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    Bundesgesundheitsministerin Schmidt: Meilenstein auf dem Weg zu mehr Sicherheit und Qualität

    Berlin - Anlässlich der Eröffnung des Instituts für Patientensicherheit (IfPS) in Bonn erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:

    „Wir brauchen fundierte und umfassende Informationen der Bevölkerung, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Die Einrichtung des ersten Instituts für Patientensicherheit in Deutschland ist ein Meilenstein für mehr Patienten-orientierung und Qualität der medizinischen Versorgung. Damit wird auch der Stellenwert des Themas in Forschung und Lehre erhöht. Ich bin sehr froh, dass die gemeinsamen Bemühungen mit der Selbstverwaltung den Grundstock dafür gelegt haben, dass heute das Institut seine Arbeit aufnehmen kann.“

    Das Institut soll wissenschaftliche Erkenntnisse sammeln und auf deren Grundlage Vorschläge für Maßnahmen zur Stärkung der Patientensicherheit erarbeiten.

    Bundesministerin Schmidt begrüßte, dass das IfPS dazu beitragen will, das Thema Patientensicherheit durch Vorlesungen in die studentische Lehre und in die Ausbildung zu Gesundheitsberufen zu integrieren. Ulla Schmidt: „Künftigen Medizinergenerationen wird somit schon frühzeitig ein neuer offener Umgang mit Fehlern im Behandlungsprozess vermittelt.“

    Das Institut für Patientensicherheit ist aufgrund der Arbeit des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS) entstanden und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gegründet worden. Die Eröffnung fand im Rahmen der 4. Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) statt.

    Im Aktionsbündnis haben sich 2005 eine Vielzahl von Akteuren des Gesundheitswesens zusammen geschlossen, es ist u.a. durch das maßgebliche Engagement der ärztlichen Selbstverwaltung entstanden. Das APS wird vom Bundesgesundheitsministerium von Anfang an unterstützt. Ziel des Aktionsbündnisses ist es, Fehler im medizinischen Behandlungsprozess besser zu erkennen und Strategien zu deren Vermeidung zu entwickeln. In den vergangenen Jahren hat das Aktionsbündnis insbesondere mit Initiativen wie „Saubere Hände“ und der
    Publikation „Aus Fehlern lernen“ zu einer neuen Fehlervermeidungs- und Lern-kultur in den Gesundheitsberufen beigetragen.

    Weitere Informationen finden Sie auf http://www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de und http://www.bmg.bund.de .

    Pressekontakt

    Bundesministerium für Gesundheit
    Friedrichstraße 108
    10117 Berlin (Mitte)
    Tel +49 (0)1888 441-2225
    Fax +49 (0)1888 441-1245
    pressestelle@bmg.bund.de
    http://www.bmg.bund.de

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