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    Anmeldungen zur 11. AVA – Haupttagung für Tierärzte vom 14. bis 18. März 2012 in der Endphase

    Die Krankheitsverhütung und damit den Tierarzneimitteleinsatz durch intensive tierärztliche Beratung auf das Nötigste beschränken – dies ist ein Schlüssel des Erfolges im Sinne von Tierschutz und Verbraucherschutz. Und dazu sind die Fortbildungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) das geeignete Instrument. Insbesondere die 5 tägige 11. Haupttagung im März 2012 in Göttingen mit dem Tagungsmotto: tierärztliche Bestandsbetreuung im Rinder- und Schweinebetrieb widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema „Präventivmedizin“. Nahezu 60 hochkarätige nationale und internationale Referenten aus dem Rinder- und Schweinebereich werden intensiv zu den Themen Antibiotikareduktion, Arzneimitteleinsatz in NL und DK, Tiergesundheit, Präventivmedizin, Tierschutz, Ökonomie, Rechtsfragen und Verbraucherschutz diskutieren. Auf der 11. AVA – Haupttagung vom 14. bis 18. März 2012 in Göttingen, wird in Workshops und Vorträgen im besonderen Maße gerade diese managementbegleitenden Maßnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben für die Betreuung von Tierbeständen intensiv behandelt. Gastredner dieser wichtigen Veranstaltung für die Nutztiermedizin, zu der rund 500 Tierärzte aus dem In- und Ausland erwartet werden, ist der Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion MdB und Tierarzt Dr. Wilhelm Priesmeier. „Wir fordern konkrete und eindeutige Zielvorgaben, mehr Transparenz und eine nachvollziehbare Rückverfolgbarkeit der Anwendung, um den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung zu reduzieren“, so Priesmeier.
    Die Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) und die Einschränkung des tierärztlichen Dispensierrechtes, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner fordert, wird die Entwicklung von Resistenzen gegen Antibiotika in der landwirtschaftlichen Tierhaltung nicht eindämmen, wie die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen. Kranke Tiere müssen behandelt werden, das gebietet allein schon der Tierschutz und hier hat nur der Tierarzt die Kenntnisse. Und hier handeln die Rinder- und Schweinetierärzte sehr verantwortungsbewusst. Nimmt man den Tierärzten das Dispensierrecht, so wie gewisse Kreise dies fordern, Tierarzneimittel direkt an die Tierbesitzer abzugeben, wird der Tierschutz leiden und die Arzneimittelkosten werden nach Berechnungen von Fachleuten um 20 bis 50% ansteigen. In Dänemark, wo Tierbesitzer Arzneimittel nach Verschreibung des Tierarztes in der Apotheke holen müssen, ist u.a. die Resistenzsituation nicht besser als zurzeit in Deutschland, geschweige denn, dass weniger Arzneimittel eingesetzt werden. Jeder gewissenhafte Tierarzt, der Nutztierbestände betreut, hat seine originäre Aufgabe, der Behandlung von kranken Tieren, längst auf die so genannte Managementberatung der Landwirte ausgeweitet. Damit gehört „AVA – Wissen“ zur wichtigsten Medizin im Stall. Nähere Infos und Anmeldungen zur AVA-Veranstaltung können auf der AVA-Homepage abgerufen werden: www.ava1.de , bzw. http://ava1.de/haupttagung.php

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