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2. Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft
Hamburg (KKG) - Der zunehmende Wettbewerb in der Gesundheitswirtschaft lässt die Anforderungen an kommunikative Strategien und Instrumente drastisch steigen. Der Kampf um die Gunst der Versicherten und Patienten - der Kunden also - hat längst begonnen. Ohne professionelle Marktkommunikation lässt sich hier nicht punkten. Diese Entwicklung greift der Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft auf, der am 14. und 15. Oktober 2008 bereits zum zweiten Mal in der Handelskammer Hamburg stattfindet.
Die Reaktionen der Teilnehmer nach dem ersten Kommunikationskongress waren klar: „Endlich ein Forum, in dem unsere Themen und Fragestellungen diskutiert werden, dies war längst überfällig.“ „Hier wird dem Bereich Kommunikation die Beachtung geschenkt, die ihm im wachsenden Gesundheitsmarkt zukommt.“ So oder ähnlich lautete der Tenor am Ende des ersten Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft, zu dem rund 300 Teilnehmer kamen, darunter Presseverantwortliche und Manager der Gesundheitsbranche, Medienvertreter, Kommunikationsagenturen und Beratungsfirmen. Damit wurde das Ziel erreicht, das sich die Veranstalter gesetzt hatten: Die Plattform für die Kommunikationsprofis und für die Branche zu installieren, auf der sowohl Fortbildung als auch fachlicher Austausch möglich sind.
Verkauft sich die Gesundheitsbranche unter Wert?
Ein zentrales Thema der Branche greift die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Kongresses auf: Verkauft sich die Gesundheitswirtschaft in der Öffentlichkeit unter Wert, weil häufig genug nur die Probleme, nicht aber die Leistungsfähigkeit der Branche an die Medien herangetragen wird? Unter dem Titel „Jammern und Klagen? Welches Bild vermittelt die Gesundheitswirtschaft dem Bürger?“ diskutieren Spitzenvertreter der Gesundheitswirtschaft, darunter Dr. Rudolf Kösters, der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), sowie Peter Clausing, Sprecher der Geschäftsführung der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH, mit Medienvertretern, darunter Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung.
Schwerpunktthema „Wettbewerbsrecht: Wie weit kann man gehen?“
Ganz im Zeichen der Optimierung von Unternehmens- und Marktkommunikation steht der in seiner Struktur völlig neu und nochmals deutlich interaktiver gestaltete Eröffnungstag: Im Anschluss an die Begrüßung durch den Präses der Handelskammer Hamburg, Frank Horch, sowie den Staatsrat Dr. Michael Voges, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, werden drei Grundsatzvorträge angeboten, die dann später in Workshops vertieft werden:
• Der Rechtsanwalt und Arzt Dr. Dr. Thomas Ufer aus Köln lotet unter dem Titel „Wettbewerbsrecht: Wie weit kann man gehen?“ die Grenzen des Wettbewerbsrechts für die Kommunikation auf dem Gesundheitsmarkt aus.
• Im nächsten Themenblock beschäftigen sich Bernhard Fischer-Appelt, Geschäftsführer der fischerAppelt Kommunikation GmbH, Hamburg, und Stephan Rebbe, Geschäftsführer Beratung bei der Kolle Rebbe Werbeagentur GmbH, Hamburg, mit dem Thema „Grundlagen Markenbildung. In das Thema einführen wird Holger Steudemann, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur WOK, Berlin.
• Im Mittelpunkt des dritten Intensiv-Blocks steht mit „Erfolgreiche Unternehmenskommunikation steigert den Wert des Unternehmens“ ein Thema, das für immer mehr Unternehmen der Gesundheitswirtschaft eine zentrale Bedeutung gewinnt. Den Grundsatzvortrag hierzu hält Prof. Dr. Lothar Rolke, Professor für BWL und Unternehmenskommunikation an der FH Mainz.
Neu in diesem Jahr sind auch zwei Diskussionsrunden der Chefredakteurinnen und -redakteure der Fachzeitschriften der Krankenhaus- und Pflegezeitschriften. Hier wird die Kommunikation der Branche untereinander im Mittelpunkt stehen: Hat die „gute alte“ Fachzeitschrift, die insbesondere die Fortbildung betonte, ausgedient? Und wenn ja - wie sollen dann die neuen Fachzeitschriften aussehen, welche Informations- und Kommunikationsbedürfnisse sollen sie befriedigen? Eine weitere Frage ist aber auch: Welche Rolle spielen Fachzeitschriften in der Kommunikationsarbeit der Unternehmen der Gesundheitswirtschaft?
Diffizile Kommunikationsaufgabe: Patientencoaching durch die Krankenkasse -
Mit einem besonders aktuellen Thema befasst sich der Kongress am Nachmittag des ersten Tages: Krankenkassen gehen immer mehr dazu über, Patienten direkt zu beraten. Dass dies nicht problemlos ist, hat die jüngste Diskussion um Fragend es Datenschutzes im Zusammenhang mit den dafür an Dienstleister weitergegebene Versichertendaten gezeigt. Zum Thema „Patientensteuerung, Patientencoaching, Versorgungsnetze: Neue Kommunikationsaufgaben für Krankenkassen“ werden referieren: Dorothee Meusch, Pressesprecherin der Techniker Krankenkasse, Jörg Bodanowitz, Pressesprecher der Deutschen Angestellten Krankenkasse, sowie Heinz-Gerhard Wilkens Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HanseMerkur Versicherungsgruppe.
Auch die weiteren Themen des Kongresses sind hochaktuell. So befasst sich ein Panel mit dem Thema „Kruzifix-PR: Unternehmenskommunikation im Zeichen des Kreuzes“. Weitere Themen sind zum Beispiel „Krisenkommunikation in der Psychiatrie: Forensik in ländlichen Regionen und Metropolen“ und „TV und Online-Bewegtbild: Stellenwert in der Kommunikation“.
Wie im Vorjahr haben die Kongressteilnehmer am zweiten Vormittag wieder die Möglichkeit, an Redaktionsbesuchen bei wichtigen Medien in der Region Hamburg teilzunehmen. Von vielen Besuchern des ersten Kongresses wurde diese Chance zur direkten Kontaktaufnahme mit den Redaktionen als ein wichtiges Highlight des gesamten Kongresses bewertet.
Anmelde-Möglichkeiten und weitere Informationen im Internet unter:
www.kommunikation-gesundheitswirtschaft.de
Organisatorische Hinweise für die Redaktionen:
Der Kongress findet am 14. und 15. Oktober 2008 in der Handelskammer Hamburg statt.
Pressekonferenz: Am 14.10.2008 findet von 12.30 bis 13.30 die Pressekonferenz*) zum „Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft“ statt. Eine detaillierte Einladung folgt etwa eine Woche vor dem Kongress.
*) Da es sich um einen Kongress handelt, der sich auch an Journalisten als Teilnehmer wendet berechtigt die Akkreditierung zur Pressekonferenz nicht zum Besuch des Kongresses.
© 2008 - Dr. Uwe K. Preusker, Preusker Health Care OY, Vantaa/Finnland



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