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    „Medical Valley Summit – Medical Value of the Future“: Clusterkonferenz sammelt neue Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgun

    Tagung des Spitzenclusters für Medizintechnik erörtert neue Trends in der Gesundheitsversorgung – Grußworte von Bundes- und Landespolitik – Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis kürt Sieger des Gründerwettbewerbs – Sessions „Idee sucht Geld“ und „Problem sucht Lösung“ bringen Ideengeber, Anwender, Hersteller und Investoren zusammen – Startschuss für innovatives EU-Projekt

    ERLANGEN – Ein Dutzend Ideen für neue Projekte im Rahmen der Spitzenclusterförderung, vier aussichtsreiche Sieger beim Gründerwettbewerb und zahlreiche konstruktive Diskussionen zwischen Ideengebern, Anwendern, Herstellern und Investoren: Auf der ersten Clusterkonferenz „Medical Valley Summit – Medical Value of the Future“ zeigte sich, mit welcher Innovationskraft das Medical Valley EMN seit der Ernennung zum Spitzencluster für Medizintechnik gestartet ist.
    An der Veranstaltung am 14. Januar 2012 im Hörsaalzentrum des Universitätsklinikums Erlangen nahmen rund 230 Teilnehmer teil. Zu den Eingeladenen zählten Dr. Lisette Andreae vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel als Vertreterinnen der Bundes- und Landespolitik sowie Akteure aus dem Medical Valley EMN und Partner aus dem europäischen Ausland.
    In insgesamt fünf Veranstaltungsblöcken standen die Ausrichtung der Clusterstrategie für die kommenden Jahre, neue Projektideen für die zweite Förderphase des Spitzenclusters, innovative Gründerideen und der Startschuss für das EU-Projekt „InTraMed-C2C“ (Innovation Transfer from Clinics to Companies) auf dem Programm. Bei letzterem konnten Klinikmitarbeiter unter dem Motto „Problem sucht Lösung“ mit den Herstellern über Verbesserungsvor-schläge für Versorgungsprozesse diskutieren.
    Abschluss des Tages war schließlich die Auszeichnung der vier Sieger des Medical Valley Gründerwettbewerbs durch den Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis.

    Vier patientenorientierte Projekte siegen beim Medical Valley Gründerwettbewerb
    Aus den im Vorfeld der Konferenz eingereichten Projektskizzen konnten sich beim Medical Valley Gründerwettbewerb vier Projekte durchsetzen, die eines gemeinsam haben: Sie verfolgen getreu der Strategie des Medical Valley EMN das Ziel, die Gesundheitsversorgung besser, effizienter und kostengünstiger zu machen.
    Den ersten Preis in Höhe von jeweils 3.000 Euro erhielten zwei Projekte. Die von Dipl.-Inform. med. Johannes Link, Dipl.-Ing. Markus Stipp und dem Diplom-Betriebswirt (FH) Christoph Wille M. Sc. geplante Online-Plattform „Mydosis Web Application Services“ soll Ärzten in Zukunft eine bessere und sicherere Arzneimitteldosierung für Patienten ermöglichen. „Vmobile“ von Bastian Bleisinger und Dr. Frank Hemer optimiert die elektronische Patientenkurve für eine effizientere Patientenversorgung im Krankenhaus. Auf Platz drei landete das Projekt „xeno-coll“ von Ludwig Körber, Dr. Roman Breiter und Silke Schwarz. Sie erforschen die Möglichkeit, mit kollagenbasierten Bioimplantaten tierischer Herkunft optimalen Knorpelersatz herzustellen. Den vierten Preis nahm PD Dr. Matthias Karl von der Erlanger Zahnklinik 2 für die Idee „BoneProbe“ entgegen. Die Knochensonde soll in Zukunft die Bestimmung der Knochenqualität erleichtern und Zahn-Implantate damit sicherer machen.

