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    Anpfiff für Männer - Kur statt Frauenfußball-Weltmeisterschaft

    Freiburg, 20. Juni – Wenn das Team von Bundestrainerin Silvia Neid die Frauenfußball-Weltmeisterschaft eröffnet, soll Deutschland ein weibliches Sommermärchen erleben. Doch das vergleichsweise geringe öffentliche Interesse offenbart, dass Frauen hierzulande nach wie vor im Schatten der Männer kicken. Dass Gefühl im Schatten zu stehen, kennen wiederum viele Männer, die als Väter in Familienverantwortung krank werden. Darauf macht die Katholische Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung zum Start der Frauenfußball-WM aufmerksam.

    Wer durch die Belastung von Familie, Beruf und Haushalt krank wird, kann bei seiner Krankenkasse Maßnahmen der Müttergenesung beantragen – unabhängig ob Frau oder Mann. "Die Zahl der Väter in Erziehungsverantwortung wird meist unterschätzt", weiß Margot Jäger, Bundesgeschäftsführerin der KAG Müttergenesung in Freiburg. Zum einen sind laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 154.000 Väter alleinerziehend, zum anderen nehmen Männer in vielen Familien eine immer aktivere Rolle ein. Die Zahl der Hausmänner ist allerdings statistisch nicht erfasst.

    Erschwerend kommt hinzu, dass auch Väter unter dem restriktiven Bewilligungsverhalten der Krankenkassen leiden. Der Bundesrechnungshof hat den Krankenkassen jüngst "den Anschein von Willkür und rechtswidrigem Verhalten" bei der Bearbeitung von Anträgen bescheinigt. Der gesellschaftliche Druck und die wenig fördernde Politik der Krankenkassen machen es Mütter wie Vätern nicht leicht, von ihrem Recht auf eine Maßnahme der Müttergenesung Gebrauch zu machen.

    Männer, die für die Familie sorgen, können genauso durch Überlastungen krank werden wie Frauen. Allerdings fällt Väter es offensichtlich schwer, sich dies einzugestehen, verstoßen sie doch gleich zweimal gegen traditionelle Normen. "Trotz sich verändernder Rollenbilder bleibt der Vater, der aktiv das Familienleben managt, ein Exot. Wird er daran noch krank, erfüllt er nicht mehr das Bild vom starken Mann", erklärt Guido Pering von der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney. Sein Haus bietet Vater-Kind-Maßnahmen an, die immer stärker nachgefragt werden.

    Neben der Behandlung von konkreten Beschwerden lernen die Männer, besser mit Stress umzugehen und ihr Verhältnis zu den Kindern und zur Partnerin neu zu definieren. "Wir erleben immer wieder, wie wichtig und hilfreich der Austausch untereinander ist. Die Väter spüren, dass sie nicht allein sind. Schon das ist eine große Hilfe", so Pering weiter. Informationen zu Vorsorge und Rehamaßnahmen für Väter gibt es auch während der Frauenfußball-WM am Service-Telefon-Hotline der KAG Müttergenesung. Es ist unter der Nummer 0180/ 140 0 140 (3,9 Cent pro Minute) zu erreichen.

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