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    Beim Selbsthilfe-Forum des Klinikums Frankfurt Höchst am 17. Oktober geht es um Herzrhythmusstörungen

    Frankfurt a.M. Ein gesundes Herz schlägt etwa 100.000 Mal am Tag. Schlägt es überwiegend unregelmäßig, ungewohnt beschleunigt oder verlangsamt, können Herzrhythmusstörungen die Ursache sein. Patienten, Betroffene, deren Angehörige und Interessierte können sich beim nächsten Selbsthilfe-Forum des Klinikums Frankfurt Höchst aus der Reihe „Höchst informativ: Medizin trifft Selbsthilfe“ rund um das Thema Herzrhythmusstörungen informieren. Prof. Dr. med. Semi Sen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie) des Klinikums Frankfurt Höchst, wird das Selbsthilfe-Forum gemeinsam mit Harald Gaber von den Herzpatienten Frankfurt leiten. Los geht’s um 16 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Wenn das Herz aus dem Takt gerät, können sich viele Ursachen dahinter verbergen, da Herzrhythmusstörungen auch bei herzgesunden Menschen auftreten können. Daher stellt sich zunächst die Frage, ob eine strukturelle Herzkrankheit vorliegt und ferner, ob diese Erkrankung als assoziiertes Problem oder als Ursache zu der aktuellen Rhythmusstörung besteht. Die zweite Frage ist die Symptomatik des Patienten. Viele Rhythmusstörungen führen zu keinen bzw. wenigen Symptomen. Andere dagegen können so extrem sein, dass die Lebensqualität darunter leidet. „Eine genaue Differenzierung der Herzrhythmusstörungen erfolgt immer durch eine EKG-Registrierung während des so genannten Anfalls. Bei der häufigsten Form, nämlich wenn die Rhythmusstörung intermittierend auftritt, kommt und spontan wieder aufhört, ist es kaum möglich, ein Anfalls-EKG zu registrieren, weil die Anfälle immer dann auftreten, wenn man nicht gerade beim Arzt ist. Hier kommen zur Dokumentation unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Angefangen vom Langzeit-Elektrokardiogramm über Ereignisrekorder, implantierbare Loop-Rekorder bis hin zu einer speziellen elektrophysiologischen Untersuchung, die bis dahin verborgen gebliebene Rhythmusstörungen zu Tage fördert“, erläutert Prof. Dr. med. Semi Sen. Nach der Dokumentation der Herzrhythmusstörung muss die dritte Frage aufgeworfen werden: Soll die festgestellte Rhythmusstörung überhaupt behandelt werden? Dabei kommt es in erster Linie auf die Gefährdung des Patienten, aber auch auf die Häufigkeit, Dauer und Symptome des Patienten an. Wenn eine Therapie erfolgen soll, stehen unterschiedliche Medikamente zur Verfügung, aber auch Kathetereingriffe, sogenannte Ablationen, die in vielen Fällen sogar eine Heilung mit sich bringen.

    Wie Selbsthilfegruppen Betroffene unterstützen
    Die Gruppe „Herzpatienten Frankfurt“ besteht seit 1994 und wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Deutschen Herzstiftung gegründet. Die Krankheitsbilder sind sehr vielfältig und bedürfen eines großen Einfühlungsvermögens. Harald Gaber ist selbst Betroffener, hatte 1993 einen stillen Hinterwandinfarkt mit anschließender 3-fach Bypass-Operation, und kann sich deshalb sehr gut in die Patienten hineinversetzen, weiß um die Probleme.„Leider gibt es immer noch viele Mediziner, die die Patienten mit ihren Problemen und Schilderungen nicht ernst nehmen. Dadurch fühlen sich die Patienten alleine gelassen“, so Gaber. Da ihnen keiner richtig erklärt hat, warum sie die verordneten Medikamente einnehmen sollen, werden diese, nachdem der Beipackzettel Zuhause gelesen wurde, einfach nicht regelmäßig wie verordnet eingenommen. Hinzu kommt ein weiteres Problem erschwerend hinzu: das sogenannte „Arzt-Wechsel-Syndrom“. Die „Herzpatienten Frankfurt“ versuchen deshalb, durch regen Erfahrungsaustausch eine Brücke zwischen Arzt und Patient zu bauen und eine bessere Akzeptanz zwischen Arzt und Patient zu ermöglichen. „Wir raten den Patienten auf keinem Fall, die verordneten Medikamente eigenmächtig abzusetzen, und dem Arzt wirklich alle weiteren eingenommenen Medikamente, auch die freiverkäuflichen, zu nennen. Fragen Sie den Arzt, wenn er ein neues Medikament verordnet, was dieses Medikament bewirken soll und was bei Nebenwirkungen zu tun ist. Denken Sie daran, es geht um ihre Gesundheit und um ihr Leben“, betont Gaber. Im Anschluss an die Vorträge bleibt den Besuchern des Forums dann noch genügend Zeit, um sich bei der Leiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt, Margit Schmalhofer, hilfreiche Tipps und Ansprechpartner zu Selbsthilfegruppen in der Region zu holen.
    Die Selbsthilfeforen „Höchst informativ: Medizin trifft Selbsthilfe“ des Klinikums Frankfurt Höchst finden in Kooperation mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt statt und werden durch die Selbsthilfe-Fördergemeinschaft der Ersatzkassen in Hessen gefördert. Patienten, Betroffene, deren Angehörige sowie Interessierte können sich über Diagnose-, Behandlungs-, Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten in Medizin und Selbsthilfe informieren.

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie) bietet das gesamte Spektrum moderner Untersuchungsverfahren und Behandlungsmethoden für Herz- und Gefäßerkrankungen an. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Abklärung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen aller Art unter Verwendung spezieller Kathetertechniken (elektrophysiologische Untersuchung, Ablationsbehandlung). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit akuten Herzschmerzen. Hierfür ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein Team erfahrener Spezialisten in Bereitschaft, welches diese Patienten sofort in der zertifizierten Brustschmerz-Einheit und bei Bedarf im Herzkatheterlabor versorgt.

    Pro Jahr werden im Klinikum Frankfurt Höchst allein 700 elektrophysiologische Untersuchungen (EPU), 350 Ablationen, mehr als 150 davon beim Vorhofflimmern, 250 Schrittmacherimplantate sowie 100 Defibrillatorimplantationen durchgeführt. Damit zählt die Klinik zu den bundesweit leistungsstarken Kliniken in diesem Bereich. Am häufigsten sind solche Herzrhythmusstörungen, die als Folge einer strukturellen Herzerkrankung auftreten, wie etwa Herzinfarkt, Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis), Herzinsuffizienz, Koronare Herzerkrankung (KHK). Aber auch andere Erkrankungen können den regelmäßigen Herzschlag durcheinanderbringen. Hierzu gehören neben einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose), schwere Lungenerkrankungen (Asthma bronchiale, chronisch-obstruktive Bronchitis) oder Störungen im Mineralstoffhaushalt (wie Kalium- und Magnesiummangel). Einige Medikamente, Alkohol oder starke seelische Belastungen können zudem zu Unregelmäßigkeiten der Herzschlagfolge führen.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Informationen unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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