    Stärke des Medical Valley EMN: Innovationen finden den Weg zum Patienten
    Mit ihrem anwender- und patientenorientierten Ansatz liegen die Siegerprojekte des Medical Valley Gründerwettbewerbs auf der Linie der Förderer des Spitzenclusters für Medizintechnik.
    Wie Dr. Lisette Andreae vom BMBF im Rahmen der Eröffnungsrede sagte, sei die Zukunftsbranche Medizintechnik auf zündende Ideen und innovative Produkte angewiesen. Kreativität alleine reiche aber nicht. Neue Ideen müssten unbedingt den Weg zum Patienten finden und am Ende der Innovationskette stehen. Das Medical Valley EMN habe in der ersten Förderphase beeindruckende Fortschritte gemacht und international an Format gewonnen. Dies liege nicht zuletzt an der kontinuierlichen Vernetzung aller Beteiligten in der Gesundheitsversorgung. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel lobte das ausgeprägte Gründerklima in der Region. Die Strategie des Medical Valley EMN, gerade auch kleine und mittlere Unternehmen maßgeblich zu beteiligen und zu unterstützen, sei ein wichtiger Bestandteil für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Medizintechnik in Bayern.

    Idee sucht Geld: neue Projektvorschläge für die zweite Spitzencluster-Förderphase
    Seit dem 26. Januar 2010 ist das Medical Valley EMN nationaler Spitzencluster für Medizintechnik, der im Rahmen des BMBF-Spitzencluster-Wettbewerbs gefördert wird. Seit dieser Zeit laufen intensive Forschungsprojekte in den Leitthemen Intelligente Sensorik, Bildgebende Diagnostik, Augenheilkunde, Therapiesysteme und Horizontale Innovationen zur Produkt- und Prozessoptimierung. Über den aktuellen Stand der einzelnen Projekte referierten die Projektleiter im Vormittagsprogramm. „Insgesamt sind wir mit der Entwicklung im Medical Valley EMN sehr zufrieden. Alle Akteure haben sich in den vergangenen zwei Jahren mit hohem Engagement eingebracht, sodass wir konstruktive Kontakte aufbauen und das Cluster im EU-Vergleich auf einen sehr hohen Qualitätsstandard bringen konnten“, so Prof. Dr.-Ing. Erich R. Reinhardt. „Für die Zukunft wünschen wir uns einen kontinuierlichen Ausbau der Vernetzung und die Weiterentwicklung einer Medical-Valley-Kultur.“
    Weil im September 2012 die zweite Spitzencluster-Förderphase durch das BMBF beginnen soll, bewarben sich zahlreiche Projektgruppen auf der Clusterkonferenz unter dem Motto „Idee sucht Geld“ mit neuen Projektideen. Das Spektrum reicht von optimierten Röntgentechnologien über neuartige Befestigungselemente (Abutments) für die Implantologie und verbesserte Intraokularlinsen bis zur Entwicklung eines Datenschutzleitfadens für die Entwicklung medizinischer Software.

    Problem sucht Lösung: Startschuss für das EU-Projekt „InTraMed-C2C“
    „Sagen Sie es doch einfach“ – mit dieser Aufforderung fiel beim Medical Valley Summit außerdem der Startschuss für das EU-Projekt InTraMed-C2C in der Metropolregion. Ziel des EU-weit durchgeführten Projektes ist es, das Innovationspotenzial in Kliniken in Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Medizintechnik auszuschöpfen. In Workshops erörtern Ärzte und Pflegefachkräfte gemeinsam mit den Unternehmen, welche Produkt- und Prozessinnovationen den Arbeitsalltag im Krankenhaus erleichtern können. Beim Medical Valley Summit ging es um einen elektronischen Case Manager – ein telemedizinisches Assistenzsystem, das mit verschiedenen Tools die medizinische und pflegerische Betreuung zum Beispiel von Palliativpatienten optimal zusammenführen könnte, wenn die entsprechende Hard- und Software entwickelt wird. Im zweiten Vortrag warb das Praxisnetz Nürnberg Nord für den Ausbau des in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg ins Leben gerufenen „Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz“. In dem 2011 mit dem Bayerischen Gesundheitspreis ausgezeichneten Vollversorgungskonzept haben sich Fachärzte und Praxisteams zusammengeschlossen, um eine bestmögliche und sichere intersektorale Versorgung der Patienten zu erreichen.

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