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    Auszeichnungen für Organspende

    Staatsminister Huber ehrt drei Krankenhäuser für besonderes Engagement
    Prof. Dr. med. Heinz Angstwurm erhält Ehrenpreis

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Klinik Weilheim und des Leopoldina Krankenhauses der Stadt Schweinfurt GmbH werden für ihren Einsatz mit dem Bayerischen Organspendepreis geehrt. Der Bay-erische Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), überreichten die Auszeichnungen heute auf der 13. Jahrestagung der bayerischen Transplantationsbeauftragten in München.

    „Für die Menschen, die dringend auf eine Organspende warten, war das vergangene Jahr eine besondere Belastungsprobe. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen in die Transplantationsmedizin und in die Fachkompetenz der Kliniken wieder zurückzugewinnen. Denn nur mit Hilfe der Ärzte und Pfleger können die dringend auf ein Spenderorgan wartenden Patienten gerettet werden. Durch ihren Einsatz auf den Intensivstationen schaffen sie das notwendige Vertrauen, auch emotional stehen sie beratend zur Seite. Diese Aufgaben wurden in den heute geehrten Krankenhäusern in vorbildlicher Weise umgesetzt. Eine besondere Anerkennung dafür gebührt auch den Transplantationsbeauftragten der Kliniken. Wenn es um die Zukunft der Organspende geht, steht in erster Linie der Patient im Mittelpunkt. Denn klar ist: Organspende rettet Leben und ist gelebte Nächstenliebe. Deshalb müssen wir mit vereinten Kräften für eine höhere Spendenbereitschaft werben“, sagte Huber.

    Kriterien für die Vergabe des Bayerischen Organspendepreises sind die Unter-stützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fort-bildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfah-rensschritten für den Akutfall Organspende.

    „Die Organspendezahlen in Bayern sind im vergangenen Jahr dramatisch ge-sunken. Die Berichte über Manipulationen bei der Warteliste haben viele Men-schen verunsichert. Es wurden Maßnahmen ergriffen, um solche Verstöße in der Zukunft unmöglich zu machen. Offene und ehrliche Aufklärung, eine gute und empathische Betreuung der Angehörigen, sowie professionelle Organisationsabläufe in den Kliniken können dazu beitragen, das verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen“, erklärte Breidenbach.

    „Die Novelle des deutschen Transplantationsgesetzes im vergangenen Jahr sieht vor, dass sich zukünftig bundesweit Transplantationsbeauftragte in den Kliniken um die Belange der Organspende kümmern. Bei der Ausgestaltung der Regelungen hat sich der Gesetzgeber eng an das bayerische Vorzeige-Modell angelehnt, das bereits seit vielen Jahren die Bestellung von Transplantationsbeauftragten vorsieht“, führte Huber aus.

    Experte für den Hirntod
    Nach dem deutschen Transplantationsgesetz ist die Feststellung des Hirntodes die medizinische Voraussetzung für die Organspende. Die Diagnose des Hirntodes erfolgt nach den Richtlinien der Bundesärztekammer. Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Heinz Angstwurm hat maßgeblich an der Erstellung dieser Richtlinien mitgewirkt. Er hat sich in seiner Arbeit nicht nur aus medizinischer Sicht mit dem Hirntod beschäftigt, sondern auch philosophische und ethische Aspekte einbezogen. Prof. Dr. Angstwurm war und ist ein gefragter Experte und hat als Mitglied der Kommission des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer und der Ständigen Kommission Organtransplantation einen wesentlichen Beitrag für die Akzeptanz der Organspende und Transplantationsmedizin in Deutschland geleistet. Für diese Arbeit wird er mit dem Bayerischen Ehrenpreis zur Förderung der Organspende ausgezeichnet.

    Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Organ- und Empfängerprotektion bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung rund um die Organspende. Die DSO-Region Bayern betreut insgesamt 214 Krankenhäuser.

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