medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Ärzte für das Leben: Rezeptpflicht für die „Pille danach“ beibehalten

    Fulda (27.05.14). Die Jahresmitgliederversammlung der Ärzte für das Leben (ÄfdL) e.V. erfolgte in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. am 23. bis 24. Mai 2014 in Fulda zum Thema „Die „Pille danach“: Keine Bedenken mehr aus (lebens-)rechtlicher Sicht?“. Ärzte für das Leben e.V. fordern aus berufsethischen und gesundheitspolitischen Gründen weiterhin, die Rezeptpflicht für die „Pille danach“ beizubehalten.

    Die von den Referenten vorgetragenen Fakten zur Wirkungsweise der „Pille danach“ aus klinischer, pharmazeutischer und rechtlicher Sicht sprechen dringend für ein Festhalten an der bisherigen Rezeptpflicht für die Pharmaka Levonorgestrel (Handelsname „PiDaNa“) und Ulipristalacetat (Handelsname „ellaOne“). Beide Präparate greifen gravierend in den Hormonhaushalt betroffener Frauen ein und können starke Nebenwirkungen an deren Gesundheitszustand auslösen. Mehrheitlich handelt es sich nicht um die „Notfallindikation“ einer Vergewaltigung, sondern um die Sorge vor unerwünschter Schwangerschaft. Behauptete Unbedenklichkeiten, die man angesichts der Komplexität der Materie aus Fachstudien an nur kleinen Fallzahlen schließen zu können glaubt, sind bei der erforderlichen hochdosierten Hormonbehandlung (bis zu zehnfacher Hormondosis der herkömmlichen Pille) zu widerlegen. Vielmehr ist im Einzelfall ärztliche Beratung indiziert, da sowohl der Eintritt einer Schwangerschaft nach Genitalverkehr wie auch die Wirkungsweise dieser Präparate von der jeweiligen Zyklusphase abhängig sind. Mittels Vaginalsonographie lassen sich der jeweilige Zustand von Eireifung und Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) ermitteln und ergebnisabhängig viele Hormonbehandlungen vermeiden.

    Aus lebensrechtlicher Sicht ist zu bedenken, dass die Existenz einer schon befruchteten Eizelle, die nach dem Aufklärer I. Kant bereits „Erdenbürger“ ist und nach geltendem Embryonenschutzgesetz Lebensrecht beansprucht, durch pharmakologische Behinderung der Eileiterbeweglichkeit sowie des Aufbaus der Uterusschleimhaut i. S. einer Nidationshemmung vernichtet wird. Solche für die UPA-Pille in anderem klinischen Zusammenhang erkannten Einwirkungen zu verschweigen, widerspricht der Informations- und Fürsorgepflicht des Arztes und dem Wohl der betroffenen Frau.

    Kontakt:

    Ärzte für das Leben e. V.
    Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria Overdick-Gulden
    Markusberg 24e
    54293 Trier

    Tel.: 0651 / 8200724
    E-Mail: m.overdick-gulden@aerzte-fuer-das-leben.de
    Internet: http://www.aerzte-fuer-das-leben.de

    Über Ärzte für das Leben e.V.:

    Ärzte für das Leben e.V. ist eine seit 1991 bestehende nicht-konfessionelle und unabhängige Gemeinschaft von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich für das Leben von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod einsetzt und für die bedrohte Freiheit des Arztberufs, damit Ärzte sich unbeeinflusst von den Interessen Dritter für das Heil ihrer Patienten in hippokratischer Tradition einsetzen können.

    Der Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von „enhancement“, adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, Hilfen bei Behinderung sowie Hirntod und Organspende. Ärzte für das Leben e.V. sind für Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit, jedoch gegen assistierten Suizid und Sterbehilfe im Sinne von Euthanasie. Zu allen Themen ist ein Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Psychologie, Soziologie, Jura, Theologie) erwünscht.

    Ärzte für das Leben e.V. wird ausschließlich durch Spenden und die Beiträge seiner Mitglieder unterstützt.

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet