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    Basale Stimulation spricht die Sinne an – Berührungen als Schlüssel zum Menschen

    BAYERISCH GMAIN - Je schwerer Menschen von einer Krankheit betroffen sind, desto mehr und wichtiger wird die Pflege. Besonders hart trifft es Wachkoma-Patienten, die oft über Monate hinweg völlig auf fremde Hilfe angewiesen sind, die in Seniorenzentren mit entsprechenden Einrichtungen sowie auch von pflegenden Angehörigen zu Hause geleistet wird. Zu einem Seminar hat jetzt der Verband Schädel- Hirnpatienten in Not e.V. in das Domus-Mea-Seniorenzentrum nach Bayerisch Gmain eingeladen um Hilfestellung für die richtige Lagerung, Pflege und Ansprache der Patienten zu geben.

    Christine Maier, Stationsleitung der Intensivstation Phase F, veranschaulichte an einem Pflegebett die einzelnen Schritte. „Am Besten sie machen daraus ein Ritual, und das beginnt mit einer Berührung, denn der zu Pflegende ist in seiner Wahrnehmung stark eingeschränkt. Es signalisiert den Beginn der Behandlung und der Patient kann sich darauf einstellen. Ebenso sollten sie damit die Behandlung beenden.“ Auch während des Umbettens sollte immer Körperkontakt gehalten werden. Mit gerollten Decken, Kissen und Laken wird eine stabile Position aufgebaut, ein begrenzendes Nest geformt. „Das gibt Sicherheit und man fühlt sich beschützt,“ erklärt Christine Maier. Empfindliche Bereiche sind natürlich der Kopf, aber auch das Knie und der Ellenbogen. „Fassen sie nie an den Gelenken, sie dürfen hier keinen Druck ausüben,“ rät Christine.

    Die von Prof. Dr. Andreas Fröhlich entwickelte basale Stimulation wird heute vermehrt bei schwerst beeinträchtigter Patienten in komatösen Zuständen oder bei apallischen Syndrom eingesetzt und gilt als erfolgversprechend. Durch ausgewählte sensorische Anregung kann die Körperwahrnehmung wieder aktiviert werden. Hauptschwerpunkte sind die Wahrnehmung, Bewegung und die Kommunikation. „Sie stellt immer den Mensch in den Mittelpunkt des Handelns und muss immer wieder neu bedacht und angepasst werden,“ erklärt Ergotherapeutin Diana Keuchel und hakt nach: „Die Sinne müssen erreicht werden und die Berührung ist dabei ganz wesentlich, wirkt einem Gefühl der Verlorenheit entgegen. Selbst das Waschen kann so kultiviert werden und zum Teil der täglichen Therapie werden, zu Wohlbefinden, Körpergefühl und Orientierung des Patienten dienen. Damit verbunden sind auch Gerüche. „Verwenden sie ein besonderes Öl, schaffen sie Sinnesreize,“ rät Diana Keuchel. Selbst bei Wachkoma-Patienten seien die drei Hauptbereiche, die somatische, vestibuläre und vibratorische Wahrnehmung meist möglich, sie sind nach Prof. Fröhlich die Grundlage unseres Urvertrauens.

    In den Gesprächen fanden sich schnell Gemeinsamkeiten, sind viele der Zuhörer selbst oft über Jahre mit der intensiven Pflege eines Angehörigen betraut. Einrichtungsleiterin Tanja Pozun ermutigt die Teilnehmer, sich auch selbst Zeiten der Erholung und für Privates zu nehmen. In der Kurzzeit- und Tagespflege sind dabei auch die Schützlinge gut betreut, so dass man nicht in Sorge um sie sein muss.

    ***
    Die Domus Mea Unternehmensgruppe bietet für Menschen, die aufgrund von Pflegebedürftigkeit, psychischer Erkrankungen oder anderer Beeinträchtigungen zu einer eigenen Lebensführung nicht mehr oder noch nicht wieder in der Lage sind, Pflege und Betreuung, Versorgung sowie ein wohnliches und geborgenes Umfeld. Aufbau, Organisation, Führung und fachliche Anleitung im Hause sind unter einem fähigkeitsorientierten Menschenbild begründet. Wir achten die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen ohne Ansehen seiner Religion, Kulturzugehörigkeit und des sozialen Standes.

    Kontakt:
    Steffen Waurig (Öffentlichkeitsarbeit)
    Domus Mea Management GmbH
    Luitpoldstr. 17
    D-83435 Bad Reichenhall
    Telefon: 004986519651250
    Fax: 004986519651109
    E-Mail: steffen.waurig@domus-mea.de
    Internet: www.domus-mea.de

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