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    „Die Fehler liegen weiterhin im System“: Soforthilfen für Krankenhäuser begrüßenswert, aber nur kleiner Schritt

    Die heute vom Bundestag beschlossenen Soforthilfen für Krankenhäuser sind ein erster notwendiger, aber längst nicht ausreichender Schritt. „Solange sich die Politik nicht zu einem auf Dauer tragfähigen Finanzierungskonzept durchringt, werden die Krankenhäuser in Deutschland wirtschaftlich weiter ausbluten“, so Arist Hartjes, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen.

    So werden die Soforthilfen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro auf zwei Jahre verteilt und decken damit nur einen Teil der Tariferhöhungen und steigenden Kosten, zum Beispiel im Energie- und Versicherungsbereich. Außerdem fließt ein Teil des Geldes in die Finanzierung der verschärften Hygieneanforderungen. Das Geld wird damit zur Finanzierung neuer Aufgaben eingesetzt. Von einer Entlastung könne also keine Rede sein.

    „Der Klinikverbund Hessen fordert, dass nach den Bundestagswahlen das Thema Krankenhausfinanzierung endlich ernsthaft angepackt wird. Andernfalls würden sich die heute beschlossenen Klinikhilfen im Nachhinein als eine bloße Beruhigungspille und als Wahlkampfgeschenk entpuppen“, so Hartjes.

    Die Weiterentwicklung des Finanzierungssystems müsse es den Krankenhäusern ermöglichen, ihre durch höhere Personal- und Sachkosten entstehenden Mehrkosten refinanziert zu bekommen, ohne dabei zu einer Ausweitung der Leistungen gezwungen zu sein. Dies sei besonders für Kliniken im ländlichen Raum wichtig, die dort die wohnortnahe Notfallversorgung sicherstellten und ihre Leistungen nicht beliebig ausweiten könnten. Das System müsse die Finanzierung der Notfallversorgung abdecken.

    „Wir fordern auch, dass der Orientierungswert zur Bemessung der Kostensteigerungen im Krankenhausbereich nicht nach politischem Gutdünken bemessen wird. Dieser Wert muss methodisch so gestaltet werden, dass die tatsächlichen Kostensteigerungen abgebildet werden, und den Kliniken endlich ungekürzt zu Gute kommt“, so Hartjes.

    Der Klinikverbund Hessen ist die Interessensvertretung von 33 leistungsfähigen Akut-und Rehabilitationskliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft mit rund 11.000 Betten. Der Klinikverbund versorgt jährlich mehr als 470.000 stationäre und 800.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit einem hochwertigen Behandlungsangebot von der stationären Grundversorgung über Pflege, der Notfallversorgung und Rehabilitation bis zur Spitzenmedizin bildet der Verbund das Rückgrat der Krankenhausversorgung in Hessen. www.klinikverbund-hessen.de

    Gesellschafter des Klinikverbundes Hessen: Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH, Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH, GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gGmbH, Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Kerckhoff-Klinik GmbH, Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH, Klinikum Bad Hersfeld GmbH, Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, Klinikum Fulda gAG, Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, Kreiskliniken des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH, Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH, Lahn-Dill-Kliniken GmbH, Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH, Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Vitos Weilmünster gGmbH

    Pressekontakt: Detlef Hans Franke, Tel.: 069 / 95 43 16 0, detlef.franke@fup-kommunikation.de

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