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    „Wachstumsbranche“ Geriatrie – Bundesverband Geriatrie wird 20 Jahre alt

    Bundesverband Geriatrie e.V. vertritt seit 20 Jahren die „Wachstumsbranche“ Geriatrie und stellt sich mit seinen Mitgliedseinrichtungen im Jubiläumsjahr den immer deutlicher werdenden Anforderungen des demografischen Wandels

    Dieses Jahr wird für den Bundesverband Geriatrie ein ganz besonderes: Der Verband begeht seinen zwanzigsten Geburtstag. In der Medizingeschichte sind 20 Jahre eine relativ kurze Zeit, im Bereich der Altersmedizin – der Geriatrie – hat sich in dieser Zeitspanne jedoch eine rasante Entwicklung vollzogen. Galt die Geriatrie noch vor Jahren als „Nebenfach“ der Medizin, gehören die Versorgung und Betreuung älterer Patienten heute angesichts der demografischen Entwicklung – die Gruppe der Hochaltrigen, über 80 Jahre alten Menschen ist absehbar die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe – zu den meistdiskutierten Themen. Nicht zuletzt, weil sich Medizin, Gesundheitswesen, Kostenträger und die Gesellschaft insgesamt den mit der zunehmenden Alterung verbundenen Problemen stellen müssen. „Im vergangenen Jahr ist die Zahl von Patienten, die in den Einrichtungen des Verbandes geriatriespezifisch betreut wurden, abermals gestiegen“, erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbandes, Dirk van den Heuvel, vor diesem Hintergrund. Die Politik greift den gesellschaftlichen Wandel und damit die Herausforderungen im Gesundheitssystem bzw. der Pflegeversicherung immer stärker auf. Hier kommt der Geriatrie mit ihren darauf abgestimmten Konzepten eine grundlegende Bedeutung zu. Die Mitglieder des Bundesverbandes sind sich dabei ihrer Verantwortung für eine fachspezifische geriatrische Versorgung durchaus bewusst und nehmen die „Herausforderungen“ des demografischen Wandels sehr ernst.

    Dabei hat die Altersmedizin in den vergangenen Jahren immense Fortschritte gemacht. Die Geriatrie befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass die Patienten zumeist mehrfach krank sind – beispielsweise gleichzeitig an Störungen des Bewegungsapparates, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz leiden. Die geriatrischen Kliniken bieten auf dieses Bild der Multimorbidität abgestimmt multidimensionale geriatrische Abklärung der verschiedenen Krankheiten und ihrer jeweiligen Zusammenhänge, sowie eine darauf aufbauende, altersgerechte medizinische Intervention in Verbindung mit (früh-)rehabilitativer Behandlung. Der Blick richtet sich somit weniger auf die einzelne Krankheit oder das einzelne Akutereignis, vielmehr stehen innerhalb der Geriatrie die komplexen Zusammenhänge und die Wechselwirkungen der verschiedenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen im Sinne der Teilhabe zu erhalten bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

    Waren noch vor wenigen Jahrzehnten niedergelassene Ärzte mit geriatrischem „Knowhow“ Exoten und Abteilungen bzw. Einrichtungen der akuten und rehabilitativen Geriatrie in den Krankenhäusern Ausnahmen, sind deren Anzahl, Ausstattung und Personalbestand stetig ebenso gewachsen wie die Zahl der versorgten Fälle. Parallel dazu hat sich der Bundesverband Geriatrie aus der einstigen Bundesarbeitsgemeinschaft der geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen (1993) mit 19 Mitgliedern zu einer bundesweit tätigen Vertretung der auf die geriatrische Versorgung spezialisierten Einrichtungen und Fachabteilungen entwickelt, die heute mehr als 280 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen umfasst und der fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne angehören.

    In den letzten zwei Jahrzehnten habe es zahlreiche inhaltliche Themen gegeben, welche die Versorgung betagter und hochbetagter Patienten verändert haben, so der Geschäftsführer des Bundesverbands, Dirk van den Heuvel. „An vielen war der Bundesverband direkt oder indirekt beteiligt. Als Stichworte seien die Einführung des DRG-Systems und der sachgerechten Abbildung der Geriatrie, die Entwicklung von geriatriespezifischen Qualitätsnormen wie z.B. QS-Reha oder des Qualitätssiegels Geriatrie genannt.“ In jüngster Zeit waren auch die Diskussion um die Geriatrischen Institutsambulanzen, die Einführung der Schiedsstellen im Rehabereich oder die Frage, wie die Geriatrie sinnvoll und wirtschaftlich mit anderen Versorgungsbereichen, wie z.B. der Alterstraumatologie, kooperieren kann, wesentliche Themen der Verbandsarbeit. Ebenso war die Versorgung der geriatrischen Patienten im Rahmen der Pflegeversicherungsreform ein Thema, welches intensiv beraten vom Verband begleitet wurde.

    Der Bundesverband Geriatrie hatte auf seiner Jahresmitgliederversammlung Ende vergangenen Jahres die Weiterentwicklung der Versorgungskonzepte im Sinne des gesellschaftlichen Wandels beschlossen. „Damit nehmen die Mitglieder des Verbandes auch in Zukunft ihre herausragende Rolle bei der geriatrischen Versorgung wahr und setzen mit dem Bundesverband die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen 20 Jahre fort“, so van den Heuvel.

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