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    Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unterstützt die Initiative Tierwohl durch aktive Fortbildung der Tierärzte

    Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unterstützt die Initiative Tierwohl durch aktive Fortbildung der Tierärzte
    Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) sieht in der Initiative Tierwohl des Fleischhandels einen großen Schritt, um Verbraucher und Schweineprodukti-on wieder näher „zusammen zu bringen“. Freiwillige Kriterien zur Verbesse-rung der Haltungs- und Umweltbedingungen über das gesetzliche Maß hinaus stellen hier deutlich die Bemühungen der deutschen Fleischwirtschaft und der Landwirtschaft dar.
    Auch die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) hat Auditoren für den Klima-check und Wassercheck im landwirtschaftlichen Betrieb fortgebildet. In dieser besonderen Fortbildung standen die Tierärzte im Vordergrund, denn diese Be-rufsgruppe kann berufsbedingt Tierwohl und Haltungsbedingungen fachmän-nisch beurteilen. Tierärzte sind berufene Schützer der Tiere und müssen auch in die Initiative Tierwohl entsprechend eingebunden werden, so Ernst-Günther Hellwig, Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler. In der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) wurden drei Kurse zur Fortbildung für die Initiative Tierwohl als Stallklima-Beurteiler und Wasserprobennehmer angeboten, die allesamt ausgebucht waren. Hier wurden die Tierärzte fachmännisch in die Beurteilung des Stallklima durch die Fachreferenten Peter Cremer, Grefrath (Lüftungsingenieur mit Schwerpunkt Tierställe) und Heinrich Dönselmann-Theile (Chef der Lüftungs- und Klimafirma HDT in Diepholz) geschult. Akade-mieleiter Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig schloss als Referent den Kreis zur Tiergesundheit in Schweineställen, denn hier spielt das richtig eingestellte Lüftungssystem eine entscheidende Rolle in Sachen Tiergesundheit. Stimmt das Stallklima, fühlen sich die Schweine wohl und werden wohl kaum an z. B. Atemwegsinfektionen erkran-ken. Das kommt natürlich der gewünschten und auch geforderten Antibiotika-reduktion in der Tierhaltung entgegen. Weniger Arzneimitteleinsatz durch Prä-ventivtiermedizin und gezielte Beobachtungen und Dokumentationen über die tierärztlichen Grundtätigkeiten hinaus, also Haltung, Fütterung, Klima, etc. . Tierärzte spielen in der Präventivtiermedizin zur Antibiotikareduktion die ent-scheidende Rolle durch ihre fachmännische Beurteilung aller Faktoren in der Schweineproduktion und haben damit eine ganz wichtige Aufgabe im Rahmen der Initiative Tierwohl. Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unterstützt mit all ihren Kräften diese Initiative zum Wohle der Tiere.

    Bis Ende April 2015 haben sich rund 4.700 landwirtschaftliche Schweinebetriebe für die Registrierung bei der Initiative Tierwohl beworben (knapp 3.000 Mastbetriebe mit rund 10 Millionen Tieren, knapp 1.000 Sauenbetriebe mit rund 9 Millionen Tieren über 700 Ferkelaufzuchtbetriebe mit über 6 Millionen Tieren). Dies würde eine Ge-samtvergütung von über 100 Millionen Euro für die Landwirte bedeuten. Allerdings stehen für das Projekt des Einzelhandels rund 52 Millionen Euro pro Jahr zur Verfü-gung. Also werden rund 1.700 Schweinehalter nicht von den Vergütungen der ITW profitieren; sie gehen momentan leer aus. Und viele Betriebe haben bereits Geld in-vestiert, um die geforderten Kriterien der ITW zu erfüllen. Das bedeutet natürlich bit-tere Enttäuschung für die innovativen Betriebe, die sich dem Kriterienkatalog der ITW anschließen wollten und auf der Warteliste, bzw. nicht in den Vergütungsgenuss kommen. Hier muss die ITW nachlegen, um die Landwirte nicht zu demotivieren. Über 100 Millionen Euro pro Jahr müssten es werden, um die Landwirte bei der Um-setzung des Maßnahmenkataloges zu unterstützen. Hoffentlich können die fehlen-den Finanzmittel noch zur Verfügung gestellt werden, damit die engagierten Landwir-te, die das Projekt unterstützen, auch finanziell unterstütz werden können. Ansons-ten ist die Initiative Tierwohl in Frage zu stellen, wenn rund die Hälfte der projektori-entierten Landwirte aus finanziellen Gründen außen vor bleiben muss.

    Ernst-Günther Hellwig, Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) 6.5. 2015

    Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländi-schen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2013 erneut über 5000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.
    Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft unter den Aspekten der Präventivmedizin u.a. zur Reduktion von An-tibiotika in der Tierproduktion.

    Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizini-schen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

    »Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nach-haltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten.«
    Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

    Ernst-Günther Hellwig
    Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
    Dorfstrasse 5 - D 48612 Horstmar-Leer
    fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
    info@ava1.de www.ava1.de

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