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    Ärzte des Klinikums Frankfurt Höchst behandeln Gefäßpatienten im interdisziplinären Team/Patienten-Forum am 27. November

    Frankfurt a.M. Jede Zelle unseres Körpers wird durch Blut mit Sauerstoff und anderen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt. Ist der Blutfluss durch die Gefäße eingeschränkt, spricht man von einer Durchblutungsstörung, die je nach Schweregrad die Funktion der zu versorgenden Gewebe oder Organe beeinträchtigen kann. Die Ursachen von Durchblutungsstörungen sind vielfältig, weiß Dr. med. Jürgen Reusch, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin): „Die Ursachen können von einer Störung der Herzfunktion über Verengungen der Arterien bis hin zu einem gestörten Austausch von Nährstoffen und Sauerstoff einzelner Zellen reichen, wie sie bei Stoffwechselstörungen wie Diabetes auftreten.“

    Weil Durchblutungsstörungen den gesamten Organismus von „Kopf bis Fuß“ betreffen können, sind an der Diagnostik und Therapie Ärzte verschiedener Fachdisziplinen beteiligt.
    Im interdisziplinären Gefäßboard am Klinikum Frankfurt Höchst wird jeder Fall von Gefäßchirurgen, Radiologen, Angiologen, Diabetologen und Neurologen erörtert, um so für jeden Patienten die bestmögliche Therapie zu finden. „Die Domäne der Radiologie ist dabei gerade die Möglichkeit, die Ursache der Durchblutungsstörung nicht nur von Kopf bis Fuß präzise darzustellen, sondern auch den Patienten und seinen Hausarzt sowie die Partner innerhalb des Gefäßzentrums hinsichtlich minimal-invasiver Therapiemöglichkeiten optimal zu beraten. Die Verbindung aus bildgestützter Diagnostik und Therapie ist der Garant für ein möglichst schonendes und effektives, aber auch möglichst kostengünstiges Vorgehen“, so Chefarzt Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, der im Gefäßzentrum mit Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Bendszus gemeinsam die Radiologie und Neuroradiologie vertritt.

    „Oft reichen schon eine gründliche Befragung (Anamnese) und körperliche Untersuchung des Betroffenen sowie einfache nicht belastende (nicht invasive) diagnostische Maßnahmen, wie Blutdruckmessung an Armen/Beinen (ABI-Messung), Laufband und Ultraschall, um die Diagnose einer Durchblutungsstörung zu stellen und dann weitere Therapie-Entscheidungen zu treffen“, so Dr. med. Kishor Lahiri, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie), über die diagnostischen Möglichkeiten von Durchblutungsstörungen.

    Ist eine Durchblutungsstörung zum Beispiel durch Einengungen oder einen Gefäßverschluss diagnostiziert, können diese mit modernen gefäßchirurgischen Methoden therapiert werden. „Bei operativen Wiederherstellungen der Blutzirkulation kommen Entfernungen von arteriosklerotischen Plaques, Erweiterungsplastiken und Bypässe aus körpereigenem Gewebe oder aus Kunststoffen zum Einsatz. Oft werden heute verschiedene Operationstechniken kombiniert, um eine möglichst schonende Operation bei gutem Langzeitergebnis zu erzielen. Unser, in diesem Jahr mit hohem finanziellen Aufwand, neu eingerichteter Hybrid-Operationssaal ermöglicht uns darüber hinaus eine noch gezieltere Kombination von konventionellen Operationstechniken mit kathetergestützten Verfahren, bei denen alle Formen von Ballons, Stents und Stentprothesen zum Einsatz kommen. Gerade auch bei Notfällen haben sich hieraus weitere Verbesserungen in der Patientenversorgung ergeben. Vorbestehende Nierenfunktionsstörungen sind heute kein Ausschlusskriterium mehr. Durch den intraoperativen Einsatz von Kohlendioxyd anstelle von Kontrastmitteln zur Gefäßdarstellung können heute auch diese vorerkrankten Patienten von solchen schonenden Eingriffen profitieren“, erläutert Guido Rouhani, Leiter des Fachbereichs Gefäßchirurgie und Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie..

    Patienten-Forum „Medizin höchst aktuell“ am 27. November 2012 zum Thema „Schlechte Durchblutung – was ist zu tun?“
    Fragen rund um das Thema „Schlechte Durchblutung – was ist zu tun? Gefäßmedizin im interdisziplinären Team“ beantwortet Ärzte verschiedener Fachrichtungen beim Patienten-Forum aus der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ am Dienstag, 27. November 2012, ab 19 Uhr, im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Als Experten stehen den Gästen Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Schwerpunkt Radiologie, Dr. med. Kishor Lahiri, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Angiologie), Dr. med. Jürgen Reusch, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Diabetologie), sowie Guido Rouhani, Leiter des Fachbereichs Gefäßchirurgie der Klinik für Chirurgie Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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