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    AIDS-Konferenz in Wien - Ausstellung "Zurück ins Leben" in Berlin zeigt noch bis zum 29. Juli lebensverändernde Auswirkungen...

    ...von kostenloser Behandlung für AIDS-Patienten

    Berlin - Eine bahnbrechende Ausstellung, die noch bis zum 29. Juli in Berlin läuft, zeigt die tiefgreifenden Auswirkungen eines Zugangs zu antiretroviralen Therapien auf das Leben von AIDS-Patienten in aller Welt - trotz enormer Probleme infolge der aktuellen Wirtschaftskrise bei der Finanzierung weltweiter Gesundheitsinitiativen.

    Im Wege eines partnerschaftlichen Projekts als Kombination aus Kunst und Dokumentation haben der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria) sowie die weltweit renommierte Agentur Magnum Photos acht weltbekannte Fotojournalisten dafür gewinnen können, die lebensverändernden Auswirkungen einer Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten gegen AIDS auf über 30 Betroffene und ihre Familien in neun Ländern der Welt zu dokumentieren. Deren gemeinsame künstlerische Interpretation werden in der Foto- und Multimedia-Ausstellung "Zurück ins Leben" im Berliner Congress Center beim Alexanderplatz einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

    "Das Ergebnis hat mich beeindruckt. Es dokumentiert die weitreichenden Veränderungen die der Zugang zur lebensverlängernden und lebensverbessernden HIV-Therapien für Menschen, die mit AIDS leben, und für ihr soziales Umfeld mit sich bringen", so Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die gemeinsam mit dem Direktor für Außenbeziehungen und Partnerschaften (External Relations and Partnerships Director) des Globalen Fonds, Dr. Christoph Benn, die Ausstellung eröffnet hat.

    Deutschland ist einer der größten Geber des Globalen Fonds. Seit 2002 hat das Land 1,2 Milliarden US-Dollar zugesagt. "Deutschland hat sich zum drittgrößten Geber des Globalen Fonds entwickelt; mit dieser Ausstellung in Berlin wollen wir dieser bedeutenden Unterstützung unsere Anerkennung zollen und der Öffentlichkeit einige Ergebnisse dieses deutschen Engagements vorstellen," so Benn. "Damit stellen wir auch unter Beweis, dass Entwicklungshilfe bei der Rettung von Menschenleben und der Gestaltung einer Zukunft für Millionen von Menschen schnelle, konkrete Ergebnisse erzielen kann."

    Für die Ausstellung "Zurück ins Leben", die auch im Rahmen eines Buches im Großformat und einer Reihe von Multimedia-Essays ( http://www.theglobalfund.org/html/accesstolife/ ) präsentiert wird, wurde eine Riege von Dokumentarfotografen aufgeboten, die zu den bekanntesten der Welt zählen: Jim Goldberg, Eli Reed, Steve McCurry, Larry Towell, Jonas Bendiksen, Paolo Pellegrin, Alex Majoli und Gilles Peress. Diese Fotografen haben in Indien, Haiti, Mali, Peru, Russland, Ruanda, Südafrika, Swasiland und Vietnam über 30 Menschen ab dem Zeitpunkt mit der Kamera begleitet, an dem diese ihre AIDS-Therapie begannen. Nach ihrem viermonatigen Aufenthalt vor Ort können sie jetzt die tiefgreifenden Umwälzungen dokumentieren, die sich aus der Therapie ergeben hatten.

    Die weltweite AIDS-Epidemie stellt das größte Gesundheitsproblem dar, dem sich die Welt je gegenübersah. Besonders katastrophal wirkt sie sich in vielen Teilen der Welt aus, in denen der Zugang selbst zu grundlegenden Gesundheitsversorgungsleistungen sehr begrenzt ist. Daher unterstützt der Globale Fonds die Behandlung von 2,8 Millionen AIDS-Patienten, die ohne den Zugang zu kostenlosen antiretroviralen Medikamenten ausnahmslos nur noch wenige Wochen oder Monate zu leben gehabt hätten.

    "Mit dieser Ausstellung, neben der Konferenz in Wien, werden diese eindrucksvollen Zahlen mit Leben erfüllt, und zwar durch die Gesichter von Menschen, welche die Geschichte von Betroffenen erzählen, denen wir geholfen haben," führt Benn weiter aus. "Allerdings sterben nach wie vor jedes Jahr Millionen von Patienten, weil sie nicht den Zugang zu den Therapien haben, in deren Genuss die in dieser Ausstellung gezeigten Menschen gekommen sind. Daher bemüht sich der Globale Fonds dieses Jahr um die Erschließung neuer Finanzierungsquellen, damit auch diese Menschen erreicht und somit noch mehr Menschenleben gerettet werden können. Wir sind im Übrigen zuversichtlich, dass Deutschland durch sein anhaltendes Engagement für den Globalen Fonds auch in Zukunft Millionen bedürftiger Patienten unterstützen wird."

