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    Abschlagsfreie Rente mit 63 nützt Männern mehr als Frauen

    Die im Koalitionsvertrag vorgesehene, abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren nützt vor allem Männern. Laut der Deutschen Rentenversicherung wird die bisherige Regelung, abschlagsfrei mit 65 Jahren in den Ruhestand zu gehen, zu 86 Prozent von Männern in Anspruch genommen. Nur jede siebte Frau könne die Rente mit 63 in Anspruch nehmen.

    Fast jeder zweite Mann erfüllt Voraussetzungen für Rente mit 63

    Die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren begünstigt vor allem Männer mit hohen Rentenansprüchen. Grünen-Sozialexperte Markus Kurth sagte der Berliner Zeitung „Das Vorhaben hat eine eklatante soziale Schieflage.“ Denn nur jede siebte Frau wird von der neuen Regelung profitieren können. In einer Antwort auf die Anfrage von Markus Kurth listet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Anspruchsberechtigten auf. Grundlage war hier das Jahr 2011. Hier konnten insgesamt 116000 Neurentner die für die Rente mit 63 geförderten 45 Beitragsjahre und Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit vorweisen. Dabei fielen 92000 auf Männer und nur 24000 auf Frauen.

    Warum steigt die Gefahr der Altersarmut bei Frauen?

    Mit der neuen Bundesregierung soll auch die so genannte Mütterrente eingeführt werden. 2014 werden Frauen, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, zwei Rentenentgeltpunkte zugeschrieben anstatt nur einem. Häufig durch Teilzeitarbeit erhalten Frauen weniger Rente. Insbesondere Frauen, die aufgrund der Kindererziehung zu Hause bleiben, werden es schwer haben auf die geforderten 45 Beitragsjahre zu kommen.

    Was kann gegen Altersarmut bei Frauen unternommen werden?

    Die Mütterrente ist ein guter Anfang in Richtung Gleichstellung. Jedoch wird diese Änderung auch 6,5 Millionen Euro im Jahr kosten. Private Vorsorge sollte hier im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Eine Möglichkeit ist die Riester Rente. Auch wenn sie kritisiert wird – meist auch zu Recht – kann sie gerade Hausfrauen die Finanzierung einer privaten Rente ermöglichen. Wer als Frau kein eigenes Gehalt verdient, muss lediglich 5 Euro pro Monat einzahlen. Dazu kommen die Grund- und die Kinderzulage vom Staat. Mehr zu Riester Rente gibt es unter diesem Link.

    Deutsche Rentenversicherung weist auf private Vorsorge hin

    Verbraucher, die bereits Renteninformationen erhalten haben, werden wahrscheinlich gesehen haben, dass auch die Deutsche Rentenversicherung zu einer privaten Altersvorsorge rät. In einer Fußnote auf der Renteninformation wird ausdrücklich geraten eine bestehende Versorgungslücke rechtzeitig zu schließen.

    Autor:

    Daniel Raschdorff
    Portalbetreiber riester-rente-vergleich.net
    Schlesische Straße 29-30
    10997 Berlin

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