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    Bremen und Bremerhaven eröffnen die ersten Pflegestützpunkte

    Berlin - Der Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit Dr. Klaus Theo Schröder hat heute gemeinsam mit Bremens Sozial- und Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenkötter einen der ersten drei Pflegestützpunkte in Bremen und Bremerhaven eröffnet. Im Einkaufszentrum „Berliner Freiheit“ (Bremen-Vahr) erhalten ab sofort pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen eine umfassende und unabhängige Beratung rund um die Pflege. Am Mittwoch und Donnerstag öffnen die beiden Pflegestützpunkte in Bremerhaven (Bürgermeister-Smidt-Straße 29/31) und in Bremen-Nord (Einkaufszentrum Haven Höövt) ihre Türen.

    Dazu erklärt Dr. Klaus Theo Schröder: „Es ist erfreulich, dass das Land zu den ersten gehört, das Pflegestützpunkte nach den Kriterien des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes eröffnet. Ab sofort stehen damit den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen unter einem Dach alle Angebote von der Antragstellung bis zum persönlichen Fallmanagement zur Verfügung.“

    Das Personal für die Stützpunkte soll von den Pflege- und Krankenkassen und der Bremer Sozialbehörde gestellt werden. Die Kosten tragen alle Bremer Kranken- und Pflegekassen sowie das Land Bremen, die Stadtgemeinde Bremen und die Stadt Bremerhaven. Es soll gemeinsame Mitarbeiterschulungen geben, um eine neutrale Beratung sicher zu stellen. In den neuen Pflegestützpunkten werden auch die bereits bestehenden Unterstützungsangebote in Bremen und Bremerhaven (beispielsweise Demenzberatung, Wohnberatung und Dienstleistungszentren mit Angeboten unterschiedlicher sozialer Dienste) einbezogen. Die Beratung wird dabei unabhängig und wohnortnah organisiert, auch Hausbesuche sind möglich. Die Beratungs- und Vernetzungstätigkeit in den Pflegestützpunkten wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet, um bis spätestens Ende 2010 über die endgültige Zahl wohnortnaher Pflegestützpunkte im Land Bremen zu entscheiden.

    Um den bundesweiten Aufbau von Pflegestützpunkten zu unterstützen, gibt es von der Pflegeversicherung eine Anschubfinanzierung von insgesamt 60 Mio. Euro. Pro Pflegestützpunkt kann der Aufbau mit einem Betrag von bis zu 45.000 Euro gefördert werden. Zusätzlich können 5.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, wenn ehrenamtlich Tätige und Selbsthilfegruppen in die Tätigkeit des Pflegestützpunktes einbezogen werden. Die 60 Mio. Euro Fördergelder werden auf die Länder nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt. Auf das Land Bremen entfällt davon ein Prozent, so dass 12 bis 13 Pflegestützpunkte aufgebaut werden können.

    Weitere Informationen unter:

    http://www.bmg.bund.de
    http://www.werkstatt-pflegestuetzpunkte.de
    http://www.bremen-pflegestuetzpunkt.de
    http://www.bremerhaven-pflegestuetzpunkt.de

    Pressekontakt

    Bundesministerium für Gesundheit
    Friedrichstraße 108
    10117 Berlin (Mitte)
    Tel +49 (0)1888 441-2225
    Fax +49 (0)1888 441-1245
    pressestelle@bmg.bund.de
    http://www.bmg.bund.de

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