Jetzt kostenfrei veröffentlichen► medcom24 - EINSTELLSERVICE► Auftragsformular zum Download
medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.
Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.
Pressemitteilungen
Benutzeranmeldung
Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!
Beliebte Inhalte
Zuletzt angezeigt:
- Der Anfang ist gemacht
- Dentalunternehmen [Zahnersatz:Müller] baut super modernes Fräszentrum
- Köhler: "Höchste Steigerung der Gesamtvergütung seit Bestehen der ärztlichen Selbstverwaltung"
- Das Naturheilzentrum Quintessenz vereint Kompetenz und Einfühlvermögen
- Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung am Krankenhaus Rummelsberg eingeweiht - Stellvertretender Landrat lobt Investitionen
Inhalte finden
Media- / Nutzungsdaten

Feed anzeigen und abonnieren► Sitemap anzeigen
Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen
„Kein Sparen bei Kindern, Herr Schäuble!“

Elternverband Aktionskomitee Kind im Krankenhaus e.V. alarmiert über die Sparpläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble
Frankfurt am Main/Regensburg, 09. April 2010 – Auch wenn angesichts der Wahlen in Nordrhein-Westfalen die Regierungskoalition bisher offiziell keine Stellung zu Sparplänen nimmt, so häufen sich die Anzeichen, dass Schwarz-Gelb sich als Erstes das Gesundheitswesen vornehmen wird. „Dadurch ist die medizinische Versorgung von Kindern akut in Gefahr“ fürchtet Julia von Seiche, Pressesprecherin des Bundesverband Aktionskomitee Kind im Krankenhaus e. V. (AKIK) www.akik.de.
In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor kurzem erklärt, dass er für die dringend erforderlichen Sparmassnahmen vor allem Potential im Gesundheitswesen sähe. Diese und weitere Äußerungen der Regierungskoalition alarmieren den Elternverband AKIK, der schon seit langem die Kinder auf der Verliererseite im deutschen Gesundheitswesen sieht: sei es durch eine von Beginn an viel zu niedrige Fallpauschalenvergütung der stationären Kindereinrichtungen oder sei es durch nahezu schikanöse Hinhaltestrategien der Kassen bei der Genehmigung von Heil- und Hilfsmitteln speziell für chronisch-kranke Kinder. Bereits im Herbst 2009 hatte AKIK in seinem 1. Deutschen Zukunftsgespräch in Berlin Lösungsansätze präsentiert, um die medizinische Versorgung von Kindern nachhaltig zu sichern. Dabei sind sämtliche Versorgungskosten für Kinder und Jugendliche von der gesetzlichen Krankenversicherung zu entkoppeln und solidarisch, d.h. über Steuern zu finanzieren. Diese Vorschläge werden inzwischen ausdrücklich von großen Fachverbänden unterstützt, so beispielsweise von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, dem Dachverband von drei großen Mitgliedsgesellschaften mit insgesamt ca. 3.500 Mitgliedern.
Seit November 2009 bemühen sich nicht nur AKIK, sondern viele Verbände und Fachleute aus der Kindermedizin um Termine im Gesundheitsministerium – bisher ohne konkrete Antworten. „Wenn die zuständigen Stellen auf Regierungsebene bereits im März ausrichten lassen, dass sie bis September 2010 keine Zeit für Termine haben, wie kann man das anders deuten, als völliges Desinteresse an den Problemen der medizinischen Kinderversorgung?“, fragt sich Julia von Seiche-Nordenheim. „Wir werden jedenfalls weitere Einsparungen bei der immer wieder politisch vollmundig versprochenen „flächendeckenden und wohnortnahen Versorgung“ von Kindern nicht tatenlos hinnehmen“, so Julia von Seiche-Nordenheim.
AKIK: Der AKIK-Bundesverband und seine Ortsgruppen setzen sich für die bestmögliche medizinische, pflegerische, therapeutische, pädagogische und psychosoziale Behandlung akut und chronisch-kranker Kinder im Krankenhaus ein. Zahlreiche Aktivitäten verfolgen das Ziel, kranke Kinder und ihre Familien in deren schwieriger Situation zu unterstützen. Der AKIK verfasste zusammen mit anderen europäischen Schwesterverbänden die EACH (European Association for Children in Hospital)-Charta. Darin werden basierend auf entsprechenden Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention in zehn Punkten die Rechte von kranken Kindern im Krankenhaus und deren Umsetzung beschrieben. Der AKIK ist initiativ sowohl für die Zeit vor als auch während und nach dem Krankenhaus-Aufenthalt eines Kindes.
Ansprechpartner: Julia von Seiche-Nordenheim, Bundesvorsitzende/Presse-Sprecherin, Mobil: 0172–862 19 66; E-Mail: presse@akik.de; Web: www.akik.de;Blog: www.akik.de/blog/
AKIK Bundesverband e.V.
Theobald-Christ-Strasse 10-16
D-60318 Frankfurt/Main
www.akik.de
Tel: 01805 - 25 45 28 (gebpfl.).
Fax: 01805 – 25 45 39 (gebpfl.)
presse@akik.de



Web-Browser 










