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20 Jahre Afghanistan Hospital Projekt „Chak-e-Wardak“
Karla Schefters praktizierter Frieden
Dortmund. Es läuft und läuft und läuft: Das Hospital im Ort Chak in der Provinz Wardak in Afghanistan. Für mehr als 75.000 (!) Patienten pro Jahr ist es der einzige funktionierende medizinische Zufluchtsort in einer riesigen Region mit über 500.000 Einwohnern. Damit wird am 9. August 2009 Wirklichkeit, was selbst ausgemachte Optimisten vor zwei Jahrzehnten nicht für möglich gehalten hätten: Die Dortmunder leitende OP-Schwester Karla Schefter hat es mit ihrem afghanischen Team geschafft, in einem von Krieg, Terror, Gewalt und Willkür erschütterten Land für die Bevölkerung – auf Zeit – Frieden zu praktizieren. Sie und ihre Mannschaft leisten dies durch medizinische Hilfe: Nahezu immer kostenlos und ohne Ansehen der Person, der Krankheit, der Verletzung oder der Zugehörigkeit zu einer „kämpfenden Gruppe“.
„Weil es um die Menschen geht“ ist das Leitmotiv von Frau Schefter. Daraus zieht die in der großen Aufgabe aktiv Gebliebene auch die Motivation und Energie zum Weitermachen; denn noch wichtiger als die Rückschau auf die vergangenen 20 Jahre ist ihr der Blick nach vorn: Das Hospital läuft mit voller Kraft weiter. Trotz der schwierigen Situation im Umfeld von Chak hält der Patientenstrom – zu über 70 Prozent Frauen und Kinder – auf dem erreichten hohen Niveau an. Auch dieses Jahr werden monatlich wieder mehr als 7.000 Patienten im Hospital versorgt – eine Hilfe für die Ärmsten in einem bettelarmen Land. Afghanistan nimmt Platz 170 auf der bei 173 endenden Armutsliste der UN ein.
Zum weit überwiegenden Teil finanziert sich das Krankenhausprojekt in der Provinz Wardak aus Spendengeldern. So wird Karla Schefter auch nicht müde darin, bei ihren Aufenthalten in Deutschland auf strapazierenden Vortragsreisen quer durch die Bundesrepublik Menschen zum Spenden zu motivieren – denn jeder Euro zählt. Als persönlich ergreifend beschreibt die, trotz ihres harten Berufs sehr Sensible, ein Erlebnis am Ende einer solchen Veranstaltung. Eine Sechsjährige überreichte ihr spontan einen Euro aus ihrem Taschengeldbudget mit dem Satz: „Für Ihr Krankenhaus.“
Unterstützt wird Frau Schefter durch langjährige, treue Spender und den 1993 gegründeten, mildtätigen Verein „Afghanistan-Komitee C.P.H.A. e.V.“ (Committee for the Promotion of Medical and Humanitarian Aid to Afghanistan, Komitee zur Förderung medizinischer und humanitärer Hilfe in Afghanistan). Dessen ausschließlich ehrenamtliche Tätigkeit sowie sein verantwortlicher Umgang mit den Spendengeldern werden durch das DZI-Spendensiegel verbürgt.
Für ihre respekteinflößende und aufopfernde Tätigkeit im Sinne der Menschlichkeit wurde Frau Schefter hoch ausgezeichnet, beispielsweise mit den Bundesverdienstkreuzen am Bande sowie der 1. Klasse, dem Human Rights & Nursing Award, dem Malalai-Orden, dem Wohltätigkeitsbambi, der Ehrennadel der Stadt Dortmund u.a.
Weil es um die Menschen geht bittet Karla Schefter – die kurz vor Ihrer Abreise nach Afghanistan steht, um ihrem Team für 20 Jahre Treue zu danken – auch Sie um eine Spende oder die Übernahme einer Projekt-Patenschaft für das Chak-e-Wardak Hospital. Den Spenderkontakt stellen Sie her unter: kontakt@chak-hospital.org
Für Spenden erhalten Sie eine Spendenquittung.
Spendenkonto:
C.P.H.A. e.V.
Sparkasse Dortmund
KtoNr: 181 000 090
BLZ: 440 501 99
Hinweis für Redaktionen: Karla Schefter steht – vor ihrer erneuten Abreise nach Afghanistan – für Interviews oder Rückfragen in Deutschland noch bis zum 23. September zur Verfügung. Kontakt siehe unten.
Foto: ((20090731.jpg)) Afghanistan – ein Land der Gegensätze. Im Chak-Hospital sind mehr als 70 Prozent der Hilfe suchenden Frauen und Kinder.
Komitee zur Förderung medizinischer c/o 1. Vorsitzender
und humanitärer Hilfe in Afghanistan e.V. Dipl.-Ing. Gerhard Sprissler
Frühlingstr. 26
86690 Mertingen
www.chak-hospital.org
Weitere Info: Gerhard Sprissler
gerhard.sprissler@chak-hospital.org
Fon: 09078 / 80 08 60
Fax: 09078 / 80 08 66
bis 23. September 2009: Karla Schefter, Projektleitung
karla.schefter@chak-hospital.org
Fon: 0231 / 42 37 98



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