    Die Mittel des Globalen Fonds stammen überwiegend von Geberländern. Dieses Jahr werden diese Länder Finanzierungszusagen für die nächsten drei Jahre (2011-2013) zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria abgeben. Hierzu wird am 5. Oktober 2010 unter dem Vorsitz von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York eine Konferenz von Geberländern stattfinden, die dem Globalen Fonds gewidmet ist.

    Die Kuratorin von "Zurück ins Leben" ist Yolanda Cuomo (Yolanda Cuomo Design). Die Ausstellung wurde bereits in Washington, Madrid, Oslo, Rom und Oakland gezeigt. Von Berlin aus geht es für "Zurück ins Leben" weiter nach New York, Tokio, Seoul, Hongkong und Sydney.

    BORN HIV FREE

    In der Ausstellung haben die Besucher auch Gelegenheit, bei der von Global-Fund-Botschafterin Carla Bruni-Sarkozy ins Leben gerufenen und geförderten Kampagne "Born HIV Free" ( www.bornhivfree.org ) mitzumachen.

    Diese Kampagne nutzt ein ganzes Paket innovativer und fantasievoll animierter Filme für digitale und traditionelle Medienplattformen, um über die Chance aufzuklären, dass die Mutter-Kind-Übertragung des HIV-Virus bis 2015 beseitigt werden kann. Zudem soll für dieses Ziel - und für den breiter angelegten Auftrag des Globalen Fonds einer Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria - auch um Unterstützung geworben werden. Die Kampagne appelliert an alle Betrachter, ihre Unterstützung dadurch zu zeigen, dass sie die "virtuelle Wand der Unterstützung" namentlich abzeichnen. Hierzu steht im Berliner Congress Center für die Besucher ein Rechner zur Verfügung, an dem sie sich registrieren lassen und dem Ruf nach einer Welt folgen können, in der alle Kinder frei von HIV geboren werden.

    Eine Auswahl von Bildern ist zum Download verfügbar unter http://www.theglobalfund.org/html/accesstolife/en/media/press-images/

      Noch bis zum 29. Juli 2010
      im Berliner Congress Center
      Alexanderstraße 11, 10178 Berlin

      Öffnungszeiten der Ausstellung für die Öffentlichkeit:
      täglich 12.00-18.00 Uhr

    ****

    Der Globale Fonds ist eine einzigartige globale Partnerschaft zwischen Staat und Wirtschaft (Public/Private Partnership), die sich der Erschließung und Verteilung zusätzlicher Finanzmittel zur Verhütung und Behandlung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria verschrieben hat. Diese Partnerschaft zwischen Regierungen, der Zivilgesellschaft, der Privatwirtschaft und betroffenen Gemeinschaften stellt ein neues Konzept für die internationale Gesundheitsfinanzierung dar. Der Globale Fonds arbeitet eng mit anderen bilateralen und multilateralen Organisationen zusammen, um die bereits bestehenden Maßnahmen zur Bekämpfung dieser drei Krankheiten zu ergänzen.

    Seit seiner Gründung im Jahre 2002 hat sich der Globale Fonds mit zugesagten Finanzmitteln in Höhe von 19,4 Mrd. US-Dollar für mehr als 600 Programme in 145 Ländern zum größten Finanzier von Programmen zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria entwickelt. Bisher konnten mit den vom Globalen Fonds geförderten Programmen 5,7 Millionen Menschenleben gerettet werden - durch AIDS-Therapien für 2,8 Millionen Menschen, Tuberkulose-Therapien für 7 Millionen Menschen und die Verteilung von 122 Millionen insektizidbehandelten Mückenschutznetzen zur Malariaverhütung.

    Näheres zur Arbeit des Globalen Fonds im Internet unter www.theglobalfund.org

    Pressekontakt:

    Weitere Auskünfte erteilen
    Michael Mast - Publicis Consultants
    Festnetz: + 49 30 820 82 525
    Email: michael.mast@publicis-consultants.de

    Andrew Hurst - Communications
    Festnetz: + 41 58 791 16 72
    Mobil: + 41 79 561 68 07
    Email: andrew.hurst@theglobalfund.org

    Rebeca Kritsch - Communications
    Festnetz: + 41 58 791 1822 72
    Mobil: + 41 79 441 8937
    Email: rebeca.kritsch@theglobalfund.org

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