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    Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst: Erneut herausragend hohe Qualität in Diagnostik und Therapie bescheinigt

    Frankfurt a.M. Das Westdeutsche Brust-Centrum (WBC) hat dem Brustzentrum des Klinikums Frankfurt Höchst in seinem Benchmark-Jahresbericht 2010 erneut eine hohe Qualität in Diagnostik und Therapie bescheinigt, die in wesentlichen Elementen über dem Niveau der Referenzkliniken liegt.

    Noch größer als im vergangenen Jahr ist die der Anzahl Patientinnen am Klinikum Frankfurt Höchst, die im Vergleich zu den Referenzkliniken eine schonende Wächterlymphknoten-Biopsie erhielten (+16 Prozent). Dieses Verfahren dient dazu, den prognostisch wie therapeutisch wichtigen Lymphknotenstatus der Achselhöhle zu bestimmen. Vorbildlich vermerkt durch das WBC wird auch der Anteil an intraoperativen Kontrollen der Resektion durch bildgebende Verfahren, 100 Prozent in Höchst, sechs Prozent mehr als in den Referenzkliniken.

    Auch der Anteil der Patientinnen, die eine sinnvolle neoadjuvante oder adjuvante medikamentöse Therapie erhalten haben, ist am Klinikum Frankfurt Höchst zwischen 17 und 22 Prozent höher als in den Referenzkliniken. In vielen Fällen kann eine zusätzliche Chemotherapie nach der chirurgischen Entfernung des Tumors das Rückfallrisiko senken (sogenannte ergänzende oder adjuvante Chemotherapie). Auch vor der Operation kann eine Chemotherapie die Behandlungsergebnisse verbessern (sogenannte neoadjuvante Chemotherapie). Ziel hierbei ist es, den Tumor vor dem Eingriff zu verkleinern, um in einzelnen Fällen doch noch brusterhaltend operieren zu können.

    Insgesamt erhielten mit 82 Prozent erneut rund zehn Prozent mehr Patientinnen am Klinikum Frankfurt Höchst eine brusterhaltende Therapie als in den anderen Kliniken, die ihre Qualität über das WBC prüfen lassen. „Auch im Jahr 2010 fielen bei uns acht Prozent mehr der Patientinnen als in den Referenzkliniken in das günstige Stadium mit einer Tumorgröße unter 2 cm. Erneut konnten wir am Klinikum Frankfurt Höchst in Zusammenarbeit mit den zuweisenden Kollegen und dem Mammographie-Screening eine exzellente Diagnostik betreiben“, unterstreicht Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, stellv. Leiter des Brustzentrums am Klinikum Frankfurt Höchst sowie Chefarzt des Instituts für Radiologie. Die Früherkennung hat insgesamt für die Heilungschance der Patientinnen eine wichtige Bedeutung, wenn auch zuletzt kritische Daten die Wertigkeit des Mammographie-Screenings für die Prognose der Frauen eingeschränkt sehen.

    „In der Klinik für Gynäkologie werden jährlich ca. 280 Patientinnen mit einer Brustkrebs-Neuerkrankung behandelt. 82 Prozent dieser Patientinnen können brusterhaltend operiert werden. Schonende Verfahren im Bereich der Achselhöhle (Wächterlymphknoten) kommen in über 80 Prozent der Fälle zur Anwendung“, erklärt Prof. Dr. med. Möbus, Leiter des Brustzentrums am Klinikum Frankfurt Höchst und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

    Über das Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst
    Das interdisziplinäre Brustzentrum des Klinikums Frankfurt Höchst ist ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von bösartigen und gutartigen Brusterkrankungen. Das Brustzentrum ist nach europäischen Richtlinien zertifiziert (EUSOMA-Brustzentrum/European Cancer Care Certification). Zusätzlich ist das Brustzentrum DMP-Kooperationsklinik und Mitglied des WBC. Das Brustzentrum ist diagnostischer und operativer Standort des Mammographiescreening-Programms der Stadt Frankfurt a.M. und des Main-Taunus-Kreises.

    Die Abklärung und Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust erfolgt durch ein spezialisiertes Team von Radiologen, Gynäkologen, Pathologen, Onkologen, Psycho-Onkologen und weiteren Partnern. In wöchentlich stattfindenden präoperativen und postoperativen Fallkonferenzen werden vom Team des Brustzentrums für jede betroffene Patientin individuelle Behandlungskonzepte erarbeitet, die auf dem neuesten klinischen und wissenschaftlichen Niveau liegen. Die ausgezeichnete medizintechnische Ausstattung und medizinische Expertise des Brustzentrums garantiert sowohl eine optimale Diagnostik als auch eine maßgeschneiderte operative und medikamentöse Therapie. Die externe Qualitätssicherung in der Mammachirurgie (GQH, DMP, EUSOMA) und das Benchmarking des WBC ermöglichen eine stetige Kontrolle und Verbesserung der Behandlungsqualität der uns anvertrauten Patientinnen. Am Brustzentrum sind zudem Breast Nurses tätig. Aufgabe der Breast Nurse ist es, die betroffenen Frauen von der Mitteilung der Diagnose, über das präoperative Aufklärungsgespräch, die postoperative Phase sowie die adjuvante medikamentöse Therapie fachlich kompetent und emotional unterstützend zu begleiten. Diese Form der Unterstützung wird von den Frauen als eine große Erleichterung erfahren. Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, haben Breast Nurses eine spezielle Zusatzausbildung durchlaufen.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Informationen unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Über das WBC
    Um die Prozeß- und Ergebnisqualität zentrenintern und im Vergleich zu anderen Brustkrebszentren (anonymisiert) messen, abbilden und bewerten zu können, wurde 2001 die Westdeutsches Brust-Centrum GmbH (WBC) gegründet. In den Auswertungen des Westdeutschen Brust-Centrums (WBC) für das Jahr 2010 wurden Daten aus 210 Kliniken mit insgesamt 34.678 Primärfällen berücksichtigt.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Petra Fleischer
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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