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    „Sieg der Vernunft nach langjährigem Streit“: NRW sperrt sich nicht mehr gegen Teleradiologen aus anderen Bundesländern

    Einen „Sieg der Vernunft“ erreichte die Reif & Möller diagnostic-network ag mit Sitz im Saarland nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der Gewerbeaufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW). Durch den erzielten Vergleich können jetzt auch Teleradiologie-Netze in NRW tätig werden, die ihren Sitz in einem anderen Bundesland haben. Nordrhein-Westfalen war das letzte der 16 Bundesländer, das sich gegen eine solche Zulassung gesperrt hatte.

    „Wir freuen uns sehr über die Einigung. Das ist eindeutig ein Sieg der Vernunft“, kommentiert Dr. Torsten Möller, Radiologe, Vorstand der Reif & Möller diagnostic-network ag und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie, den Ausgang des Verfahrens. „Wir sind mit mehreren Krankenhäusern des Landes im Gespräch, die lange darauf warten mussten, bevor sie sich jetzt unserem bundesweiten Netz anschließen können.“

    Dem zertifizierten Unternehmen, das derzeit als einziges bundesweites Teleradiologie-Netz mit mehr als 30 Radiologen für über 50 Krankenhäuser tätig ist, untersagte die Gewerbeaufsicht seit 2004, auch Kliniken in NRW ihre teleradiologischen Dienste anzubieten.

    Gerade kleinere Kliniken verfügen nicht über eine eigene radiologische Abteilung oder können durch niedergelassene Radiologen am Ort nicht immer rund um die Uhr versorgt werden. Eine teleradiologische Vernetzung kann die radiologische Versorgung auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder im Krankheitsfall sicherstellen und damit eine hochwertige medizinische Versorgung gewährleisten. Schwerverletzte und Schlaganfall-Patienten, Hauptklientel einer Klinik in den Abendstunden oder an den Wochenenden, können so auch außerhalb der Dienstzeit des Krankenhaus-Radiologen mit einem Röntgen-Computertomographen untersucht und zeitnah befundet werden.

    Dies bietet den Krankenhäusern auch wirtschaftliche Vorteile. Rettungswagen müssen mit Verletzten an dem betreffenden Krankenhaus nicht mehr vorbeifahren, die Zahl der behandelten Fälle wächst und damit auch die Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus können durch den Einsatz von Teleradiologie schnell und unkompliziert Zweitmeinungen eingeholt sowie belastende und teure Doppeluntersuchungen vermieden werden. Letztlich profitieren Patienten, Krankenhäuser und Mitarbeiter gleichermaßen.

    Immer noch einige Hürden
    „Trotz der Vorteile setzt die Deutsche Röntgenverordnung der teleradiologischen Befundung enge Grenzen, die teilweise politische und keine sachlichen Hintergründe haben“, konstatiert Dr. Möller. So müssen die befundenden Radiologen im Notfall innerhalb einer Stunde beim Patienten sein, obgleich Notfälle stets vom Klinikarzt versorgt werden. Außerdem ist die Teleradiologie für die Tagesroutine in einem Krankenhaus gemäß der Deutschen Röntgenverordnung nur dann zulässig, „wenn ein Bedürfnis im Hinblick auf die Patientenversorgung besteht“. „Was das bedeutet, legen die Behörden höchst unterschiedlich aus“, so Dr. Möller.

    „Insgesamt gebe ich aber die Hoffnung nicht auf, dass sich die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Teleradiologie weiter verbessern werden“, ist sich Dr. Möller sicher. Der Druck der demographischen, personellen und finanziellen Entwicklung im Gesundheitswesen werde hier beschleunigend wirken. „Denn eines steht fest: Teleradiologie kann entscheidend zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung beitragen. Dabei ist sie nicht als Konkurrenz, sondern vielmehr als Ergänzung und Entlastung der Krankenhaus-Radiologen und der niedergelassenen Kollegen in den Praxen vor Ort zu sehen“, betont der Radiologe.

    Bildunterschrift: Dr. med. Torsten Möller, Radiologe, Vorstand der Reif & Möller diagnostic-network ag und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie

    Reif & Möller diagnostic-network ag
    Reif & Möller diagnostic-network ag ist das größte und einzig zertifizierte Teleradiologie-Netzwerk in Deutschland. Mit 50 Kliniken und 30 Partnern bietet sie seit dem Jahr 2000 rund um die Uhr sichere und schnelle Lösungen für die Fernbefundung durch erfahrene Radiologen. Über die Leistungen der Notfall-, Tag-, Nacht- und Wochenendbefundung hinaus versteht sich die Reif & Möller diagnostic-network ag als Partner, der in allen Belangen der Teleradiologie mit Expertise und Erfahrung zur Seite steht. Ihr Credo ist es, moderne Technologie im Medizinsektor für alle Menschen zugänglich zu machen und so die optimale medizinische Versorgung auch im ländlichen Raum zu sichern.
    Weitere Informationen: www.diagnostic-network-ag.de

    Pressekontakt:
    Linda Thielemann, FuP Kommunikations-Management GmbH,
    August-Schanz-Str. 80, 60433 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 95 43 16 – 0, Fax: – 25,
    Email: linda.thielemann@fup-kommunikation.de, Internet: www.fup-kommunikation.de

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