medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Ausgleich für steigende Personalkosten dringend nötig - Kliniken starten Kampagne

    Kiel, 29. März 2012 - Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) unterstützt eine breit angelegte Kampagne zur Verbesserung der finanziellen Situation der Krankenhäuser. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, auf die sich dramatisch verschlechternde finanzielle Lage der Kliniken aufmerksam zu machen und den Forderungen der Krankenhäuser im politischen Raum Nachdruck zu verleihen.

    Als "wirklichen Skandal" bezeichnet die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft, Landespastorin Petra Thobaben, das Festhalten der Bundesregierung an der Kürzung der Krankenhauseinnahmen. Obwohl alle Wirtschaftlichkeitsreserven in den Kliniken seit langem erschöpft seien, würden den Kliniken im Norden zusätzliche Lasten in Höhe von rund 15 Millionen Euro auferlegt. Dieser Betrag entspreche einem notwendigen Personalabbau von etwa 300 Pflegestellen.

    Die Sparmaßnahme war vor zwei Jahren beschlossen worden, um ein erwartetes Milliardendefizit der Krankenkassen zu verringern. Tatsächlich weisen Krankenkassen und Gesundheitsfonds seit geraumer Zeit wachsende Überschüsse aus. Eine Korrektur dieser fehlerhaften Kürzung sei daher möglich und auch dringend notwendig.

    Der Dithmarscher Landrat Dr. Jörn Klimant als stellvertretender KGSH-Vorsitzender wies in diesem Zusammenhang auf die Forderungen der Klinik-Beschäftigten nach besserer Bezahlung hin. Dafür sei nach geltendem Recht keine Finanzierung möglich. Bei Kostensteigerungen von mehr als 3,5 Prozent bliebe alleine Personalabbau. Ein weiteres Ausdünnen der Personaldecke sei aber nicht mehr möglich, so Klimant. "Nach 20 Jahren Budgetdeckelung ist die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Krankenhäusern in akuter Gefahr", befürchtet der Landrat.

    "Durch den bundesweit niedrigsten Landesbasisfallwert sind die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser in einer besonders schwierigen Situation", erläutert Bernd Krämer, Geschäftsführer des Verbandes. Trotz der Unterstützung durch die Landesregierung und alle im Landtag vertretenen Parteien ist eine Angleichung an das Bundesniveau weiter nicht möglich. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt fehlen den Kliniken in Schleswig-Holstein dadurch jährlich etwa 35 Millionen Euro.

    Die bundesweite Kampagne trägt den Titel "Wann immer das Leben uns braucht, sind wir für die Menschen da.", so Thobaben. "Medizinische Versorgung in den Krankenhäusern ist lebenswichtig für uns alle. Medizinische Daseinsvorsorge für die Bevölkerung aber braucht eine sichere Finanzierung. Eine Hilfezusage der Berliner Koalition liegt uns bis heute nicht vor. Wir haben daher beschlossen, uns mit Anzeigen, mit Plakaten und Aktionen in den Kliniken an die Öffentlichkeit zu wenden", erklärt die KGSH-Vorsitzende.

    ----------------------------------------------------------------------------

    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet