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    Arthrose: Orthopäden des Klinikums Frankfurt Höchst bieten moderne Therapieansätze in der Knieendoprothetik/Forum am 12.11.

    Frankfurt a.M. Schmerzen im Knie können unterschiedliche Auslöser haben. Nutzt sich durch Entzündungen, Fehlstellungen oder Überlastungen der Knorpel im Kniegelenk ab, spricht man auch von einer Kniegelenksarthrose. Der Knorpelverschleiß betrifft zunehmend Ältere, aber auch junge Menschen. Wichtig ist dabei die Arthrose im Frühstadium zu erkennen, um die Zerstörung des Knorpels und damit des Kniegelenkes zu verhindern. Lässt sich mit Medikamenten und konservativen Methoden (z.B. Physikalische Therapie) keine Schmerzlinderung mehr erreichen, stehen den Betroffenen zahlreiche operative Möglichkeiten wie die Gelenkspiegelung, die Korrektur der Beinachse und der Gelenkersatz (Knieendoprothetik) zur Verfügung. Der Schwerpunkt Orthopädie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, lädt in der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ Patienten, Angehörige und Interessierte zum Patienten-Forum „Arthrose des Kniegelenkes: Moderne Therapieansätze in der Knieendoprothetik“ ein. Los geht’s am Dienstag, 12. November 2013, um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Als Experten stehen der Chefarzt der Orthopädie, Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, der Chefarzt der Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, Dr. med. Harald Hake, sowie die Oberärzte der Orthopädie Dr. med. Patrick Mouret und Dr. med. Stefan Habisreutinger den Gästen Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Treten Knieschmerzen unter Belastung auf, beim Treppensteigen oder auch in Ruhe (nach langem Sitzen), kann dies ein erstes Anzeichen für Arthrose sein. Unterschieden werden zwei Formen: Während es für die primäre Arthrose keine genaue Ursache gibt, wird die sekundäre Arthrose durch äußere Faktoren wie beispielsweise Entzündungen, Übergewicht, Verletzungen, Fehlstellungen oder anhaltende Überlastung bedingt.

    Wird die Arthrose im Frühstadium erkannt, ist sie gut behandelbar. Da es sich jedoch um einen schleichenden Prozess handelt, der sich über viele Jahre oft unbemerkt erstreckt, wird die Diagnose Arthrose zum Teil erst im fortgeschrittenen Stadium gestellt. Nutzt sich der Knorpel ab, erhöht sich der Druck auf den darunterliegenden Knochen. Auf Dauer wird so die Bewegungsfähigkeit des Gelenkes eingeschränkt und die Betroffenen haben auch in Ruhe erhebliche Schmerzen – die Lebensqualität sinkt.

    Dabei sind die Möglichkeiten eines Knorpelschadens am Kniegelenk vielfältig. Die Übergänge von einem kleinen, umschriebenen Defekt bis hin zu einer schweren Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose) sind fließend. So unterschiedlich wie die Knorpelschäden sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. Bei fortgeschrittenen Knorpelschäden kann ein Teil oder das gesamte Gelenk mit einem Kunstgelenk bzw. einer Endoprothese ersetzt werden. Dabei wird die Prothese und auch die Operationsmethode individuell für jeden Patienten ermittelt. Bei hohem Anspruch an die Prothese wird in besonderen Fällen auch eine Prothese für den Patienten individuell hergestellt. „Die Möglichkeit der individuellen Prothesenfertigung auf Basis der Daten einer Computertomographie ermöglicht die höchste Präzision in der Passgenauigkeit und in der Rekonstruktion der Biomechanik“, so Prof. Daecke über die modernen Therapieansätze am Klinikum Frankfurt Höchst.

    Die Aussichten auf ein beschwerdefreies Leben mit Endoprothese sind heutzutage dank des medizinischen Fortschritts sehr gut. Selbst Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sind mit künstlichem Kniegelenk wieder möglich. „Wer sich schont, schadet nicht nur seinen Knien, sondern auch der umliegenden Muskulatur. Wichtig ist viel Bewegung, ohne große Belastung. Wer durch die Arthrose länger keinen Sport mehr gemacht hat, sollte sich jedoch vorher von einem Arzt beraten lassen“, betont Dr. Hake.

    Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst ist spezialisiert auf die operative und konservative Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen sowie Verletzungen und Verletzungsfolgen der Stütz- und Bewegungsorgane (ambulant und stationär). Zur Diagnostik und Befundsicherung stehen fachübergreifend modernste bildgebende Verfahren zur Verfügung. Jährlich werden hier 1.800 Patientinnen und Patienten operiert, darunter mehr als 700 Gelenksprothesen (über 400 Hüftgelenksprothesen, 300 Kniegelenksprothesen).

    Qualitätsoffensive: Deutsches Endoprothesenregister
    Große Krankenkassen starteten 2011 gemeinsam mit den Herstellern von künstlichen Gelenken das Deutsche Endoprothesenregister (EPRD). Aus bundesweit über 2.000 orthopädischen Kliniken wurden 40 Krankenhäuser für diesen Probelauf ausgewählt, darunter auch die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst. „Mit dem EPRD wird es erstmals möglich sein, die Haltbarkeit von Hüft- und Knieendoprothesen bundesweit zu erfassen und die Gründe für mögliche Wechseloperationen zu analysieren“, begrüßt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, Chefarzt des Schwerpunktes Orthopädie, die Teilnahme des Klinikums an der Qualitätsoffensive. Mit Erfolg, denn auch die Krankenversicherungen haben die Bedeutung der Versorgungsqualität erkannt und erfassen die Güte der Hüft- und Knieprothesen der einzelnen Häuser anhand einer komplexen Datenauswertung. „Wir sind stolz, anhand der jüngsten Erhebung der AOK zur Hüft- und Knieprothetik zu den qualitativ besten Häusern der Region zu zählen“, sagt Prof. Daecke. „Dies zeigt, dass unsere Bemühungen um überdurchschnittliche Qualität jetzt auch durch eine unabhängige Institution messbar und darstellbar geworden ist.“

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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