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    ABC der Zahngesundheit - Fachbegriffe verstehen und beim Zahnarzt mitreden

    Y-Platte, Dreidimensionale Volumentomografie, Molaren und Hyperodontie – wer weiß, was all diese Begriffe bedeuten, arbeitet höchstwahrscheinlich in einer Zahnarztpraxis. Über den Köpfen der meisten Menschen erscheinen nur große Fragezeichen, wenn Arzt und Assistent sich darüber austauschen. Dr. Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf am St. Vinzenz-Krankenhaus, erzählt: „In vielen Fällen hilft es, wenn Patienten die wichtigsten Begriffe kennen. Dann gehen sie mit einem besseren Gefühl zum Zahnarzt.“

    Zahnersatz
    Unter einer Abformung verstehen Ärzte das Anfertigen eines Abdrucks des Gebisses mit Gips, Silikon oder ähnlichem Material. Zahntechnikern dient dieser als Vorlage für Brücken, Kronen oder Prothesen. Manche Kliniken und Praxen stellen Zahnersatz mithilfe des Gerätes Cerec (Ceramic Reconstruction) im Labor her. „Fertigt der Arzt vorher ein Bild mit einem Dreidimensionalen Volumentomografen an, kann er anhand dessen die Form und spätere Lage präzise bestimmen“, erläutert Dr. Sliwowski. „Innerhalb von nur einer Behandlungssitzung lässt sich der Zahnersatz formen und einsetzen.“

    Zahnpflege
    Besonders wichtig für gesunde Zähne: die richtige Pflege. Damit der Arzt nicht bohren oder eine Endodontie – eine Wurzelbehandlung – durchführen muss, gilt es, morgens und abends sorgfältig die Zähne zu reinigen. Fluoride in Zahnpasta machen den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen Säure, die aus Zucker in der Nahrung entsteht, und verhindern Karies. Zuckerfreie Lebensmittel unterstützen ebenfalls die Mundgesundheit. Ärzte bezeichnen die Gesamtheit aller Zähne als Gebiss, das maximal 20 Milchzähne oder höchstens 32 bleibende Zähne umfasst.

    Unregelmäßigkeiten
    Jedoch besitzen nicht alle Patienten vollständige Zahnreihen. „Es gibt Fälle von Hypodontie, zu wenig Zähne, oder Hyperodontie, zu viele Zähne“, weiß Dr. Sliwowski. „Erstere lässt sich oft mithilfe von Prothesen oder Implantaten behandeln.“ Letztere erfordert – immer abhängig vom Einzelfall – häufig eine Zahnentfernung mit anschließender kieferorthopädischer Behandlung. Wunden, die beim Ziehen von Zähnen entstehen, desinfizieren Ärzte oft mit Jodoform. Fehlen Zähne über längere Zeit, kann es zu Kieferknochenschwund kommen. Hier bedarf es eines Knochenaufbaus vor dem Einsetzen von Implantaten, um wieder ein festes Fundament zu schaffen.

    Behandlung
    Sowohl in Chirurgie, Parodontologie und Kariesentfernung setzen Ärzte Laser ein. Auch bei Wurzelbehandlungen im Frontzahnbereich oder an den Molaren, den Backenzähnen, kommen die Strahlen zum Einsatz. Bei vielen Eingriffen betäuben Zahnärzte die zu behandelnden Stellen mit lokaler Narkose. Patienten, die unter Oralphobie, also großer Angst vor dem Zahnarzt leiden, erhalten häufig eine Vollnarkose, damit sie die Behandlung quasi verschlafen und der Mediziner den Eingriff ohne Unterbrechungen durchführen kann.

    Auf dem Zahnarztstuhl
    Manche Patienten leiden unter sogenannter Parodontitis, einer Entzündung des Zahnfleisches. Sowohl hierbei als auch bei Karies gibt der Arzt die betroffene Stelle durch Nennung einer zweistelligen Zahl an seinen Assistenten weiter. Dr. Sliwowski erklärt: „Die erste Ziffer beschreibt den Quadranten, in dem sich der Zahn befindet: Oben rechts liegt der erste, oben links der zweite, unten links der dritte und unten rechts der vierte Quadrant.“ Jeder beinhaltet acht Zähne, die von vorne nach hinten gezählt die zweite Ziffer ergeben. Bei Zahnfleischproblemen liegt nicht automatisch eine Entzündung vor. Es kann auch zu einem Rückgang, einer sogenannten Rezession, kommen, wenn Patienten ihre Zähne zu stark schrubben.

    Innovationen aus der Zahnmedizin
    Immer wieder gibt es Neuerungen, die Patienten und Ärzten die Behandlungen vereinfachen. Dr. Sliwowski hat beispielsweise die patentierte SOS-Methode (Sliwowski Overdenture System) entwickelt. „Dadurch versorgen wir den Unterkiefer mit einem fest sitzenden, qualitativ hochwertigen Zahnersatz, benötigen aber weniger Zeit und verursachen wesentlich geringere Kosten als bei einzelnen Implantaten“, beschreibt der Spezialist. Zahnersatz fertigen Techniker heute meist aus biokompatiblen Materialien, die keine Allergien auslösen. Dazu zählen beispielsweise das Metall Titan und Keramik.

    Hilfsmittel
    Um harte Zahnbeläge zu entfernen, greifen Ärzte oft auf Ultraschall zurück. Frequenzen oberhalb von 20.000 Hertz reinigen Zähne effektiv. „Kann der Arzt nicht sicher feststellen, wie intakt ein Zahn noch ist, führt er eine sogenannte Vitalitätsprüfung durch“, erläutert Dr. Sliwowski. „Hier wirken extreme Kälte oder elektrische Impulse auf den Zahn, um seine Sensibilität zu testen.“ Manche Zähne durchbrechen jedoch gar nicht erst den Kiefer. Bei vielen Patienten müssen Ärzte die Weisheitszähne operativ entfernen, um eine Verschiebung der Zahnreihen zu vermeiden. In der Regel erfolgt der Eingriff im jungen Erwachsenenalter.

    Schönes Lächeln
    Um Zähne vor Karies zu schützen, empfiehlt es sich, zahnfreundliche Nahrung zu sich zu nehmen. Da aber die meisten nicht auf das Naschen verzichten wollen, nutzt die Industrie Xylit zur Herstellung zahnfreundlicher Süßwaren. „Es bewirkt wesentlich weniger Karies als herkömmlicher Zucker und süßt zahnschonende Kaugummis und Fruchtbonbons“, weiß Dr. Sliwowski. Auch gerade Zahnreihen machen ein schönes Lächeln aus. Mithilfe der sogenannten Y-Platte, einer herausnehmbaren kieferorthopädischen Spange, lässt sich der Kiefer dehnen. Durch zwei in festem Rhythmus aktivierte Schrauben beseitigt sie einen Engstand der Zähne. Ebenfalls ein Garant für schöne Zähne: regelmäßige professionelle Zahnreinigungen. Dabei entfernt der Arzt Beläge, die Patienten mit herkömmlichen Utensilien nicht beseitigen können.

    Weitere Informationen unter www.zikd.de.

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