt Höchst, vertreten durch Prof. Dr. med. Volker Möbus, koordinierende Klinik des DMP Brustzentrums Frankfurt/Rhein-Main und Mitglied des Westdeutschen Brustzentrums (WBC). Das Brustzentrum ist diagnostischer und operativer Partner der Mammographie-Screening-Einheit Frankfurt/Main-Taunus-Kreis sowie Darmstadt. Die Abklärung und Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust erfolgt durch ein spezialisiertes Team von Radiologen, Gynäkologen, Pathologen, Onkologen, Psycho-Onkologen und weiteren Partnern. In wöchentlich stattfindenden präoperativen und postoperativen Fallkonferenzen werden vom Team des Brustzentrums für jede betroffene Patientin individuelle Behandlungskonzepte erarbeitet, die auf dem neuesten und höchsten klinischen und wissenschaftlichen Niveau liegen. Die ausgezeichnete medizinische Ausstattung des Brustzentrums garantiert eine optimale Diagnostik, ebenso wie die operative und medikamentöse adjuvante Therapie. Die externe Qualitätssicherung der Mammachirurgie (GQH, DMP, EUSOMA) und das Benchmarking des Westdeutschen Brustzentrums (WBC) ermöglichen eine stetige Kontrolle und Verbesserung der Behandlungsqualität.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken, zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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