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    Betrieblich geförderte Kuren gegen Burnout-Syndrom

    Das Burnout-Syndrom ist längst in der Mitte der Gesellschaft ange-kommen. Dabei ist es nicht nur ein individuelles Alarmsignal der Be-troffenen, von denen in unserer beschleunigten Welt immer mehr immer schneller gefordert wird. Die vehemente Steigerung von Ar-beitsausfällen durch arbeitsbedingten psychischen Stress ist viel-mehr auch eine Belastung für die gesamte Volkswirtschaft. Gezielte betriebliche Gesundheitsförderung – auch in Form von ambulanten Kuren – kann hier Wege aus der Burnout-Falle aufzeigen.

    Burnout-Erkrankungen und damit verbundene betriebliche Fehlzeiten der Mitar-beiter sind in den letzten 15 Jahren dramatisch angestiegen – laut Untersu-chungen der AOK seit 1994 um mehr als 80 Prozent. Unternehmen sind schon allein aus betriebswirtschaftlich kalkuliertem Eigeninteresse dazu gezwungen, in die Gesundheit der Arbeitnehmer zu investieren, denn jeder Ausfalltag kostet bares Geld, ganz zu schweigen von der stark verminderten Leistungserbringung vor der eigentlichen Krankschreibung. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Burnout-Erkrankungen liegt laut Angaben des Magazins Der Spiegel bei 6,3 Milliarden Euro jährlich.

    Die Gründe für diese zunehmende emotionale und körperliche Ausgebranntheit sind zum einen natürlich in den gesteigerten arbeitsbedingten Anforderungen an die Mitarbeiter zu finden, wie etwa dem Druck ständig erreichbar zu sein oder immer mehr in immer weniger Zeit leisten zu müssen, was vielfach in Arbeit bis spät in die Nacht oder am Wochenende mündet. Dies führt zu einer nachteiligen Vermischung von Berufs- und Privatleben, bei der immer mehr Menschen ihren Arbeitsstress mit nach Hause nehmen und dadurch nicht mehr zur Ruhe kom-men und abschalten können.

    Zum anderen ist der demographische Wandel unserer Gesellschaft eine weitere Ursache für die steigenden Fälle des Burnout-Syndroms – in zweifacher Hin-sicht. Erstens wird sich die Tatsache, dass durch den Geburtenrückgang immer weniger junge Menschen immer mehr älteren gegenüberstehen, selbstver-ständlich auch in der Arbeitswelt widerspiegeln – egal ob im kleinen Betrieb oder im Großkonzern. Den Unternehmen muss und wird daran gelegen sein, Maßnahmen zu ergreifen, die die älter werdende Belegschaft lange gesund und damit produktiv erhalten. Denn gerade die Älteren sind von dem Druck durch die steigende Komplexität der Arbeitswelt, der Beschleunigung von technischen Innovationen und der laufenden Globalisierung am stärksten betroffen.

    Zweitens greift die Demographie indirekt, da immer mehr ältere Menschen pfle-gebedürftig sind und sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird. Aktuell werden 1,6 Millionen Menschen zu Hause gepflegt, davon mehr als 1 Million von Familienangehörigen. Ist diese stetige psychische und physische Schwerstarbeit allein schon die Ursache vieler Burnout-Fälle, steigt die Belastung durch eine zusätzlich zur Pflege währende Berufstätigkeit um ein Vielfaches.

    Wollen Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein, müssen sie diesen Entwick-lungen in Zukunft verstärkt in Form von gesundheitlicher Unterstützung und Präventionsprogrammen für ihre Mitarbeiter Rechnung tragen. Das wird auch vom Gesetzgeber unterstützt, denn seit 2009 sind „Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung“ von bis zu 500 Euro jährlich steuerfrei.

    Hier stellen vor allem betrieblich geförderte ambulante Kuren in ausgewiesenen Kurorten und Heilbädern ein sinnvolles Präventionsinstrument dar, denn dort sei, so Klaus Holetschek, 1. Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes, eine kompetente medizinische Betreuung mit anerkannten Therapien sicher gestellt. Im prädikatisierten Umfeld eines Kurortes als Gesundheitszentrum seien Bedenken ausgeschlossen, dass sich Mitarbeiter auf Betriebskosten einen Wellness-Urlaub gönnten und man sei gegen schwarze Schafe auf dem Anbietermarkt abgesichert. Nur auf diese Weise könne, laut Holetschek, „ein nachhaltiger positiver Effekt auf Gesundheit und Lebensführung gewährleistet werden, der effektiv Burnout-Erkrankungen entgegenwirket“.

    Presseservices:
    www.gesundes-bayern.de
    www.presse.gesundes-bayern.de
    www.bildarchiv.gesundes-bayern.de

    Kontakt Bayerischer Heilbäder-Verband e.V., Bad Füssing:
    Claudia Hofer
    Postfach 1063
    94072 Bad Füssing
    Telefon: (08531) 97559-0
    Fax: (08531) 21367
    info@gesundes-bayern.de

    Pressekontakt Bayerischer Heilbäder-Verband e.V., München:
    Concilius AG
    Daniel Schreyer
    Leiter Redaktionen
    Telefon: (089) 944-18-0
    Telefax: (089) 944-18-10
    Mobil: (0179) 9035295
    schreyer@concilius.com

    Über den Bayerischen Heilbäder-Verband:
    Der Bayerische Heilbäder-Verband wurde am 1. März 1948 gegründet und ist damit der älteste Regionalverband im deutschen Bäderwesen. Er ist die wichtigste Organisation im Kurbereich auf Landesebene. Der Verband hat seinen Sitz in Bad Füssing. Unter dem Dach des Bayerischen Heilbäder-Verbandes sind derzeit 47 Kommunen und 20 Kurbetriebe organisiert. Alle Orte sind vom Freistaat Bayern als Heilbäder, Kneipp- oder Schrothkurorte, heilklimatische Kurorte oder Luftkurorte anerkannt. Ein Hauptziel des Bayerischen Heilbäder-Verbandes ist die Förderung der Gesundheit durch qualifizierte Kuren, Reha-Maßnahmen und gesundheitsbetonte Urlaubsprogramme. Der Verband vertritt die Interessen der bayerischen Heilbäder in den verschiedensten Bereichen – insbesondere gegenüber den Parlamenten, Ministerien, Sozialversicherungen, Krankenkassen und anderen Institutionen in Deutschland sowie auf europäischer Ebene. Um die hohe Qualität des Angebots in allen Bereichen zu sichern, fördert der Verband die Kurortmedizin, die Kurortwissenschaft und die Bäderwirtschaft. Er engagiert sich zudem dafür, dass die typischen Naturheilmittel der jeweiligen Orte Qualitätspfeiler des Gesundheitsangebotes bleiben.

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