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    Ausbildungsstart für Operationstechnische Assistenzen am Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Am 1. August startete für zwölf Schüler die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten am Klinikum Frankfurt Höchst. Sie hatten sich unter insgesamt 70 Bewerbern auf diesen Ausbildungsgang durchgesetzt. Die Schüler kommen dabei nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet, sondern auch aus dem Saarland und Thüringen. Der Lehrgang wird in diesem Jahr erstmals angeboten.

    „Bei Operationstechnischen Assistenzen handelt es sich um einen zeitgemäßen und zukunftsorientierten Gesundheitsfachberuf mit hohem Bedarf am Klinikum, der dem Trend zur Spezialisierung mit der Delegation von Aufgaben in neue Assistenzberufe in der Medizin und Pflege Rechnung trägt“, so Thomas Steinmüller, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Höchst anlässlich der Begrüßung der neuen Schüler. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird durch eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung abgeschlossen. Während der drei Jahre müssen 1.600 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht sowie mind. 3.000 Stunden praktische Ausbildung absolviert werden. Die praktische Ausbildung erfolgt in den verschiedenen Fachdisziplinen (Operationseinheiten, Ambulanz, Endoskopie, Zentralsterilisation). Der Ausbildungszugang ist analog zum Krankenpflegegesetz geregelt und setzt einen Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulausbildung voraus. Ein vorher erlernter Beruf von mindestens zweijähriger Dauer bzw. der erfolgreiche Abschluss der Krankenpflegehilfe ermöglichen auch Hauptschulabsolventen den Zugang zu dieser Ausbildung. Wie bei der Ausbildung in den verschiedenen Formen der Gesundheits- und Krankenpflege erhalten die OTA-Schüler eine Ausbildungsvergütung. Bis zur endgültigen Entscheidung über die Finanzierung dieser Ausbildung über den Ausbildungsfonds tritt das Klinikum in Vorleistung. „Vor dem Hintergrund des stetigen Bedarfs gerade in den Bereichen OP, Zentral-Steri ist dies jedoch eine lohnende Investition in die eigene Zukunft, da den Absolventen nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eine Übernahme regelmäßig angeboten werden kann“, so Steinmüller. Mit dem neuen Ausbildungsangebot folgt das Klinikum auch einem bundesweiten Trend. Bundesweit gibt es bereits rund 100 OTA-Schulen mit Anerkennung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) mit bis zu 400 Absolventen pro Jahr.

    Die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) ist durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt. „Die ausgebildeten OTAs können in einer OP-Abteilung, in der Ambulanz, in der Endoskopie und in einer Zentralsterilisation eingesetzt werden“, erläutert Katja Kister, Leiterin der OTA-Schule am Klinikum Frankfurt Höchst. Nach der Ausbildung zur Krankenschwester und Fachweiterbildung zur Fachkrankenschwester für den Operationsdienst arbeitete sie als Schulassistentin am Kreiskrankenhaus Gummersbach. Hier baute sie den Ausbildungsgang zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) mit auf. Im Jahr 2000 wechselte sie als Lehrgangsleitung an das Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Berufsbegleitend absolvierte sie von 2001 bis 2005 das Studium der Pflegepädagogik an der katholischen Fachhochschule in Köln mit dem Abschluss Diplom-Berufspädagogin. Der von Katja Kister im Rahmen ihrer Diplomarbeit verfasste Curriculumentwurf wurde als Projekt der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) an fünf OTA-Schulen in Deutschland erprobt und von ihr als Mentorin der Schulen begleitet. Im Anschluss wurde auf Grundlage des Curriculums die neue Ausbildungs- und Prüfungsempfehlung der DKG vom 20. September 2011 verfasst und ist seit Oktober 2011 für alle DKG-anerkannten OTA-Schulen in Deutschland verpflichtend. Seit 2005 gehört Frau Kister der Expertengruppe der DKG an, dessen Aufgabe ist es, die DKG bei der Erarbeitung von Empfehlungen, Durchführungsbestimmungen und Gesetzesvorlagen zur staatlichen Annerkennung von Operationstechnischen und Anästhesieassisten zu unterstützen.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (rund 1.000 Betten vollstationär, davon 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ. Im Ausbildungszentrum des Klinikums Frankfurt Höchst werden Ausbildungen in pflegerischen, therapeutischen und medizinisch-technischen Bereichen angeboten. Dazu gehören die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Krankenpflegehilfe, Physiotherapie, Medizinisch-technische Assistenten (MTA-R/MTA-/L), seit August die OTA-Schule. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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