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    Aktion Stammzellspender in Eupen /Belgien am 14.6.2011

    -damit verzweifelte Menschen wieder Hoffnung schöpfen können!
    Am Weltblutspendertag (14. Juni) richtet sich das Rote Kreuz in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens mit einem Aufruf an die Bevölkerung, und dies besonders an junge Menschen, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Dieser Aufruf wird verbunden mit der Anwerbung neuer Blutspender, denn das eine ist eng mit dem anderen verknüpft und die Urlaubszeit mit dem bekannten Sommerloch in der Blutbankreserve steht an.
    Erkrankt ein Mensch an Leukämie, ist die Produktion gesunder Blutzellen gestört. Eine Transplantation gesunder Blutstammzellen aus dem Knochenmark oder dem peripheren Blut wird dann oftmals lebensnotwendig. Sollte in der Familie kein geeigneter Spender gefunden werden, ist der Patient auf einen Fremdspender angewiesen.
    Für eine erfolgreiche Transplantation müssen bestimmte Gewebemerkmale des Empfängers und des Spenders übereinstimmen. Da es Millionen verschiedener Kombinationen dieser Merkmale gibt, ist eine riesige Anzahl an registrierten
    potenziellen Spendern nötig, um möglichst vielen Leukämie-Patienten die Chance auf eine Transplantation zu geben.
    Eine Person aus der DG ist an Leukämie erkrankt und benötigt dringend eine Knochenmarkspende. Der behandelnde Arzt hat die Angehörigen an das Rote Kreuz verwiesen, damit dieses einen Aufruf für potentielle Knochenmarkspender macht.
    Die Chance, einen geeigneten Spender zu finden, ist nur dann gegeben, wenn die Suche weit gefächert ist. Wenn 3 bis 4 % der Bevölkerung als Spender eingetragen sind, kann ein gutes Sucherergebnis erwartet werden. In der DG sind viele Personen durch das Schicksal des Erkrankten für die Blutspende sensibilisiert worden. Heutzutage wird nicht mehr von einer Knochenmarkspende gesprochen, sondern von einer Stammzellenspende.

    Ablauf einer Stammzellenspende

    Der Kandidat meldet sich bei einer Blutspende als Kandidat für eine Stammzellenspende an. Es werden 2 zusätzliche Blutproben für weitere Untersuchung (Typisierung) entnommen. Die Angaben werden in die nationale Datenbank eingegeben. Diese ist an die europäische Zentrale in Lijden angeschlossen. Durch eine Eintragung verpflichtet man sich nicht zu einer Spende!
    Sollte der Kandidat sich für eine Spende eignen (10 Merkmale müssen gleich sein), wird er kontaktiert. Er hat die Möglichkeit, die Spende zu verweigern. Sollte er einverstanden sein, wird ihm ein Mittel injiziert, das innerhalb von 4 Tagen das Wachstum von Stammzellen im Knochenmark und den Anstieg von weißen Blutkörperchen im Blut bewirkt.
    Die Stammzellen werden ähnlich wie Plasma entnommen. Das nicht benötigte Blut wird dem Spender zurück transfundiert. Die Spende dauert 2 bis 3 Stunden und findet im Krankenhaus statt.
    In 98 % aller Fälle führt diese Vorgehensweise zum Erfolg. Ansonsten werden die Stammzellen unter Vollnarkose dem Knochenmark entnommen. Auch hier hat der potentielle Spender das Recht zu verweigern.
    Je jünger der Spender, umso besser das Resultat. Man kann sich vom 18. bis zum 50. Lebensjahr als potentieller Spender eintragen lassen.
    Wenn sich viele Personen bei einem normalen Blutspendetermin als Kandidat eintragen wollen, sollte die Blutspendezentrale vorher informiert werden, da besonderes Transfusionsmaterial benötigt wird.
    Dr. Edgar Jost vom Klinikum Aachen und Dr. Peter Jousten vom Krankenhaus Eupen möchten eine Sonderaktion "Stammzellenspender" im Norden der DG starten. Diese Aktion ist zugleich als Werbemaßnahme für unsere Blutspendeaktionen gedacht.
    Am 14/06/2011 ab 15 Uhr findet die Spendeaktion im Haus des Roten Kreuzes Eupen/Belgien, Rotenberg 33 statt.

    Das rote Kreuz freut sich auf eine große Beteiligung der Bevölkerung aus der Euregio !

    José Kessel
    Kommissar
    Belgisches Rotes Kreuz
    Deutschsprachige Gemeinschaft
    Hillstraße 1
    B-4700 Eupen
    + 32 (0)87 63 24 98
    + 32 (0)87 63 25 04
    + 32 (0)476 42 86 96
    jose.kessel@roteskreuz.be
    www.roteskreuz.be

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