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Arzt des Vertrauens: Schlüsselrolle in der Darmkrebs-Prävention
Die Vorsorge bei Tumorerkrankungen rückt im Darmkrebsmonat März in den Fokus. Die meisten Menschen wissen zwar, wie wichtig eine Früherkennung für die Behandlung dieser Krankheit ist – dennoch sterben jährlich rund 27.000 Menschen daran. Dabei ist sie bei rechtzeitiger Diagnose zu fast 100 Prozent heilbar. Haus- und Fachärzte können durch eine enge Zusammenarbeit einen großen Beitrag zur Steigerung der Präventionsrate leisten.
Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe und der Felix-Burda-Stiftung ausgerufenen Darmkrebsmonats März steht speziell die Prävention der zweithäufigsten Krebserkrankung im Mittelpunkt der Berichterstattung. Trotz medialer Aufklärung über die möglichen Früherkennungsuntersuchungen stirbt immer noch rund ein Drittel aller diagnostizierten Darmkrebspatienten. Der Grund: Viele Menschen scheuen den Gang zum Facharzt, haben Angst vor einer unangenehmen Untersuchung.
Rat des Arztes des Vertrauens entscheidend
„Der Weg zum Darmkrebs-Spezialisten“, weiß Dr. Angelika Kirpal aus ihrer Erfahrung als Fachärztin für Innere Medizin an der Internistischen Fachklinik Dr. Steger, „führt in der Regel über die Hausärzte.“ Sind sie es doch, zu denen die Patienten meist über Jahre ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. „Für die Ansprache sensibler Themen wie der Krebsvorsorge bedarf es eines vertrauten Bindeglieds, das die Patienten über Untersuchungen und Tests vorab informiert und vorbereitet. Nur so können Ängste abgebaut und die Krebsfrüherkennung gesteigert werden“, ist sich die Ärztin sicher. Auch niedergelassene Fachärzte spielen in der Prävention von Darmkrebs eine besondere Schlüsselrolle. „Einige Menschen haben keinen festen Hausarzt, gehen dafür aber zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zum Gynäkologen oder Urologen. Im Rahmen der Gebärmutterhals- oder Prostatakrebsvorsorge sollten die Fachärzte unbedingt auch zum Thema Darmkrebs aufklären“, plädiert Dr. Kirpal.
Kassenärztliche Leistung: Vorsorge
Um möglichst früh Unregelmäßigkeiten im Darmtrakt feststellen zu können, haben Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen schon ab dem 50. Lebensjahr Anspruch auf einen jährlichen Schnelltest. Ab dem 55. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten von einem jährlichen Stuhltest und jeweils einer Vorsorge-Darmspiegelung alle zehn Jahre. Die Darmspiegelungen werden im Abstand von zehn Jahren durchgeführt. Die Praxisgebühr entfällt bei den Vorsorgeuntersuchungen. In der Regel sind die Untersuchungen unter der Eingabe einer Beruhigungsspritze wenig belastend für die Patienten. „Eine Alternative zur Darmspiegelung ist die sogenannte virtuelle Coloskopie, in der Regel mittels Computertomographie“, erklärt Dr. Kirpal. „Diese Untersuchung ist völlig schmerzfrei. Es muss aber ebenso wie bei einer normalen Darmspiegelung eine Darmreinigung durchgeführt werden. Eventuelle Polypen lassen sich jedoch nicht sofort entfernen. Darüber hinaus ist die Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlen nicht zu vernachlässigen.“ Die Kosten dieser Untersuchung werden nicht von den Krankenkassen übernommen.
Über die Internistische Fachklinik Dr. Steger
Die Internistische Fachklinik Dr. Steger in Nürnberg ist eine Klinik für Innere Medizin mit hoch spezialisiertem Leistungsangebot in den Disziplinen Kardiologie, Nephrologie und Diabetologie. Als älteste ambulante Dialyseeinrichtung der Region blickt sie auf eine langjährige Erfahrung in allen Dialyseverfahren zurück. Das integrierte Praxis-Klinik-Konzept erlaubt sowohl eine umfassende ambulante als auch stationäre Versorgung der Patienten. Modernste Medizintechnik garantiert Sicherheit in Diagnostik und Therapie. Ein kompetentes Team aus Fachärzten, Pflegerinnen, Beratern und Therapeuten steht 24 Stunden zur Verfügung. Die Klinik steht Patienten aller Kassen offen und zeichnet sich durch eine persönliche und familiäre Atmosphäre aus.
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