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    15.000 erfolgreiche Herzkatheter-Untersuchungen im Klinikum Niederberg

    Im Klinikum Niederberg wurden in diesen Tagen 15.000 Herzkatheter-Untersuchungen erreicht. Seit 1989 werden am Klinikum Niederberg Herzkatheteruntersuchungen vorgenommen. Einem Zeitpunkt, zu dem Großstädte wie Wuppertal noch nicht darüber verfügten. Anfangs war der Leitende Oberarzt Dr. Reinhold Beckmann als Kardiologe allein für die Durchführung verantwortlich, so waren es zunächst auch nur wenige 100 rein diagnostische Herzkatheteruntersuchungen pro Jahr. In den vergangenen Jahren wurden mit Einrichtung einer im Landesbedarfsplan ausgewiesenen 50-Betten-Kardiologie zuletzt bis zu 1800 Untersuchungen einschließlich therapeutischer Eingriffe durchgeführt.

    Bei einer Herzkatheter-Untersuchung werden Herz- und Herzkranzgefäße mithilfe des Röntgenverfahrens untersucht. Ziel ist es, krankhafte Veränderungen an diesem wichtigsten Muskel im menschlichen Körper zu erkennen. Der Herzkatheter ist ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch, mit dem der Kardiologe den Druck in den Herzkammern und herznahen Gefäßabschnitten messen kann. Zudem ist der Arzt in der Lage, über den Katheter Röntgen-Kontrastmittel einzuspritzen. Auf diese Weise kann er Herz- beziehungsweise Gefäßstrukturen auf dem Monitor sichtbar machen (Angiographie). „Noch während der Untersuchung im Herzkatheterlabor können Maßnahmen zur Behebung eventueller Schädigungen vorgenommen werden“, erklärt Privatdozent Dr. Klaus-Dieter Emmerich M.Sc., Chefarzt der Klinik I für Innere Medizin und Kardiologie. „Dazu gehören zum Beispiel die Aufdehnung verengter Herzkranzgefäße mit Ballon-Katheter und Gefäßstützen oder das Abfräsen von Kalkablagerungen in den Blutbahnen. Zur Aufrechterhaltung guter Eingriffsergebnisse können medikamentenbeschichtete Gefäßstützen und medikamentenbeschichtete Ballons nutzbringend eingesetzt werden.“

    Die aktuellen technischen Voraussetzungen am Klinikum Niederberg entsprechen vollumfänglich dem hohen Standard der Gerätetechnik in der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Die ständige Verfügbarkeit (24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr) erfahrener und speziell für die möglichen Eingriffe ausgebildeter Fachärzte für Kardiologie ist im Klinikum Niederberg gewährleistet.

    Eine Erweiterung der gefäßmedizinischen Leistungen wurde durch die Einführung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen an den großen Gefäßen des Brustkorbes sowie des Becken-Bein-Bereichs erreicht. Hier werden in steigender Anzahl Verengung der Becken-Bein-Gefäße durch Oberärztin Dr. Daniela Tiedke, Fachärztin für Gefäßmedizin (Angiologie) diagnostisch dargestellt und unmittelbar behandelt (Ballon / Stent). Auch hier kommt modernste Technologie zur Anwendung. In der operativen Versorgung bestehen enge Kooperationen mit dem Westdeutschen Herzzentrum der Universität Duisburg-Essen und für den Becken-Bein-Bereich mit der Klinik für Gefäßchirurgie in Wuppertal (Helios).

    http://www.klinikum-niederberg.de

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