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    3 D-Mammografie (Tomosynthese): Meilenstein in der Weiterentwicklung der Mammografie jetzt flächendeckend in der Region

    Frankfurt am Main. Die 3-D-Technik hat auch Einzug in die Radiologie gehalten. Der technische Fortschritt, der mit der 3-D-Mammografie seit kurzem Patientinnen in der Brustkrebsscreening-Einheit Frankfurt/Main-Taunus am diagnostischen Brustzentrum Turmcarrée sowie im Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst zur Verfügung steht, ermöglicht nicht nur detailgenauere Bilder für die Diagnostik, sondern zugleich auch eine angenehmere Untersuchung der Brust für die Frauen. Die Tomosynthese der Mamma, also das digitale Röntgen von Schichten der Brust aus verschiedenen Betrachtungswinkeln, wird nach Einschätzung der Experten insbesondere die Brustkrebsfrüherkennung noch weiter verbessern.

    Die Mammografie ist durch die reproduzierbare Früherkennung kleiner Brustkrebsfälle und Senkung der Sterblichkeit eine etablierte Methode. Einschränkungen dieses herkömmlichen 2-D-Verfahrens ergeben sich durch Überlagerungen insbesondere bei dichtem Drüsengewebe, was zu einer verringerten Empfindlichkeit der 2-D-Mammographie wie auch zu vermehrtem falschem Alarm führen kann. Seit einigen Jahren zeigen Studien eine verbesserte Erkennbarkeit von Brustkrebsfällen durch die schichtweise Darstellung der Brust, der Tomosynthese oder 3-D-Mammografie. Um diesen neueren Erkenntnissen Rechnung zu tragen, haben das Klinikum Frankfurt Höchst sowie das diagnostische Brustzentrum Turmcarrée mit der Screeningeinheit Frankfurt/Main-Taunus 3-D-Mammografiegeräte angeschafft. Im Unterschied zu anderen Geräten sind hier 3-D-Aufnahmen mit ungefähr gleicher Strahlendosis wie bei der bisherigen 2-D-Mammografie und darüber hinaus auch Aufnahmen mit besonders hoher Auflösung zur Abklärung von Feinstrukturen wie Mikroverkalkungen möglich.

    „Wir waren durch die Studienlage bereits auf eine mögliche Verbesserung eingestellt, aber im klinischen Alltag eines Brustzentrums zeigt die Methode nun tatsächlich, welche hervorragenden Möglichkeiten der Erhöhung der Empfindlichkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Genauigkeit bestehen“, so Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Radiologie und Leiter der Diagnostik des Brustzentrums am Klinikum in Frankfurt Höchst.

    Dieses bestätigen auch die Kollegen vom Brustzentrum Turmcarrée: „Unsere Erfahrungen bisher zeigen, dass diese Technik das Potential hat, die Mammographie zu revolutionieren und eine erhöhte Treffgenauigkeit bei praktisch unveränderter Strahlendosis zu ermöglichen“, so Dr. Bettina Bauer, Leiterin des diagnostischen Brustzentrum Turmcarrée.

    Auch bei den Patientinnen kommt die neue Technologie gut an: „Ich habe die heutige Mammografie deutlich angenehmer als vor fünf Jahren erlebt“, so Antje Stoecker aus Bad Soden anlässlich ihrer kürzlichen Untersuchung mit der 3-D-Technologie. Medizinisch-technische Assistenzen schätzen das neue Verfahren ebenso, weil es einen harmonischen, automatisierten Ablauf der Untersuchungsschritte ermöglicht.

    Über das Diagnostische Brustzentzrum Turmcarrée in Frankfurt am Main
    Das Brustzentrum Turmcarrée ist eine radiologische Fachpraxis, die sich vollständig auf die Diagnostik der Brust spezialisiert hat. Es wurde 2007 von zwei großen radiologischen Praxen in Frankfurt, der Radiologie Nuklearmedizin Adickesallee (Medizinisches Versorgungszentrum) sowie der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am Bethanien-Krankenhaus als Brustzentrum Opernplatz gegründet. Der Grundgedanke ist, dem so wichtigen Thema der Brustdiagnostik mehr Aufmerksamkeit zu widmen und vorhandene Kompetenzen an einem Ort zentral in Frankfurt gemeinsam mit dem Screening-Programm zu bündeln. 2015 erfolgte der Umzug in das Turmcarrée.

    Über das Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst
    Das Brustzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von bösartigen und gutartigen Brusterkrankungen. Das Brustzentrum ist sowohl nach europäischen Richtlinien (EUSOMA-Brustzentrum) als auch nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Das Brustzentrum ist diagnostischer und operativer Partner der Mammographie-Screening-Einheit Frankfurt/Main-Taunus-Kreis sowie Darmstadt. Die Abklärung und Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust erfolgt durch ein spezialisiertes Team von Radiologen, Gynäkologen, Pathologen, Onkologen, Psycho-Onkologen und weiteren Partnern. In wöchentlich stattfindenden präoperativen und postoperativen Fallkonferenzen werden vom Team des Brustzentrums für jede betroffene Patientin individuelle Behandlungskonzepte erarbeitet, die auf dem neuesten und höchsten klinischen und wissenschaftlichen Niveau liegen. Die externe Qualitätssicherung der Mammachirurgie (GQH, DMP, EUSOMA) und das Benchmarking des Westdeutschen Brustzentrums (WBC) ermöglichen eine stetige Kontrolle und Verbesserung der Behandlungsqualität der Patientinnen.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich rund 36.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Über Fujifilm
    Als Anbieter von Systemlösungen für die Radiologie setzt sich Fujifilm kontinuierlich für den Fortschritt in der medizinischen Bildgebung ein, und damit für immer mehr Sicherheit. Mit dem Amulet Innovality hat Fujifilm ein All-in-one Mammografie-System entwickelt, das durch seine exzellente Bildqualität und eine 50µm-Auflösung die Detailerkennbarkeit wesentlich verbessert und damit die Befundung optimal unterstützt. Die dichtere Pixelanordnung im Detektor sorgt für eine höhere Empfindlichkeit und somit auch für einen niedrigen Dosisbedarf von unter 1 mGy .

    Weltweit einzigartig sind die zwei Aufnahmemodi für 3-D-Tomosynthese-Schichtaufnahmen. Bei der Tomosynthese bewegt sich die Röntgenröhre bogenförmig, damit eine Serie von 15 Bildern entstehen kann. Bei diesen Aufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln bleibt der auffällige Bereich stets im Fokus. Anschließend wird aus den 15 Einzelaufnahmen eine 3-D-Rekonstruktion zusammengesetzt. Der niedrige Dosisbedarf des Amulet Innovality ermöglicht eine Tomosynthese-Aufnahmeserie mit einer Gesamtdosis, die der Dosis von nur einer normalen 2D-Aufnahme entspricht. Voraussichtlich ab Juni 2015 können mit dem Amulet Innovality in seiner neuesten Version auch stereotaktische Vakuumbiopsien mit Unterstützung von 3D-Tomosynthese durchgeführt werden. Die erste Installation weltweit wird im Klinikum Frankfurt-Höchst bei Prof. Dr. Müller-Schimpfle erfolgen.

    Das Amulet Innovality wurde im Herbst 2013 auf den Markt gebracht. Von der Amulet-Serie wurden bislang rund 70 Systeme bundesweit installiert.

    Mehr Informationen:
    www.KlinikumFrankfurt.de
    www.brustzentrum-turmcarree.de
    www.mammo-programm.de

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Leiterin Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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