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    „ZNA im Dialog“ – Rettungsdienste haben das Wort: Fortbildung für Rettungssanitäter am 4. Mai im Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA), unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, lädt am Montag, 4. Mai 2015, zum zweiten Mal zur Fortbildung "ZNA im Dialog: Rettungsdienste haben das Wort" ein. Die Veranstaltung richtet sich an hauptberufliche und ehrenamtliche Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter. Auch Notärzte sind herzlich willkommen. Dieses Mal geht es um die Themen: „Differentialdiagnose des akuten Abdomens“ und „der Kinderchirurgische Notfall: Was gilt es zu beachten?“. Anschließend haben Rettungsdienste die Möglichkeit, ihre besonderen Wünsche und Anregungen an das Klinikum Frankfurt Höchst loszuwerden Los geht’s um 18.00 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Anmeldungen werden erbeten an: Claudia Cheney, per Fax an 069 3106-2238 oder per Mail an zna-sekretariat@KlinikumFrankfurt.de.

    Nach den Vorträge und der Fragerunde besteht die Möglichkeit, sich die Zentrale Notaufnahme des Klinikums anzuschauen und beim anschließenden Get together ins Gespräch zu kommen. Rede und Antwort stehen den Teilnehmern Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, und Dr. med. Alexandra Weltzien, Chefärztin der Klinik für Kinderchirurgie. Eine gute Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten ist wichtig und kommt auch dem Patienten zu Gute. Bereits die erste Veranstaltung im November 2014 kam gut an – eine weitere ist für November 2015 geplant.

    Über die Zentrale Notaufnahme (ZNA)
    Die Zentrale Notaufnahme ist eine interdisziplinäre Einrichtung für die Versorgung von stationär behandlungsbedürftigen Patienten. Das Team der Notaufnahme arbeitet eng mit den Spezialisten aller Fachrichtungen des Klinikums zusammen. Im sogenannten "Schockraum" der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Frankfurt Höchst werden akut lebensgefährdete Patienten (z.B. Unfallopfer mit schwersten Verletzungen) durch ein Team aus der Unfall-/Chirurgie, Inneren Medizin (Kardiologie), Anästhesie und Radiologie erstversorgt. Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde durch die zuständige Fachgesellschaft als überregionales Traumazentrum zertifiziert, weil es die Anforderungen an die Versorgung schwerstverletzter Patienten auf höchster Stufe erfüllt. Es stehen vor Ort alle notwendigen Apparate zur Verfügung, die es ermöglichen, in kurzer Zeit eventuelle Verletzungen oder krankhafte Zustände zu entdecken.

    Schlaganfälle werden in der ZNA sofort von einem Neurologen untersucht. Die Verdachtsdiagnose eines Schlaganfalles wird direkt im Anschluss an die klinische Untersuchung mittels CT oder Kernspintomographie bestätigt. Die Behandlung beginnt dann entweder sofort in der ZNA oder auf der Stroke Unit bzw. interventionell in der Neuroradiologie. Die unter kardiologischer Leitung stehende Chest Pain Unit/CPU (Brustschmerzeinheit) für kardiologische Notfälle mit vier Betten ist in die ZNA integriert und von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie/Herz- und Kreislaufforschung e.V. zertifiziert worden. Sie erfüllt damit die höchsten Qualitätskriterien.
    Für verletzte Kinder, insbesondere Schul- und Kindergarten-Unfälle, steht eine kinderchirurgische Spezialabteilung der Klinik für Kinderchirurgie zur Verfügung. Wunden, Knochenbrüche, Verbrennungen sowie Kopf- und Bauchverletzungen werden ebenso wie Bauchschmerzen mit ihrer großen Bandbreite, dem Alter des Kindes entsprechend, untersucht und behandelt. Ein Facharzt für Kinderchirurgie ist rund um die Uhr erreichbar. Sollte eine stationäre Behandlung notwendig werden, bietet die kinderchirurgische Station Platz in kindgerechter Umgebung für den kleinen Patienten und, falls erwünscht, für ein Elternteil.

    Die Reihenfolge der Behandlung der Patienten richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem akuten Versorgungsbedarf. So werden Patienten, die mit schweren Erkrankungen (z. B. im Rettungswagen) kommen, zuerst behandelt. Bei leichten Fällen sollten sich Patienten zunächst an ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, der bundesweit unter der Rufnummer116 117 erreichbar ist, wenden.
    Die Rettungsdienstzentrale kann erreicht werden unter 112. Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall handelt es sich immer um einen Notfall.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Leiterin Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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